Romeo und Julia (Giulietta e Romeo)

Tragedia lirica von Riccardo Zandonai
Libretto von Arturo Rossato
u.a. nach dem Poemetto »Giulietta e Romeo. Canzone di moderno troviero« von Tiberio Umberto Barbarani
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

»Romeo und Julia« zählt zu den berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur.
Gleich mehrfach wurde der Stoff für die Opernbühne vertont, zumeist an der Tragödie von William Shakespeare orientiert. Die Version, die sich verschiedenster novellistischer Vorlagen bediente, aus denen auch Shakespeare schöpfte, ist dabei diejenige, die am seltensten auf der Opernbühne zu finden ist: »Giulietta e Romeo« des Italieners Riccardo Zandonai. Das Werk wurde bei seiner Uraufführung 1922 in Rom zu einem Sensationserfolg und überzeugte durch musikdramatische Wucht und die für die Zeit typischen Lyrismen. Zugleich weist diese »Tragedia lirica« aber auch den Weg in den musikalischen Expressionismus.

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Verona und Mantua: Zwischen Romeo und Giulietta entspinnt sich eine innige Liebesbeziehung, obgleich sich ihre Familien in unversöhnlichem Hass gegenüberstehen.
Während Romeo auf Frieden aus ist, fordert Tebaldo ihn zum Kampf. Romeo tötet seinen Kontrahenten und flieht. Im Exil erfährt er von Giuliettas Tod. Verzweifelt kehrt er zurück und nimmt sich an Giuliettas Bahre das Leben. Im Moment seines Todes aber erkennt Romeo, dass sie lebendig ist und ihren Tod nur vorgetäuscht hat, um dem Geliebten ungehindert folgen zu können. Beide sind überglücklich, sich wiederzusehen, auch wenn Romeos Ende naht.

Presse

»Von der brutalen Dissonanz, mit der die Oper beginnt, bis zu den ätherisch-impressionistischen Momenten, von zuschlagenden Verismo-Attacken des Blechs bis hin zu raffiniert-eleganten Melodien und harmonisch süffiger Vertiefung belegt die Komposition Zandonais Könnerschaft. Das ist Musik, die europäischen Rang beansprucht.
Florian Ludwig, noch GMD am Theater Hagen, hat durch seine sorgfältige Einstudierung und sein kundiges Dirigat diesen Rang beglaubigt. [...] Das Braunschweiger Orchester entfaltet Intensität auch unterhalb der Grenzwerte von Forte und Fortissimo, fasst den Klang linear und schlank, ohne ihm Raffinesse, Parfüm, strahlendes Leuchten oder verhaltene Magie zu nehmen. [...] Fazit: Braunschweig zeigt eine ausgezeichnete Produktion einer Oper, der dringend Präsenz in den Spielplänen zu wünschen wäre.« Der neue Merker

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Premiere am 21.04.2017

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