IBSEN: PEER GYNT

von Markus&Markus | Deutschland
Deutsch mit englischen Übertiteln

Peer Gynt, ein notorischer Lügner und Fantast? Der sich seine Wirklichkeit selbst erschafft? Henrik Ibsens Peer Gynt zieht in die Welt und durch seine Träume, immer auf der Suche nach einer Wahrheit und seinem Selbst. Doch ihm droht ein bitteres Ende. Entgehen kann er diesem Schicksal nur, wenn er beweisen kann, dass er ein Leben lang er selbst gewesen ist.

Peer, bei Markus&Markus, heißt Herbert, ist ein begnadeter Tänzer, Frauenheld und Pilot. Peer hat neun Kinder, die aber hinter einer Mauer leben. Peer ist dement. Auch dieser Peer erzählt sich selbst, auch bei ihm lösen sich die Grenzen zwischen Realität und  Fiktion auf. Aber wer entscheidet, welche Wirklichkeit den Kern trifft? Wie dringt man Schicht um Schicht zu einem Selbst vor?

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Gemeinsam mit Herbert beenden Markus&Markus ihre Ibsen-Trilogie, in der sie Protagonisten im realen Leben dokumentarisch begleiten, bevor sie deren Lebenserzählung in ihre eigenen Bühnenfantasien übersetzen. Dabei entstehen, wie in diesem Fall vor dem Hintergrund der Demenz, humorvolle und doch berührend ernsthafte Porträts von Menschen, die die Gesellschaft vor ethische Fragen stellen und dabei auch das Theater an Grenzen führen.

Markus&Markus, das sind Katarina Eckold, Lara-Joy Hamann, Manuela Pirozzi, Markus Schäfer, Markus Wenzel. Das Theaterkollektiv aus Hildesheim hat seit 2011 mit seinen Arbeiten zahlreiche Debatten über Themen und Tabus sowie die Möglichkeiten theatraler Zugriffe darauf entfacht. Aus ihren Dokumentationen von Wirklichkeit und ihren performativen Bühnenfiktionen resultiert eine ganz eigene Form dokumentarischen Theaters.


Regie & Konzept Markus&Markus (Katarina Eckold, Lara-Joy Hamann, Manuela Pirozzi, Markus Schäfer und Markus Wenzel)

Bühne & Kostüm Manuela Pirozzi
Video Katarina Eckold
Lichtdesign Falk Windmüller

mit Markus Schäfer, Markus Wenzel und Herbert


Eine Produktion von Markus&Markus

in Koproduktion mit Gessnerallee Zürich, ROXY Birsfelden, LOT Braunschweig und SOPHIENSÆLE Berlin.

Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, sowie von Fonds Darstellende Künste e.V., MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen und Kulturbüro der Stadt Hildesheim.

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