María de Buenos Aires

Tango-Operita von Astor Piazzolla
Text von Horacio Ferrer
in spanischer Sprache mit deutschen Dialogen

Als Herzstück des »Tango nuevos« und der zahlreichen Tango-Kompositionen Astor Piazzollas gilt die seit ihrer Uraufführung 1968 stürmisch umjubelte Operita »María de Buenos Aires« – eine musikalische Eloge auf den Tanz, der auch Piazzollas Schicksal sein sollte.

Duende ist alt geworden. Er erinnert sich an seine große Liebe, die er nie vergessen konnte, so oft er es auch versuchte. Es ist María, deren Geist er heraufbeschwört, María de Buenos Aires, der Tango in Menschengestalt – sinnlich und begehrenswert. In seinen Gedanken gibt sich Duende ihr noch einmal hin. Doch muss er erkennen, dass er nur einer von vielen war, der sie liebte und dass diese Liebe erst enden wird, wenn auch er sein Leben lässt.

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Der Argentinier Piazzolla gilt als Bewahrer des Tangos und Begründer des sogenannten »Tango nuevo«. Er erlebte, wie dieser Tanz die Slums von Buenos Aires hinter sich ließ und die großen Prachtstraßen der Stadt eroberte. Er musste aber auch mit ansehen, wie der Tango in den 1950er Jahren durch Film und Fernsehen immer mehr verdrängt wurde und dem Untergang geweiht zu sein schien. So nahm er sich dieses Tanzes an, verband ihn mit verschiedenen musikalischen Stilmitteln der Zeit und erfand den Tango neu.

Gespielt, gesungen und getanzt wird am Staatstheater Braunschweig auf der Hinterbühne des Großen Hauses, die sich zu einer Arena des Tangos verwandelt. Als María wird Yamil Borges zu sehen sein, die nach Erfolgen in der »Cosby-Show« und seit ihrem Filmdebüt in »A Chorus Line« an der Seite von Michael Douglas zu den gefeierten Stars des New Yorker Broadways zählt.

Wiederaufnahme am 28.12.2015

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