RAGTIME

Das Musical
Buch von TERRENCE MCNALLY
Musik von STEPHEN FLAHERTY
Gesangstexte von LYNN AHRENS
nach dem gleichnamigen Roman von E. L. Doctorow
Deutsch von Roman Hinze
mit englischen Songtexten und deutschen Dialogen | Deutsche Erstaufführung

New York, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Stadt brodelt, die Luft flirrt, der Asphalt glüht beim Rhythmus des Ragtimes, der zu dem musikalischen Stil der Vorkriegsepoche wurde. Die Schicksalslinien dreier Menschen und ihrer Familien treffen hier aufeinander: Der schwarze Ragtime-Pianist Coalhouse Walker Jr. verlangt nach Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Anerkennung, wird jedoch zum Opfervon rassistischer Gewalt und driftet schließlich selbst in die Illegalität ab. Der jüdische Einwanderer Tate versucht, in der Neuen Welt Fuß zu fassen und den amerikanischen Traum vom »Tellerwäscher zum Millionär« wahr werden zu lassen. Und eine Mutter sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit, für die sie sogar ihr Zuhause im vornehmen Vorort New Rochelle hinter sich lassen würde. Begleitet vom Ragtime sind sie alle auf der Suche nach einer besseren Zukunft.

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»Ragtime« zählt mit seinen bittersüßen Geschichten aus dem New Yorker Leben, den vielen historischen Figuren – von Henry Ford bis Harry Houdini – und seinem unwiderstehlichen musikalischen Charme zu den ganz großen Broadway-Musicals. Der Erfolg 1998 in New York war immens und bescherte Komponist Stephen Flaherty und Buchautor Terrence McNally jeweils eine der begehrten Tony-Awards. Nach weiteren Erfolgen in London, Washington und abermals am Broadway erreicht »Ragtime« nun am Staatstheater Braunschweig endlich auch das europäische Festland.

Presse

»Der Staatstheaterchor und die Gäste des Harlem-Ensembles bewähren sich in zahlreichen Rollen und stimmstarken Tutti, von Kochheim prägnant arrangiert und von Georg Menskes am Pult sorgsam koordiniert. Er bringt auch das Staatsorchester in Ragtime-Feeling [...]. Im ausverkauften Haus folgt rasender Applaus für alle Beteiligten. Mit ›Ragtime‹ ist ein Stück Broadway auf dem Braunschweiger Steinweg eingezogen.« Braunschweiger Zeitung

»Dabei wird [...] hörbar, dass das bestens aufgelegte Staatsorchester auch mit rhythmisch forciertem Bigband-Jazz keine Probleme, sondern großen Spaß hat. Herausragend an diesem Abend sind auch die Chöre der zunehmend revolutionärer gestimmten Arbeiter- und Arbeitslosenmassen. Das Ensemble weiß darstellerisch zu überzeugen, ist sängerisch gut [...]. Das Publikum war begeistert von dieser Möglichkeit, das etwas angestaubte Genre Musical als historisch bildendes und sozialkritisch engagiertes Medium zu nutzen: Standing Ovations.« Die Deutsche Bühne

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»Neben den Darstellern zeigt sich vor allem die Bühne von ihrer besten Seite – das Bühnenbild von Thomas Gruber lässt faktisch keine Wünsche offen und sorgt, zusammen mit den zeitlich passenden, schönen Kostümen von Mathilde Grebot, für häufiges Staunen im Publikum. Dass dieses musikalische Meisterwerk auch als eben dieses wahrgenommen wird, liegt in der Hand von Georg Menskes, der das Staatsorchester mit sicherer Hand leitet [...]. Ohne Übertreibung kann man festhalten, dass diese Produktion in allen Belangen, sei es künstlerisch, gestalterisch oder musikalisch, die wohl aufwendigste ist, die das Staatstheater Braunschweig, zumindest im Bereich Musical, jemals ins Leben gerufen hat. [...] Jeder, der die Chance hat, dieses Stück Musicalgeschichte in Braunschweig zu sehen, sollte dies tun.« Musicals

»Mit der Deutschen Erstaufführung des Musicals ›Ragtime‹ hat der hiesige Operndirektor Philipp Kochheim wieder einmal einen Glücksgriff getan. [...] Garanten für die musikalische Verwirklichung waren das sichere Staatsorchester Braunschweig unter der anfeuernden Leitung von Georg Menskes, der von Johanna Motter einstudierte, ausgezeichnete Chor und die vielen zusätzlich verpflichteten Musical-Darsteller. [...] Die tolle Leistung des gesamten riesigen Ensembles wurde vom Premierenpublikum mit frenetischem Beifall und anhaltenden ›standing ovations‹ für alle Beteiligten dieser sehens- und hörenswerten Produktion belohnt.« Der Opernfreund

»Mit enormem Aufwand bringt das Staatstheater Braunschweig das Broadway-Musical ›Ragtime‹ zur deutschen Erstaufführung. Und das Ergebnis ist schlichtweg großartig. Die dreistündige Aufführung vereint in einer kurzweiligen Inszenierung wunderschöne Melodien und eine gehaltvolle Geschichte. [...] Regisseur Philipp Kochheim kann für die große Inszenierung, die bis ins Kleinste durchdacht ist, auf ein sehr homogen zusammengecastetes Ensemble mit vielen Gästen zurückgreifen, das von Mathilde Grebot üppig und sehr authentisch eingekleidet worden ist. [...] Zudem kann man dem Staatstheater zu dem Ensemble nur gratulieren. Sie alle machen ihre Sache großartig, sowohl gesanglich als auch schauspielerisch: [...] Auch aus dem Orchestergraben ist nur Positives zu berichten. Die vielfältige und abwechslungsreiche Partitur des ›Rocky‹- Komponisten Stephen Flaherty, bei der sich wirklich ein Ohrwurm an den nächsten reiht, ist bei Georg Menskes und dem Braunschweiger Staatsorchester in besten Händen. Mit hörbar viel Spaß sind die Damen und Herren, insbesondere die kecken Bläser bei den Ragtime-Nummern, bei der Sache. [...] Die lang anhaltenden stehenden Ovationen am Premierenabend sprechen da für sich.« musicalzentrale

»Die Musik, die Stimmen, der Tanz, Kostüme, Bühne – spektakulär. Das Musical ›Ragtime‹ ist ein Muss für alle: Theaterfans oder Theatermuffel, jung oder alt, weiß oder schwarz – dieses Stück ist lebendig und fast erschreckend aktuell. [...] Ergreifende Arien wechseln sich ab mit rhythmisch-intensiven Ragtime-Stücken. [...] Das ganze Ensemble, Chor, Orchester, Statisterie laufen in ›Ragtime‹ zu Höchstleistungen auf. Donnernder Applaus bei der Premiere.« neue Braunschweiger

»Zum Schluss verbeugen sich etwa 70 bis 80 Mitwirkende auf der Bühne und lassen sich vom stürmischen Applaus des Publikums überschütten. Ein großer Abend, überwältigend in seiner Emotionalität, wurde gefeiert! Mit der deutschsprachigen Erstaufführung von ›Ragtime‹ hat das Staatstheater Braunschweig eine beeindruckende Produktion auf die Bühne gebracht [...]. Viel gewagt – und alles gewonnen. Gratulation!« Musicals

Musikalische Leitung Georg Menskes
Inszenierung Philipp Kochheim
Choreografie Kati Farkas
Bühne Thomas Gruber
Kostüme Mathilde Grebot
Chor Johanna Motter
Dramaturgie Christian Steinbock

Coalhouse Walker jr.
Alvin Le-Bass
Vater Mike Garling
Mutter Monika Staszak
Jüngerer Bruder Markus Schneider
Tateh Randy Diamond
Emma Goldman Sonja Tièschky
Evelyn Nesbit Nathalie Parsa
Harry Houdini Philipp Georgopoulos
Booker T. Washington Darrin Lamont Byrd
Großvater Tadeusz Nowakowski
Sarahs Freundin Tina Ajala, Amani Robinson
Henry Ford /Juryvorsitzender / Charles S. Whitman / Passant Krzysztof Gasz
J.P.Morgan / Polizist Leszek Wos
Richter / Gerichtsdiener / Mann Georg Michalkov
Admiral Peary / Feuerwehrmann Aleksandr Bukreev
Weißer Anwalt / Reporter Andreas Sebastian Mulik
Polizist / Reporter / Harry K. Thaw / Bürokrat Marcellus Mauch
Willie Conklin / Stanford White / Polizist Sebastian Matschoß
Matthew Henson Valentino McKinney
Feuerwehrmann / Regieassistent Romuald Jasinski
Feuerwehrmann Uwe Hornecker
Schwarzer Anwalt Dominik Doll
Kathleen / Fürsorgebeamtin Ilse Timmer
Harlem-Ensemble: Tina Ajala, Denise Obedekah, Dapheny Oosterwolde, Dominik Doll, Valentino McKinney

sowie
Chor des Staatstheaters Braunschweig, Staatsorchester Braunschweig


Eine Koproduktion des Staatstheaters Braunschweig mit dem Staatstheater Kassel.

In Kooperation mit:

Wiederaufnahme am 29.09.2016

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Termine
Kalender-Event herunterladen Do / 29.09.2016
Großes Haus
Wiederaufnahme
19:30 - 22:30 Karten