Rigoletto

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« von Victor Hugo
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Herzog von Mantua will sich amüsieren. Seiner persönlichen Unterhaltung dienen vor allem zahlreiche Affären und der Zynismus seines Narren Rigoletto. Diesem ist jedes Mittelrecht, andere vorzuführen – insbesondere die Angehörigen der von dem Herzog verführten Frauen. Als einer dieser verhöhnten Männer jedoch ihn und den Herzog verflucht, eilt Rigoletto nach Hause, wo seine Tochter Gilda rigoros abgeschirmt lebt. Er lässt keinen Kontakt zur Außenwelt zu, verhindert jegliche Sozialisation und enthält ihr bewusst Informationen vor – nicht einmal seinen eigenen Namen nennt er ihr. Doch der Herzog von Mantua ist auf sie aufmerksam geworden und gibt sich als junger Student aus, um ihr näher zu kommen. Von ihm bekommt Gilda endlich Antworten – wenngleich es sich um Lügen handelt – und verliebt sich in ihn. Rigolettos Gier nach Rache wird ihm selbst zum Verhängnis und er muss schließlich feststellen, dass der Fluch sich erfüllt hat.

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Mit »Rigoletto« hat Giuseppe Verdi 1851 nicht nur ein Werk uraufgeführt, mit dessen Melodien und Arien wie »La donna è mobile« oder »Caro nome« er weltweit Berühmtheit erlangte. Auch hat er eine Oper geschrieben, in der es keinen klassischen Helden mehr gibt, sondern ausdifferenzierte Protagonisten, deren Fehlbarkeit ihrem Schicksal eine besondere Tragik verleiht.

Presse

»Orchester, Opernchor und Solisten des Staatstheaters gelingt es am Samstagabend, die Feinheiten von Verdis vielgeschätzter Komposition zum Leuchten zu bringen – unmittelbar, kraftvoll und mitreißend. [...] Die Inzenierung der Oper ist krass, finster, ungewöhnlich.« NDR.de

»Prior dirigiert mit nachdrücklichen Gesten, immer nah dran am Text, mit großartigen Steigerungen [...]. Eine aufrüttelnde Interpretation, der sich das Orchester mit wachem Sinn hingab. [...] eine bannende Ensembleleistung.« Braunschweiger Zeitung

»Die Inszenierung ist konsequent und überzeugend. Überragend – wie schon bei Strassbergers ›Andrea Chenier‹ – sind Ausstattung und Bühne, für die auch der Regisseur verantwortlich zeichnet. Auch Madeleine Boyd schwelgt bei ihren Kostümen im Vollen. Die Inszenierung zündet rundum, ein Rausch an Farben, Spiel und Musik.«
neue Braunschweiger

Musikalische Leitung Alexander Prior
Inszenierung, Bühne & Video Thaddeus Strassberger
Kostüme Madeleine Boyd
Chor Georg Menskes
Dramaturgie Sarah Grahneis

Duca
Michael Ha, Matthias Stier
Rigoletto Peter Bording, Alejandro Marco-Buhrmester
Gilda, dessen Tochter Mirella Hagen, Ekaterina Kudryavtseva
Sparafucile Selçuk Hakan Tiraşoğlu
Maddalena, seine Schwester Anne Schuldt, Milda Tubelytė
Giovanna Anne Schuldt, Milda Tubelytė
Monterone Rossen Krastev
Marullo Oleksandr Pushniak, Orhan Yildiz
Borsa Krzysztof Gasz
Graf Ceprano Leszek Wos
Gräfin Ceprano Andreja Schmeetz, Daina Vingelyte
Ein Gerichtsdiener Vladimir Miakotine

Wiederaufnahme am 02.12.2016

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Termine
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Wiederaufnahme
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