Sweeney Todd

Musical von Stephen Sondheim
Buch von Hugh Wheeler
Deutsch von Wilfried Steiner

Fünfzehn Jahre musste der Barbier Benjamin Barker in der Verbannung leben. Der Grund dafür hat einen Namen: Richter Turpin. Er hatte es auf die schöne Frau Barkers abgesehen. So schändete er sie, überließ sie dem Tod in der Gosse und nahm die Tochter der Barkers als Mündel an. Jetzt aber kehrt der Barbier unter dem Namen Sweeney Todd nach London zurück und sinnt auf Rache – an Turpin und an der ganzen Stadt. In seinem Salon in der Fleet Street verlieren die Kunden plötzlich auf grausame Weise den Kopf und landen direkt in der Pastetenbäckerei von Mrs. Lovett, wo sie »weiterverarbeitet« werden. Und für Nachschub ist gesorgt, denn Todd mutiert zum Serienmörder und steigert sich in einen wahren Blutrausch hinein.

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Stephen Sondheim selbst bezeichnete »Sweeney Todd« als »tiefschwarze Operette«, was sich auch in der Musik bemerkbar macht. Die ist, wie die Story selbst, schaurig und mitreißend, denn Sondheim ließ sich durch so manchen Grusel-Soundtrack aus der Traumfabrik Hollywood inspirieren. Der Erfolg 1979 am New Yorker Broadway war triumphal: Abend für Abend ein volles Haus und neun gewonnene Tony-Awards. Und auch die spätere Verfilmung von Tim Burton – mit Johnny Depp in der Titelrolle und Helena Bonham Carter als Mrs. Lovett – wurde ein voller Erfolg und vielfach ausgezeichnet.

Presse

»Zwischen brummendem Orgelton, stählerner Harfe, fiebernden Streichermomenten mit kitzelndem Grusel und voll ausgefahrenem Big-Band-Sound im besten Broadway-Stil bewegt sich der musikalische Reigen. Ein gefundenes Fressen für das Orchester, von Burkhard Bauche mit scharfsichtigem Kennerblick angespornt [...]. Die packende Moritat um Menschenfleisch, Wut, Vergeltung, Perversionen formiert sich zu einer extraordinären Satire, die nie ins billig Lachhafte oder Moralinhaltige fällt, sondern exakt die nötige Fallhöhe auslotet, um Zuschauer in den Bann zu ziehen. Das gelingt dem Kreativ-Team mit Ausrufezeichen und vollzieht auch die exzellente Darsteller-Riege. [...] ›Sweeney Todd‹ ist kein unterhaltsames Fast Food, sondern Feinschmecker-Kost mit Hintersinn.
Die Braunschweiger Aufführung lenkt Sondheims Musical-Spezialität in Toplagen, die Besucher reagieren mit schäumender Begeisterung.« Musicals

»Die durchaus komplizierte Musik wird vom Staatsorchester unter Burkhard Bauches gewitztem Dirigat plastisch ausgebreitet. [...] Da geht nicht alles gleich ins Ohr wie bei ›Hair‹, hat aber Skurrilität und Drive. Das Publikum im voll besetzten Großen Haus feierte Szene und Musik begeistert.« Braunschweiger Zeitung

Premiere am 04.11.2016

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