Comedian Harmonists in Concert

Hommage an die erste Boygroup der Welt

Sie sind zurück! Zwei Sommer lang begeisterten die Braunschweiger »Comedian Harmonists« mit der Geschichte und den Hits des legendären Originals das Publikum. Seit 2012 touren sie in einer konzertanten Version mit großem Erfolg durch den deutschsprachigen Theaterraum. Nun sorgen sie in Braunschweig einmal mehr dafür, dass »die erste Boygroup der Welt« mit ihrer unnachahmlichen Musik, dem verblüffenden Witz, der Eleganz und der Lebenslust der späten 20er Jahre unvergessen bleibt.

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Am Anfang klingt es wie ein Märchen. Auf eine Kleinanzeige des Schauspielers Harry Frommermann bewerben sich über 70 Menschen, die im Berlin des Jahres 1927 verzweifelt nach Arbeit suchen. Einer ist dabei, der tatsächlich singen kann und Frommermanns Idee, eine deutsche Version der amerikanischen Gesangsformation »The Revelers« zu gründen, begeistert teilt: Robert Biberti. Zusammen suchen sie nach Mitstreitern und beginnen mit den Proben auf absolutem Neuland: a capella-Jazz-Gesang auf Deutsch. Mit einem Gast-Auftritt in einer Revue am Großen Schauspielhaus Berlin beginnt für die fünf Sänger samt Pianisten 1928 eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon zwei Jahre später füllen sie die Konzertsäle, 1932 singen sie in der Berliner Philharmonie und gehen international auf Tournee. Dem Märchen machen 1935 die Nationalsozialisten ein Ende, indem sie dreien der »Harmonists« wegen ihrer jüdischen Abstammung Berufsverbot erteilen.

Die »Comedian Harmonists in Concert« lassen die wechselvolle Geschichte mit einer Mischung aus Gesang, Moderation, Improvisation und amüsanten Tanzeinlagen in der Tradition des Varietés der goldenen 20er Jahre lebendig werden. Freuen Sie sich auf unvergessene Hits wie »Wochenend’ und Sonnenschein«, »Veronika, der Lenz ist da« oder »Mein kleiner grüner Kaktus« – witzig, anrührend und in perfektem a cappella-Gesang.

Presse

»Mit funkelndem Esprit und glänzender Selbstironie entzückten die sechs in Hochform aufspielenden Akteure ihre Fans. [...] Das Publikum bejubelte jedenfalls ihre Harmonists, die in den urkomischen Zugaben ›In der Bar zum Krokodil‹ und einer Persiflage auf den James-Bond-Mythos noch einmal zur Höchstform aufliefen.« Braunschweiger Zeitung

Musikalische Leitung Ralf Schurbohm
Szenische Einrichtung Götz van Ooyen, Ralf Schurbohm
Choreografie Hans Henning Paar

Ari Leschnikoff, 1. Tenor
Dirk Mestmacher
Erich Abraham Collin, 2. Tenor Markus Schneider
Roman Cykowski, 1. Bariton Ulrich Bildstein, Klaus Philipp
Harry Frommermann, 2. Bariton Stephan Clemens, Felix Steinhardt
Robert Biberti, Bass Götz van Ooyen
Erwin Bootz, Klavier Ralf Schurbohm

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Premiere am 15.10.2016

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