Dantons Tod

Drama von Georg Büchner

Freiheit! Die Französische Revolution stellt in der europäischen Geschichte einen fundamentalen Einschnitt dar: das System der absolutistischen Alleinherrscher wird nach und nach ersetzt durch eine demokratische Herrschaft des Volkes. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« lautet die Losung der Stunde. Doch der Traum von einem besseren Leben für alle verkehrt sich in einen Alptraum.

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Fünf Jahre nach der Stürmung der Bastille ist das Volk noch immer ausgehungert, die Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse in Gefahr. Von Außen bedroht durch die Koalitionstruppen Preußens, Österreichs, Großbritanniens, Spaniens und der Niederlande, tobt im Inneren der Kampf um den weiteren Weg der Revolution. Im politischen Machtzentrum stehen sich zwei Lager gegenüber. Auf der einen Seite die Anhänger von Maximilien Robespierre, einem Anwalt und Politiker, der sich im Laufe der Revolution radikalisiert hat; auf der anderen Seite George Danton und seine politischen Freunde, die der Revolutionsregierung um Robespierre entgegentreten. Während Robespierre eine Sicherung der durchaus bürgerlichen Revolutionsziele mithilfe des innenpolitischenTerrors anstrebt, hoffen die Dantonisten auf ein Ende des staatlichen Blutvergießens. Doch die Sehnsucht nach einer toleranten Republik, wo Freiheit und Gleichheitgelebte Werte wären, bringt Danton und seinen Gefolgsleute eine Anklage vor dem Revolutionstribunal ein. Um die innere Sicherheit zu gewährleisten, wird die Freiheit geopfert. Ihren Freunden droht der Tod durch die Guillotine.

Presse

»Die schlichte, vor allem durch das Wechselspiel von Individualität und chorischen Eruptionen des Volkes vorangetriebene Inszenierung wird verdichtet zum Gewissens-Konflikt der Protagonisten. [...] Und so gelingt dann auch eine subtile Aktualisierung des Stoffes, ein Verweis darauf, wie die Erschütterung der Französischen Revolution immer noch durch die Welt vibriert: Die Menschenrechte [...]. Den feinnervigen Hauptdarstellern spürt man die Spannung vor dieser Folie in jeder Faser an. [...] ein spannender Abend, heftiger Beifall.« Braunschweiger Zeitung

» [...] spitzt Martin Schulze das Finale gekonnt zu. [...] Hier sind wir bei starkem Kammerspiel [...]. Starker Beifall.« neue Braunschweiger

Inszenierung Martin Schulze
Chöre & Musik Dirk Raulf
Bühne Ulrich Leitner
Kostüme Pia Maria Mackert
Dramaturgie Axel Preuß

Georg Danton
Hans-Werner Leupelt
Legendre Birte Leest
Camille Desmoulins Oliver Simon
Hérault-Séchelles Tobias Beyer
Lacroix Götz van Ooyen
Thomas Payne Moritz Dürr
Robespierre Sven Hönig
St. Just Philipp Grimm
Barère Anke Stedingk
Collot d'Herbois Andreas Bißmeier
Billaud-Varennes Moritz Dürr
Fouquier-Tinville, öffentlicher Ankläger / Chor Andreas Bißmeier
Herman, Präsident des Revolutionstribunals / Chor Moritz Dürr
Simon, Souffleur Moritz Dürr
Weib Simons Anke Stedingk
Julie, Dantons Gattin Lisa Schwindling
Lucile, Gattin des Camille Desmoulins Birte Leest
Marion, Grisette Anke Stedingk
Ein Herr Andreas Bißmeier


Chor der Bürger, Bürgersoldaten, Jakobiner, Männer und Weiber aus dem Volk
Ensemble

Materialmappe zur Vor- und Nachbereitung

Wiederaufnahme am 01.02.2017

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Termine
Kalender-Event herunterladen Mi / 01.02.2017
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Wiederaufnahme
19:30 - 22:20 Karten
Kalender-Event herunterladen Mo / 13.02.2017
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Kalender-Event herunterladen Fr / 03.03.2017
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Kalender-Event herunterladen Fr / 10.03.2017
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