OFFENER HIMMEL

Über das Konvertieren
von werkgruppe2 | Uraufführung

Was lässt uns glauben? Wie beten wir, worum bitten wir, was tröstet uns? Woran zweifeln und womit hadern wir? Warum lässt uns Gott allein? Und wodurch verlieren wir unseren Glauben? Das musikalische Recherche-Theaterstück der werkgruppe2 sucht nach dem religiösen Leben hier und heute. Dafür wurden in den letzten Monaten Menschen interviewt, die ihre Religionszugehörigkeit verändert haben und heute dem Islam, Judentum oder Christentum angehören oder ohne Glauben leben. Zentral waren in den Gesprächen Beschreibungen der persönlichen Rechtfertigungen von Glauben, der Religionsfreiheit und der Sehnsucht nach »dem Magnetischen von Religion«.

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Lange war die Religion in Deutschland totgesagt, doch mit Beginn des neuen Jahrtausend setzte ein stetes Umdenken ein und die Frage nach »Religion als Sinnressource für unsere Demokratie« wurde von dem Philosophen Jürgen Habermas gestellt. Heute gibt es politisch betrachtet kaum ein spannungs- und diskussionsreicheres Verhältnis als jenes von Religion und säkularer Gesellschaft. Wie können wir religiöse Toleranz besser leben? Trägt die Kenntnis über die Differenzen im Glauben zu mehr Verständnis bei? Auch wenn wir sehr unterschiedlich oder gar nicht glauben, was verbindet uns? Nach »Polnische Perlen«, »Erdbeerwaisen« und »Fliehen & Forschen« ist dies die vierte Arbeit der werkgruppe2 in Kooperation mit dem Staatstheater Braunschweig.

Presse

»Ein Varieté aus ungeschliffenen Gedanken, Zweifeln und Überzeugungen ist so entstanden, aus dem man viel lernen kann über das Ringen der Menschen um Halt, Trost und Orientierung.« Süddeutsche Zeitung

In Kooperation mit:

Gefördert von:

Premiere am 18.03.2016

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