Rose is a rose is a rose is a rose

von Ivana Sajko
aus dem Kroatischen von Alida Bremer

Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Eine große Stadt. Irgendwo eine Tanzfläche, auf der getanzt wird. Irgendwo fahren die letzten Arbeiter müde nach Hause, die Köpfe an die Scheiben des Busses gelehnt. Auf der Tanzfläche begegnen sich zwei Menschen. Ein Mann und eine Frau. Sie umtanzen sich, beschnuppern sich und gehen gemeinsam nach Hause. Später in der Nacht fliegt ein Molotowcocktail in den Bus. Menschen verbrennen.
Ein Tumult beginnt. Ein Anfang und ein Ende in einer Nacht und die Frage, was ist eigentlich passiert?

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Ivana Sajko schreibt in ihrem 2008 erschienenem Stück »Rose is a rose is a rose is a rose« über das Nebeneinander von Freud und Leid, dem hilflosen Versuch, die Liebe und die Zerstörung in Worte zu fassen. Denn auf die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag folgt ein Morgen danach, an dem man sich neu ordnen, das Geschehene einordnen und den Tag neu beginnen muss.

»Rose is a rose is a rose is a rose« erzählt von der Begegnung zweier Menschen, von dem mehr als 200-tägigen Marathontanz 1930 in Chicago, von Rembrandts berühmter »Nachtwache« und beschwört Bilder von Aufruhr, Terror und Gewalt. Ein Aufruhr, der sich überall ereignen könnte. »Ich wollte über die Liebe schreiben, in der Überzeugung, dass es sich um ein – sowohl im künstlerischen wie auch im politischen Sinne – subversives Thema handelt, vollständig außerhalb des Systems und der Ökonomie. Außerhalb der Worte.
Die Liebe ist, so scheint es mir, fast immer eine Geschichte über den Mangel an Liebe.« (Ivana Sajko)

Unter dem Titel »Nachwuchsstudio« entstehen in der Spielzeit 2016/2017 drei Inszenierungen von zwei jungen Regisseurinnen und einem Regisseur, allesamt noch oder bis vor kurzem Assistent und Assistentinnen am Staatstheater.

Premiere am 15.11.2016

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