Szenarien

Uraufführung
von Jean-Marie Piemme
deutsche Übersetzung von Heinz Schwarzinger
englische Übersetzung von Mirabelle Ordinaire
eine Produktion des Staatstheaters Braunschweig in Koproduktion mit De Facto und dem Théâtre de Liège, Belgien

Mit »Dehors« (Draußen) gewann der Belgier Antoine Laubin 2013 die dritte Ausgabe des europäischen Festivals für junge Regie »Fast Forward« am Staatstheater Braunschweig. »Szenarien« bringt nun mit einem Ensemble aus Schauspielern des Staatstheaters und der belgischen Gruppe De Facto einen dreisprachigen Theaterabend zur Uraufführung.
Der belgische Autor Jean-Marie Piemme zählt mit über 50 Theaterstücken, Hör- und Fernsehspielen zu den meistgespielten frankophonen Dramatikern der Gegenwart. Mit »Szenarien« macht er das Erzählen selbst zum Thema samt der Frage, was uns die Geschichte, also die Historie, und die Geschichten, die wahren wie die erfundenen, für die Gegenwart eigentlich nutzen.

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Dafür hat Piemme eine vielschichtige Spielanordnung geschaffen: Schauspieler spielen Drehbuchschreiber, die an einem Filmskript über die Epoche des 2. Weltkriegs arbeiten. Doch wie erfindet man das Leben von Menschen in finsteren Zeiten? Fängt man bei sich selbst an, dort wo man selbst liebt, leidet, kämpft oder sich politisiert? Und welche Geschichten lassen sich zu Ende erzählen? Die der Schauspielerin, die vor den Nationalsozialisten in die Sowjetunion floh und dort in einem Arbeitslager verschwand? Oder die des Szenaristen William, der einen berühmten Vornamen trägt und die Geschichte des Kommunisten Max erfindet? Mit welchem Film kehren die Szenaristen von ihrem Ausflug in die Geschichte zurück?

Presse

»Wie sich dann aber all das fügt zum Stück, von dem hier die Rede ist: das ist zum Staunen. [...] ›Szenarien‹ ist ein ziemlich guter Grund, mehr von diesem Autor zu lesen, und auch zu spielen.« nachtkritik.de

In Kooperation mit:

Wiederaufnahme am 15.03.2016

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