Wolf Biermann

»Warte nicht auf bessre Zeiten!«

Die Autobiographie

Wolf Biermann, geboren 1936 in Hamburg, ist seit den 1960er Jahren einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher und Lyriker. Zugleich war er einer der führenden Dissidenten der DDR und wurde 1976 ausgebürgert. Selten sind persönliches Schicksal und deutsche Geschichte so eng verwoben wie bei Wolf Biermann. Ein Leben zwischen West und Ost, ein Widerspruchsgeist zwischen allen Fronten.

Eindringlich erzählt Biermann vom Vater, der als Jude und Kommunist in Auschwitz ermordet wurde, von der Mutter, die ihn aus dem Hamburger Bombeninferno rettete, vom väterlichen Freund Robert Havemann, mit dem er das Los des Geächteten teilte. Er führt uns in die absurde Welt der DDR-Diktatur mit ihren Auswüchsen, aber auch ihren täglichen Dramen menschlicher Widerständigkeit. Und er erzählt von seinen in den Westen geschmuggelten, im Osten heimlich kursierenden Liedern, deren »Verskunst, robuste Rhetorik und gewaltige Sprachkraft« Marcel Reich-Ranicki lobte.

Begleitet wird er von Andreas Öhler (Moderation) und Manuel Sobeyrand (Lesung).

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