2. Sinfoniekonzert

»Am Puls«
Verleihung des Louis-Spohr-Musikpreises Braunschweig

Anton Webern 6 Stücke für Orchester op. 6
Moritz Eggert »Puls« für großes Orchester – Spohrpreisträger 2016
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Musikalische Leitung Stefan Soltesz

Anton Webern wandte im Laufe seiner Karriere mehr und mehr atonale Kompositionstechniken an, was nicht zuletzt der Begegnung mit Arnold Schönberg zu verdanken war, der sein Lehrer und Mentor wurde. Seine 1909 entstandenen 6 Stücke für Orchester zeugen von dieser Hinwendung. Webern selbst schrieb: »Um den Charakter der Stücke – sie sind rein lyrischer Natur – kurz zu beschreiben: das erste drückt die Erwartung eines Unheils aus, das zweite die Gewissheit von dessen Erfüllung; das dritte die zarteste Gegensätzlichkeit; es ist gewissermaßen die Einleitung zum vierten, einem Trauermarsch; fünf und sechs sind ein Epilog: Erinnerung und Ergebung.«

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Der Komponist Louis Spohr ist untrennbar mit seiner Geburtsstadt Braunschweig verbunden und die Erinnerungen an ihn sind nach wie vor lebendig. Dafür sorgt auch der nach ihm benannte Louis-Spohr-Preis, der alle drei Jahre verliehen und mit dem eine Komponistin oder ein Komponist der jüngeren Generation für ihre bzw. seine Verdienste um die zeitgenössische Musik geehrt wird. In diesem Jahr darf sich das Braunschweiger Publikum im Rahmen des 2. Sinfoniekonzerts auf den Münchener Komponisten Moritz Eggert als Spohrpreisträger 2016 sowie auf sein 2011 in München uraufgeführtes Werk »Puls« freuen, mit dem Eggert eine ganz außergewöhnliche musikalische Reise antritt:
»[…] durch das Unterbewusstsein, durch die Geräusche des eigenen Körpers (Eggert).«

Die Sommerfrische 1883 in Wiesbaden sollte für Johannes Brahms eine äußerst produktive Zeit sein: Das Resultat dieser Monate war die 3. Sinfonie, mit der sich Brahms endgültig als Vollender der »Wiener Klassik« empfahl (und die Bruckner-Anhänger zugleich vollends gegen sich aufbrachte). Von den Verfechtern »absoluter Musik« wurde das Werk aufgrund seines Melodienreichtums einhellig gelobt: Antonín Dvořák etwa schwärmte, dass ihm beim Anhören das Herz aufgehe. Und Clara Schumann konstatierte: »Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel!«


Während der Sinfoniekonzerte an Sonntagen bieten wir eine Kinderbetreuung für Kinder ab 3 Jahren an.

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