Auftaucher

Tanzstücke von Henrietta Horn
und Tiago Manquinho

Ein leerer Bühnenraum, 8 Stühle, 15 Tänzer und 30 Rasseln – »Auftaucher« fordert die Vorstellungskraft der Zuschauerinnen und Zuschauer heraus. Innerhalb weniger Minuten entsteht im Zusammenspiel von Bewegung, Licht und Rhythmus ein atmosphärischer Sog, der alle in seinen Bann zieht. Das Stück, 2001 in Jakarta uraufgeführt, ist ein Feuerwerk an Bewegungen und Ausdrucksstärke. Henrietta Horn setzt emotionale Vorgänge in physische Bilder um. Spielarten des menschlichen Miteinanders finden sich so auf der Bühne wieder: das Umwerben der Geschlechter, Konkurrenz, Ablehnung, Eifersucht, aber auch Humor, Sinnlichkeit und Lebenslust.

»Am sechsten Tag …« stellt die Frage nach dem Ursprung dessen, was uns Menschen eigentlich ausmacht. Ähnlich wie Jean-Jacques Rousseau und andere Philosophen der Aufklärung begibt sich Choreograf Tiago Manquinho auf die Suche nach dem »natürlichen«, vorgesellschaftlichen Zustand des menschlichen Miteinanders. Gotthold Ephraim Lessing nannte Rousseau für diesen spekulativen Entwurf des humanen Urzustands einen »kühnen Weltweisen«. In der Choreografie von Tiago Manquinho steht die Körperlichkeit im Vordergrund, der Mensch als unabhängiges Wesen noch vor jeder moralischen Beurteilung.

Presse

»Die große Bandbreite von Gefühlen im menschlichen Miteinander setzt ›Auftaucher‹ mit viel Humor um«. Braunschweiger Zeitung

Mit diesem Tanzabend setzt das Staatstheater Braunschweig die Kooperation mit dem Lessingtheater Wolfenbüttel fort.

Wiederaufnahme am 11.09.2016

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