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Das Musical »Hairspray« wird das Burgplatz-Open-Air 2017

1. Dezember 2016

Die designierte Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, Dagmar Schlingmann, gibt den Titel der nächsten Burgplatz-Produktion bekannt:
Schräg und mitreißend wird es 2017 mit dem Musical »Hairspray«,
2018 nimmt Schlingmann die Operntradition wieder auf.

Mit »Hairspray«, das 2002 am Broadway uraufgeführt wurde und seitdem, mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, zu einem der erfolgreichsten Musicals avancierte, setzt die designierte Generalintendantin auf einen Stoff, der das gesellschaftliche Anderssein zum zentralen Thema macht. Rassentrennung und Unterdrückung von Minderheiten im Amerika der frühen 60er Jahre werden von den Autoren O‘Donnell/Meehan ebenso thematisiert wie falsche Schönheitsideale und unreflektierter Konformismus, die bereits John Waters in seinem Kultfilm von 1988 schrill aufs Korn nimmt. 2007 wurde die Verfilmung des Musicals mit Michelle Pfeiffer, John Travolta, Christopher Walken u. a. zum Welterfolg.
Mit anarchischem Witz und der mitreißenden Musik von Marc Shaiman (u. a. »Harry und Sally«, »Sister Act«, »Club der Teufelinnen«) entwirft das Musical ein pointiertes Gegenbild zu Intoleranz und Dogmatismus. »‚Hairspray‘ hat Charaktere zum Verlieben, berührt unmittelbar und es macht einfach gute Laune«, so Dagmar Schlingmann. »Angesichts des Wahlausgangs in den USA scheint mir zudem das im Musical formulierte Plädoyer für eine bunte, vielfältige und offene Gesellschaft sehr aktuell«, fügt sie hinzu.
 
»Wir freuen uns, dass sich das Staatstheater nach dem großen Erfolg von »Hair« erneut für ein Musical entschieden hat. Schon seit 2003 sind wir Hauptsponsor des Burgplatz Open Airs und seit 2008 laden wir jährlich 100 Schüler ein eine Aufführung zu besuchen. »Hairspray« wird mit Sicherheit aber nicht nur die Jugendlichen begeistern«, so Kai Uwe Krauel, Vorstandsvorsitzender von BS Energy. Die Premiere von »Hairspray« findet am 12. August 2017 statt, der Vorverkauf beginnt voraussichtlich im März. Im Sommer 2018 plant Dagmar Schlingmann dann wieder eine große Oper in der historischen Kulisse des Burgplatzes. »In meinem zweiten Jahr kehren wir an die Anfänge des Open-Air in Braunschweig zurück«, kündigt die zukünftige Generalintendantin an.

»Fast Forward«-Gewinner 2016: »Die Troerinnen« von Data Tavadze

27. November 2016
 
Data Tavadze, der Regisseur der georgischen Produktion »Die Troerinnen« erhält den »Fast Forward«-Preis 2016. In Anlehnung an Euripides »Troerinnen«, in denen sich die Opfer und Entwurzelten des Trojanischen Kriegs in ihr Schicksal ergeben oder es verweigern, verleiht Data Tavadze in »Die Troerinnen« dem postsowjetischen Georgien eine Stimme. Seit den 1990er Jahren ist die Kaukasusregion von Bürgerkriegen und militärischen Interventionen geprägt, die die Menschen in eine prekäre Gegenwart und vor eine ungewisse Zukunft stellen. In »Die Troerinnen« verknüpft der junge Regisseur und Autor Erzählungen georgischer Kriegsüberlebender mit dem antiken Stoff. Er zieht so eine Verbindung zwischen dem Mythos und den Konflikten geopolitischer Brennpunkte heute.
 
»Data Tavadze ist es gelungen, der antiken Tragödie des Euripides eine originär eigene Lesart abzugewinnen. Uns hat überzeugt, dass die Schauspielerinnen des furiosen Frauenensembles sich selbst und ihre Anliegen in diesem Mythos wiedergefunden haben, statt ihn lediglich als Spielwiese zu benutzen. Was uns beeindruckt hat, war die hohe Sensibilität und Präzision, die er im Umgang mit dem Raum, den Zuschauern und vor allem der Sprache gezeigt hat, die eine musikalische Qualität bekam. Obwohl in der georgischen Geschichte wurzelnd ist die Aufführung von universeller Dringlichkeit«, so die Festival-Jury in ihrer Begründung.
Erstmals wurde in diesem Jahr auch ein Publikumspreis verliehen, bei dem die Besucherinnen und Besucher eingeladen waren, ihren Festival-Favoriten zu küren. Gewinner des Publikumspreises ist die niederländische Produktion »How did I die« von Davy Pieters.
 
Mit der Preisverleihung am 27. November endet »Fast Forward«, europäisches Festival für junge Regie. Vier Tage und Nächte war das Publikum zu Theater, Diskussionen und Party ins Staatstheater eingeladen. Junge Theaterschaffende aus acht europäischen Ländern waren vom 24. – 27. November in Braunschweig. Die sechste Ausgabe des Festivals wurde erneut von Barbara Engelhardt kuratiert. Der Preis besteht in einer Regiearbeit am Staatschauspiel Dresden.

Eröffnung: »Fast Forward« – Europäisches Festival für junge Regie

25. November 2016

»Fast Forward« – Europäisches Festival für junge Regie ist gestartet!
Mit acht Gastspielen bereist »Fast Forward« sieben europäische Länder und präsentiert vom 24. – 27. November junge Regisseur/innen und Kompanien aus ganz Europa. Dabei trifft Antike auf neue Stücke, Ödipus auf sechs Klosterschwestern und Michael Jackson auf Igor Strawinsky: 2016 findet »Fast Forward«, unter der künstlerischen Leitung von Barbara Engelhardt, zum sechsten Mal in am Staatstheater Braunschweig statt. Theaterschaffende aus Griechenland, der Türkei, Georgien, der Schweiz, Norwegen/Tschechische Republik, den Niederlanden und Deutschland sind in der diesjährigen Festivalausgabe zu Gast. Generalintendant Joachim Klement sagte gestern bei der Festivaleröffnung im Kleinen Haus des Staatstheaters: »Ohne einem Trend zu folgen, zeigt das Festivalprogramm herausragende Arbeiten. Mal bildgewaltig, mal wortstark erzählend, lässt sich bei Fast Forward erleben, wie weit die Spannbreite zeitgenössischen Theaters ist.«
 
2011 ins Leben gerufen, ist das Festival zu einem Begriff in der europäischen Theaterlandschaft geworden – als Plattform für künstlerischen Austausch und Nachwuchsförderung, als Ort für Begegnungen und Entdeckungen. So wird bspw. das Festival von Studenten 10 europäischer Theaterakademien und Stipendiaten des Programms »Theatre is Dialogue« der European Theater Convention und des Auswärtigen Amtes begleitet. Auch dieses Jahr wird eine internationale Jury am letzten Abend eine der acht Arbeiten auszeichnen und dem/der Preisträger/in damit die Möglichkeit geben, eine neue Inszenierung zu realisieren. Erstmals ist in diesem Jahr zudem das Publikum eingeladen, über seinen Festival-Favoriten abzustimmen.

BZ-Leserforum mit Joachim Klement und Philipp Kochheim

17. November 2016

Im Rahmen des Leserforums der Braunschweiger Zeitung stellen sich Generalintendant Joachim Klement und Operndirektor Philipp Kochhheim am Mittwoch, 30. November um 19.00 Uhr im BZV-Medienhaus den Fragen des Publikums.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aber erforderlich.
Bitte melden Sie sich bis Sonntag, 27. November, 20.00 Uhr per E-Mail unter leserforum(at)bzv.de an und geben Sie Ihren Namen und die Anzahl der Plätze an.

Die Lange Nacht der Literatur – es gibt noch Karten!

3. November 2016

Am Wochenende begrüßen wir wieder preisgekrönte Autoren im Rahmen der Langen Nacht der Literatur im Kleinen Haus. Keine Karten mehr bekommen? Für alle Veranstaltungen ab 19.50 Uhr gibt es noch Karten zum reduzierten Preis von 15 € und 7 €. Mit diesen Tickets verpassen Sie die Auftaktlesung, erleben aber trotzdem noch vier Stunden Qual der Wahl mit preisgekrönten Autoren auf drei Bühnen im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig.

Und um die Qual der Wahl schon mal ins Visier zu nehmen, gibt es hier den Überblick über die einzelnen Lesungen und Veranstaltungen am 5.11. im Kleinen Haus.
Seien Sie mit dabei und erleben Sie eine »Gute Nacht!«

Clara Weyde erhält Rolf Mares Preis

3. November 2016

Clara Weyde, die im November bei der Deutschen Erstaufführung »Hose Fahrrad Frau« von Stefan Wipplinger Regie am Staatstheater Braunschweig führen wird, bekommt den Rolf Mares Preis 2016 in der Kategorie »Herausragende Inszenierung« (Das Totenschiff/Lichthof Theater). In vier Kategorien wurden die Rolf Mares Preise der Gemeinschaft aller Hamburger Theater am 1. November zum elften Mal im Hamburger Ohnsorg Theater vergeben.

Die Premiere von »Hose Fahrrad Frau« findet am 18. November im Kleinen Haus statt. Stefan Wipplingers Stück spielt in leicht anmutenden und lakonischen Dialogen mit den Verhältnissen von Besitz und Konsum und führt verschiedenste Geschichten zusammen und wieder auseinander. Bei all dem gehen sie der Frage nach, was und vor allem wen sie für ein glückliches Leben wirklich brauchen.

TheaterFLAT: Kooperationen mit der Studierendenschaft der HBK und der Ostfalia

HBK-Studierende gehen ab jetzt kostenlos ins Theater

2. November 2016

Nach dem erfolgreichen Start der TheaterFLAT für Studierende der Technischen Universität Braunschweig (TU), folgen weitere Kooperationen des Staatstheater Braunschweig mit den Hochschulen in der Region: Auf Wunsch von Studierenden haben die Studierendenvertretungen der Hochschule für Bildende Künste (HBK) und der Ostfalia die Initiative ergriffen, um die TheaterFLAT auch an deren Hochschule zu ermöglichen.
Ab sofort gilt die TheaterFLAT an der HBK und zum Start des Sommersemester 2017 können dann auch Studierende der Ostfalia das Angebot nutzen.
»Wir freuen uns, dass eine gute Idee Freunde findet. Jetzt haben in Zukunft alle Studenten aller Braunschweiger Hochschulen durch ihren Semesterbeitrag Zugang zu den Angeboten des Staatstheaters«, so Generalintendant Joachim Klement.
Das Prinzip bleibt gleich: Mit der TheaterFLAT ermöglicht das Staatstheater Braunschweig Studierenden freien Eintritt in alle regulären Vorstellungen des Hauses. Das Semesterticket wird für die Studierenden zur Eintrittskarte für das Programm in allen fünf Sparten. Drei Tage im Vorfeld eines Vorstellungstermins erhalten Studierende an der Theaterkasse im Großen Haus die besten noch verfügbaren Plätze. Die TheaterFLAT wird finanziert durch einen Beitrag von 1 Euro pro Semester, der im Rahmen des Semesterbeitrags von allen Studierenden einer Hochschule entrichtet wird.
Die Kooperation ist ein einzigartiges Angebot, um den Studentinnen und Studenten Braunschweigs die Teilhabe am kulturellen Programm der Stadt zu ermöglichen.
Die TheaterFLAT wurde in Gesprächen zwischen der Hochschulleitung der TU Braunschweig, dem AStA der TU und dem Staatstheater ins Leben gerufen und gilt für TU-Studierende seit dem 1. Oktober 2016.

Mehr Infos sowie das Video zur TheaterFLAT gibt es hier.

Verleihung des Louis Spohr Musikpreises 2016 an Moritz Eggert

23.10.2016

Am 23. Oktober 2016 um 11.00 Uhr wird der Komponist Moritz Eggert mit dem Louis Spohr Musikpreis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 2. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig in der Stadthalle Braunschweig statt. Zur Aufführung gelangen Anton Weberns 6 Stücke für Orchester op. 6, »Puls« für großes Orchester von Moritz Eggert und die Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 von Johannes Brahms. Die musikalische Leitung hat Stefan Soltesz.
 
Bürgermeisterin Annegret Ihbe übergibt den Preis an den Preisträger, die Laudatio hält der Berliner Musikkritiker Bojan Budisavljevic.
 
Moritz Eggert, einer der produktivsten und kommunikativsten zeitgenössischen Komponisten in Deutschland, ist in allen Sparten der zeitgenössischen Musik und in den modernen Medien vertreten. Als Tonschöpfer, Interpret, Schauspieler, Musikvermittler, Förderer junger Talente und Organisator von Festivals genießt er mittlerweile weltweit einen herausragenden Ruf.
Mit satirischen und provokanten Artikeln in nationalen und internationalen Print- und Onlinemedien positioniert er sich gegen den voranschreitenden Kulturabbau in Deutschland. Regelmäßig schreibt er für den von ihm begründeten »Bad Blog of Musick«, den meistgelesenen Blog für zeitgenössische Musik in Deutschland. Er gilt als Verfechter eines notwendigen Wandels in der Neuen Musik und hat oft ihre Elfenbeinturmattitüde und Weltferne kritisiert. Dies macht ihn auch zu einem leidenschaftlichen Unterstützer der jüngeren Komponistengeneration, der er sich auch als Professor für Komposition an der Münchener Hochschule für Musik und Theater annimmt.
 
Moritz Eggerts Musik wird weltweit aufgeführt, besonders bekannt ist u. a. sein Zyklus für Klavier Solo »Hämmerklavier«, der zu den meist gespielten Klavierwerken der Gegenwart gehört. Er schrieb die Musik für die Eröffnungszeremonie der FIFA-WM 2006 in Deutschland, die von über einer Milliarde Menschen verfolgt wurde.
 
Der mit 10.000 EUR dotierte und im 3-Jahre-Turnus vergebene Louis Spohr Musikpreis zeichnet international bekannte und für die Musik der Gegenwart richtungweisende Komponistinnen und Komponisten aus. Namensgeber Louis Spohr, 1784 in Braunschweig geboren, gilt als wegweisender Komponist der Periode zwischen Klassik und Romantik und war einer der bedeutendsten Violinvirtuosen seiner Zeit. Im Jahr 1953 hat die Stadt Braunschweig erstmalig den bis 1994 noch mit »Ludwig Spohr Preis« titulierten Musikpreis vergeben. Zu den bislang 21 ausgezeichneten Preisträgern zählen u. a. Hans Werner Henze (1976), Olivier Messiaen (1991), Sofia Gubaidulina (1994) und Salvatore Sciarrino (2007). Mit der Vergabe des Preises wird die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit der kulturpolitischen Verantwortlichkeit gegenüber den kommenden Generationen unterstrichen. Gleichzeitig erfährt die Musik als Kunstform und Kontinuum eine Würdigung.

»Fast Forward« – Europäisches Festival für junge Regie

vom 24. – 27. November 2016

20. Oktober 2016

Antike trifft auf neue Stücke, Ödipus auf sechs Klosterschwestern und Michael Jackson auf Igor Strawinsky: 2016 wird »Fast Forward – Europäisches Festival für junge Regie« zum sechsten Mal in Braunschweig am Staatstheater stattfinden.
Mit acht Gastspielen bereist »Fast Forward« sieben europäische Länder und präsentiert vom 24. – 27. November junge Regisseur/innen, Kollektive und Performancekünstler/innen aus ganz Europa, deren Themen und künstlerischen Handschriften. Kuratiert von Barbara Engelhardt sind Theaterschaffende aus Griechenland, der Türkei, Georgien, der Schweiz, Norwegen/Tschechische Republik, den Niederlanden und Deutschland zu Gast in Braunschweig.

»Fast Forward« spiegelt die verschiedensten Entwicklungen und Entdeckungen im europäischen Theater wider. Es lässt sich staunen über die Vielfalt künstlerischer Ansätze ebenso wie über die gesunde Skepsis, die Relevanz von Theater nicht selbstverständlich vorauszusetzen. Die Frage nach dem Kern einer europäischen Gesellschaft zu stellen, heißt nicht, Differenzen zu glätten. Gleichmacherei verträgt sich nicht mit Kunst. Es sind die vielen unberechenbaren, oft kontroversen Ansätze, die das europäische Theater so spannend machen«, so Festivalkuratorin Barbara Engelhardt.

Ohne einem Trend zu folgen, zeigt das Festivalprogramm herausragende Arbeiten mit ganz unterschiedlichen Ansätzen, Themen und Ästhetiken. Mal bildgewaltig, mal wortstark erzählend, lässt sich bei »Fast Forward« erleben, wie weit die Spannbreite zeitgenössischen Theaters zwischen klassischen Stoffen und neuer Dramatik, zwischen Schauspiel, Dokumentartheater, Performance und Tanz ist.
2011 ins Leben gerufen, ist das Festival längst zu einem Begriff in der europäischen Theaterlandschaft geworden – als Plattform für künstlerischen Austausch wie Nachwuchsförderung, als Ort für Begegnungen und Entdeckungen.
Auch dieses Jahr wird eine internationale Jury am letzten Abend eine der acht Arbeiten auszeichnen und dem/der Preisträger/in damit die Möglichkeit geben, in der darauffolgenden Spielzeit eine neue Inszenierung zu realisieren.
Erstmals wird es in diesem Jahr auch einen Publikumspreis geben, bei dem die Besucherinnen und Besucher eingeladen sind, selbst darüber abzustimmen, welches Stück ihnen am besten gefallen hat.

40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen bundesweit ihre Abgeordneten

18. Oktober 2016

Eine Erklärung der Ensemblevertreter am Staatstheater Braunschweig

Am Montag, den 17. Oktober war der Jahrestag der Verabschiedung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, das auch die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft unter Schutz stellt. Zu diesem Anlass haben wir, die Ensemblevertreter der Sparten Musiktheater, Tanz, Schauspiel und junges Schauspiel sowie Vertreter des Orchester- und des Chorvorstandes, Braunschweiger Landtagsabgeordnete ins Theater eingeladen, um uns gemeinsam über die Bedeutung unseres Theaters für unsere Stadt, die Region und auch über die Bedingungen, unter denen wir Theater machen, auszutauschen.
»Das war ein Gespräch auf Augenhöhe. Ich habe herausgefunden, dass der Beruf des Politikers viel mit dem des Schauspielers zu tun hat. Ohne Leidenschaft funktioniert keiner von beiden«, so Schauspieler Sven Hönig.
Teilnehmende Abgeordnete waren: Klaus-Peter Bachmann (SPD), Gerald Heere
(Die Grünen) und Dr. Christos Pantazis (SPD). Landtagsvizepräsident Bachmann sagte: »Miteinander sprechen ist allemal besser, als voneinander hören. Ich habe diesen Dialog für sehr wertvoll gehalten. Das erste Mal mit denen, ohne die Theater nicht geht.
Den Menschen auf der Bühne.« Dr. Christos Pantazis sagte: »Das Theater leistet gute Arbeit. Gute Arbeit braucht gute Bedingungen!«

Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie, weil in ihnen exemplarisch verhandelt wird, was Demokratie ausmacht: es auszuhalten, dass extrem Unterschiedliches nebeneinander bestehen und aufeinanderprallen und diskursiv verhandelt werden kann. Diese Orte müssen wir erhalten und stärken, gerade jetzt. Denn wir merken in unserem Theater deutlich:
Die Lust auf öffentliche Auseinandersetzung ist so groß wie seit langem nicht mehr, die Menschen hungern offenbar nach Räumen, an denen Stadtöffentlichkeit stattfindet.
Wir brauchen diese Orte der Freiheit, der Auseinandersetzung, der großen Kunst, des Unkalkulierbaren, des Fremden, der Bildung von Herz und Hirn, der Inklusion, Integration und Interkulturalität – und dafür brauchen wir die Unterstützung der Abgeordneten als unseren gewählten Repräsentanten. Wir möchten diesen Jahrestag gerne dafür nutzen, uns fernab des politischen Tagesgeschäfts über Fragen auszutauschen, die die Zukunft unserer Gesellschaft angehen. Die Aktion »40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten« ist eine Aktion der »Konferenz Konkret«, der Dramaturgischen Gesellschaft, des ensemble-netzwerkes sowie des Bundes der Szenografen und wird von der Intendanten-gruppe des Deutschen Bühnenvereins unterstützt. Bundesweit haben Theatermitarbeiter*innen für den 17. Oktober ihre Abgeordneten um ein Gespräch gebeten. 

Auf dem Foto: v.l.: Georg Michalkov, Klaus-Peter Bachmann, David Kosel, Philipp Grimm, Anja Signitzer, Gerald Heere, Sven Hönig, Sarah Grahneis, Dr. Christos Pantazis, Mathias Stier, Marina Funke, Aleksandr Bukreev

Philipp Kochheim wird neuer Intendant der »Danish National Opera«

12. Oktober 2016

Philipp Kochheim, Operndirektor am Staatstheater Braunschweig, wechselt an die dänische Nationaloper »Den Jyske Opera« (»Danish National Opera«). Ab der Spielzeit 2017/2018 wird er General Manager und Artistic Director am Opernhaus in Aarhus, der zweitgrößten Stadt in Dänemark und der europäischen Kulturhauptstadt 2017. Er folgt in dieser Position auf Annilese Miskimmon, die zukünftig das Opernhaus in Oslo als Intendantin verantwortet.
»Ich freue mich für Philipp Kochheim über diesen nächsten Karriereschritt. Seine Wahl zum Intendanten ist auch eine Auszeichnung der profilierten Arbeit, die er für das Musiktheater am Staatstheater in Braunschweig geleistet hat.«
Philipp Kochheim studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur in München und inszeniert seit 1998 an zahlreichen Häusern in Deutschland. Für seine Opern-, Musical- und Schauspielinszenierungen wurde er vielfach ausgezeichnet. Seit März 2013 ist Kochheim als Operndirektor am Staatstheater Braunschweig engagiert. Kochheim inszenierte hier u. a. Jenő Hubays »Anna Karenina«, Astor Piazzollas »María de Buenos Aires«, Leonard Bernsteins »West Side Story« und Bernard Herrmanns »Wuthering Heights«. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Wiederentdeckung historischer Opernstoffe, mit denen das Musiktheater des Staatstheaters vielfach überregionale und internationale Beachtung gefunden hat. Verabschieden wird er sich mit einer weiteren Ausgrabung, mit Riccardo Zandonais »Giulietta e Romeo«. Er verlässt das Staatstheater zum 1. Mai 2017. Seine Nachfolgerin in Braunschweig ist ab der Spielzeit 2017/2018 Isabel Ostermann unter der Intendanz von Dagmar Schlingmann.

TheaterFLAT für Studierende: Kostenlos ins Theater!

30. September 2016

Mit der neuen TheaterFLAT ermöglicht das Staatstheater Braunschweig Studierenden der Technischen Universität freien Eintritt in alle Vorstellungen des Hauses. Zu Beginn des Wintersemesters 2016/2017 am 1. Oktober wird das Semesterticket für die Studierenden zur Eintrittskarte für das Programm in allen fünf Sparten.
Die neue Kooperation zwischen der Studierendenschaft der TU Braunschweig und dem Staatstheater ist ein einzigartiges Angebot, um den Studentinnen und Studenten an der TU Braunschweigs die Teilhabe am kulturellen Programm der Stadt zu ermöglichen.
Bei der Pressekonferenz sagte Generalintendant Joachim Klement: »Wir freuen uns, dass das Semesterticket durch die Studierenden zum Kulturticket wird. Das bindet sie an das Theater, an die Stadt und eröffnet einen eigenen Zugang zur Welt. Eine sehr gute Sache.«

»Bei aller Spezialisierung ist es heute umso wichtiger, dass unsere Studierenden allgemein und fächerübergreifend gebildet sind. Sie sollen kreativ und vernetzt denken. Dafür ist es wichtig, dass sie sich nicht nur in ihre Fächer vertiefen, sondern auch über den Tellerrand hinaus schauen, auch über den der Universität. Das Theater bietet nicht nur ein Kulturprogramm für die Freizeit, sondern Themen und Anregungen für die ganze Persönlichkeit, gerade bei jungen Leuten, die in ihrer beruflichen Zukunft Verantwortung übernehmen wollen«, so TU-Präsident Prof. Jürgen Hesselbach.
Marc Jäger, Mitglied des AStA-Vorstands der TU Braunschweig, sagte: »Wir als AStA sehen Kultur als ein bedeutendes Gut in der Gesellschaft, welches so vielen Menschen wie möglich zugänglich gemacht werden sollte. Mit diesem ›Kulturticket‹ freuen wir uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten, einen Teil dazu beizutragen.«

Drei Tage im Vorfeld eines regulären Vorstellungstermins erhalten Studierende an der Theaterkasse im Großen Haus die besten noch verfügbaren Plätze. Premieren, Gastspiele, Festivals und andere Sonderveranstaltungen sind vom Angebot ausgeschlossen.
Die TheaterFLAT wird finanziert durch einen Beitrag von 1 Euro pro Semester, der im Rahmen des Semesterbeitrags von allen Studierenden entrichtet wird. Das Angebot gilt für die Spielzeit 2016/17. Nach einer Evaluierung ist eine Verlängerung geplant.

Weitere Informationen sowie das Video zur TheaterFLAT finden Sie hier.

Die TheaterFLAT gilt ab dem 1. November 2016 auch für alle HBK-Studierenden und ab dem Sommersemester 2017 für Studierende der Ostfalia Hochschule!

Der Schriftsteller Heinz Strunk erhält den Wilhelm Raabe-Literaturpreis

22. September 2016

Für seinen Roman »Der goldene Handschuh« (erschienen 2016 im Rowohlt Verlag) geht der Wilhelm Raabe-Literaturpreis, gestiftet von der Stadt Braunschweig und Deutschlandfunk, in diesem Jahr an Heinz Strunk. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und würdigt einen aktuellen, zeitgenössischen Roman.

Der Preisträger Heinz Strunk wird am Vorabend der Preisverleihung bei der Langen Nacht der Literatur am 5. November im Kleinen Haus lesen. Karten für die Veranstaltung gibt es hier.

Aus der Begründung der Jury:
»Heinz Strunks Der goldene Handschuh ist ein in jeder Hinsicht unwahrscheinlicher Roman. Er nutzt die gut recherchierte Geschichte des Hamburger Frauenmörders Fritz Honka für eine intime Begegnung mit den sozial Ausgeschlossenen der deutschen Nachkriegsgesellschaft, die ihrerseits eingeschlossen sind im dumpfen Raum ihrer Begierden, Räusche und Aggressionen. Er schildert mit diskreter Empathie ein Leben zwischen Abfall, Gewalt und Dauersuff. [...] Literatur vom Feinsten aus einem Milieu vom Gröbsten.«

Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul überreichen Heinz Strunk den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2016 am 6. November im Rahmen eines Matinee-Festaktes im Kleinen Haus.

 

»Welcome Dinner« am 26. September um 19.30 Uhr im Kleinen Haus

16. September 2016

Am 26. September 2016 um 19.30 Uhr findet im Kleinen Haus des Staatstheaters das zweite »Welcome Dinner« statt. Die Idee des »Welcome Dinners« ist es, Braunschweiger Bürger*innen und Geflohene in einen direkten, langfristigen und nachhaltigen Austausch miteinander zu bringen – beim Teilen von Essen und Getränken, Geschichten und Erlebnissen.

An der Veranstaltung am 26. September können 50 Braunschweiger Bürger*innen als Gastgeber teilnehmen. Jeder Gastgeber bringt etwas zu essen mit und so entsteht ein großes, buntes, gemeinsames Buffet (Getränke werden von Seiten des Staatstheaters organisiert). Weitere 50 Plätze stehen für Geflohene als Gäste zur Verfügung. Unabhängig davon, ob man sich als Gastgeber oder Gast anmelden möchte – es geht ganz einfach, indem man eine E-Mail an kontakt(at)welcome-dinner-braunschweig.de schickt.

Gleichzeitig ist das »Welcome Dinner« am 26. September die Premiere für die soeben fertig gestellte Internetpräsenz von www.welcome-dinner-braunschweig.de. Nachdem eine erste Version bereits im April online gegangen ist und erste private Dinner vermittelt werden konnten, wird Ende September die fertige Plattform in neuem Design vorgestellt. 

»Welcome Dinner« findet in Zusammenarbeit mit Refugium Flüchtlingshilfe e.V. und dem Staatstheater Braunschweig statt, es  wird durch eine Spende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkswagen Financial Services unterstützt und wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro für Migrationsfragen und dem Jugendmigrationsdienst Caritas e.V. initiiert. 

Kontakt Madina Rostaie kontakt(at)welcome-dinner-braunschweig.de
oder Katrin Schmitz welcome(at)staatstheater-braunschweig.de

Neues Stipendiatenprogramm der ETC (European Theatre Convention) in Kiew gestartet

13. September 2016

Im Rahmen des ETC-Projekts »Theatre is Dialogue – Dialogue of Cultures: European networking with Eastern European theatres« startete am 5. September in Kiew ein neues Stipendiatenprogramm: Zehn europäische Theaterschaffende arbeiten mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern zwei Wochen an gemeinsamen Theaterformaten. Mit dabei ist auch Maximilian Hanisch, ehemaliger Regieassistent am Staatstheater Braunschweig. Beim interdisziplinären GOGOLFEST werden die Ergebnisse am 17. September präsentiert. 

Das Projekt begann im Juli mit einem Stipendiatenprogramm beim Festival d’Avignon. Initiiert wurde es von der ETC in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Braunschweig und ukrainischen und georgischen Partnertheatern, unterstützt wird das Programm vom  Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland. Die Kooperation west- und osteuropäischer Theater soll damit gestärkt und weiter vorangetrieben werden, die Rolle des Theaters als ein Ort für offenen kulturellen Dialog mit freiheitlichen und demokratischen Werten gefördert werden.

Im Oktober und November diesen Jahres wird es noch zwei weitere Stipendiatenprogramme für ukrainische, georgische, moldawische und Theatermacher/innen anderer europäischer Länder geben. So bietet ein Treffen beim Europäischen Festival für junge Regie »Fast Forward«, das vom 24. bis 27. November am Staatstheater Braunschweig stattfindet, die Möglichkeit, den begonnenen Austausch zu vertiefen.

Mehr Informationen: www.etc-cte.org

»Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie« – Buchvorstellung am 28.9.

13. September 2016

In Verbindung mit dem Recherchetheaterprojekt »Nebenan« findet in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße folgende Veranstaltung statt:

»Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie«

Buchvorstellung und Gespräch am 28. September 2016 um 20.15 Uhr
im AOK Gebäude
(im Anschluss an die Vorstellung von »Nebenan« um 18.00 Uhr)
 
Dr. Oliver von Wrochem, stellvertretender Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, stellt ein von ihm neu herausgegebenes Buch »Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie« vor, das unterschiedliche Beiträge zur Thematik zusammenführt. Er spricht über den wissenschaftlichen Ertrag für die Täterforschung, die Motivation für die Nachkommen, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen und skizziert die Bedeutung der Auseinandersetzung.

Der Eintritt ist frei, die Teilnahme nicht zwingend an den Besuch der Theatervorstellung gebunden.

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich gerne unter junges(at)staatstheater-braunschweig.de

Teilnehmer gesucht für Tanzprojekt »tanzwärts: Heroes«!

9. September 2016

Für das Tanzprojekt »tanzwärts: Heroes« mit Probenstart am 31. Oktober 2016 sucht das Staatstheater Braunschweig bewegungsfreudige Menschen, die Lust haben, intensiv mit dem Körper zu arbeiten. Angelehnt an das Tanzstück »Jagd.Kampf.Rausch« von Reinhild Hoffmann entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Anleitung von zwei professionellen Choreografen einen energiegeladenen Tanzabend zu archaischen Themen wie Jagd und Kampf.

Geprobt wird fünf Wochen an jeweils fünf Tagen von 18.30 bis 21.30 Uhr. Wer bei »Heroes« mitmachen möchte, sollte Spaß am Rennen mitbringen. Tanzerfahrung ist nicht erforderlich. Gesucht werden insbesondere Männer. Aufführungen sind am 2. und 3. Dezember 2016 im Kleinen Haus.

Choreografie Damian Gmür und Klaus Jürgens

Weitere Infos und Anmeldung  hier, bei DominikaWillinek(at)staatstheater-braunschweig.de oder unter Tel. 0531 1234507.

Theaterfest: Rund 10.000 Gäste feiern den Spielzeitstart am Staatstheater Braunschweig

5. September 2016

Die neue Spielzeit ist eröffnet! Am Sonntag, den 4. September, startete das Staatstheater Braunschweig gemeinsam mit rund 10.000 Besucherinnen und Besuchern mit dem Theaterfest in die neue Saison. Um 15.00 Uhr begrüßte Generalintendant Joachim Klement die Gäste und lud sie ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und das vielfältige Programm für Groß und Klein zu entdecken. »Wir wollen die Begeisterung für das Burgplatz Open Air, das in diesem Jahr mit einem Besucherrekord endete, mitnehmen in den Beginn der neuen Spielzeit. Und wir wollen unseren Zuschauerinnen und Zuschauern Lust machen auf und begeistern für eine Saison mit über 30 Premieren.«

Auf dem Programm standen Führungen, eine Kostümversteigerung, öffentliche Proben, die Technikshow, das Kinderfest und ein abwechslungsreiches Bühnenspektakel.
Zum Abschluss gaben Künstlerinnen und Künstler ab 20 Uhr bei der großen »Spielzeitshow« musikalische, tänzerische und spielerische Ein- und Ausblicke auf das künstlerische Programm in den verschiedenen Sparten.

Besucherrekord: Über 29.000 Besucherinnen und Besucher beim Burgplatz Open Air »HAIR« 2016

2. September 2016

Mit 29.183 Besucherinnen und Besuchern und einer Auslastung von 97,81% ist das diesjährige Burgplatz Open Air am Mittwoch, den 31. August sehr erfolgreich zu Ende gegangen! Es ist damit die am stärksten nachgefragte Ausgabe des Braunschweiger Kultur-Highlights. Seit der Premiere am 13. August fanden insgesamt 21 Vorstellungen von Galt MacDermots Musicalklassiker »HAIR« und ein Konzert auf dem Burgplatz statt. Gemeinsam mit BS|ENERGY präsentierte das Staatstheater Braunschweig das sommerliche Musikspektakel bereits zum 14. Mal im historischen Ambiente im Zentrum der Stadt.
»Das ist ein guter Start in die Spielzeit. Aber wir können natürlich sehr viel mehr als Open Air und nehmen die Begeisterung über die Arbeit mit in die nächsten Premieren«, so Generalintendant Joachim Klement. Mit der Musiktheater-Premiere »Tosca« am 10. und den Schauspielpremieren »Eine Familie« am 23. und »(Die) Räuber« am 24. September startet eine spannende und intensive Theatersaison mit über 30 Premieren auf den Bühnen des Staatstheaters.

Marta Górnicka nominiert für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust«

1. September 2016

Die polnische Regisseurin und Gewinnerin des europäischen Festivals für junge Regie »Fast Forward« Marta Górnicka ist mit ihrer Inszenierung »M(other) Courage« für den renommierten Deutschen Theaterpreis »Der Faust« nominiert. In der Begründung der Jury heißt es: Das Stück »ist eine hoch beeindruckende, sprachlich perfekte Arbeit mit sechs Schauspielerinnen und Schauspielern und 17 Laien zum Thema Krieg. Diese Inszenierung zeigt eine neue Form der Bürgerbühne – gerade auf dem Gebiet der Sprache, das oft als Schwachstelle der Arbeit mit Bürgern gesehen wird.« Neben Górnicka stehen Frank Castorf für »Die Brüder Karamasow« (Volksbühne Berlin) sowie Tom Kühnel und Jürgen Kuttner mit »Der Auftrag« (Schauspiel Hannover) auf der Shortlist des »Faust« in der Kategorie »Regie Schauspiel«. Am 5. November werden die Preisträger bei der Preisverleihung in Freiburg bekanntgegeben.
 
2012 war Górnicka mit »Magnificat« nach Braunschweig zum Festival für junge europäische Regie »Fast Forward« eingeladen und gewann den Festivalpreis, der in einer Inszenierung am Staatstheater Braunschweig besteht: Am 25. September 2015 feierte das Stück »M(other) Courage« seine Uraufführung. Es ist – wie frühere Arbeiten Górnickas – ein Chorstück. Ausgehend von Brechts »Mutter Courage und ihre Kinder« fragt sie, wer die Kriegsprofiteure unserer heutigen Gesellschaft sind und wie die Kriege, die außerhalb der deutschen Landesgrenzen geführt werden, unsere Gesellschaft verändern. Das Werk, das mit Amateuren wie Mitgliedern des Schauspielensembles arbeitet, war nominiert für das nachtkritik-Theatertreffen, eingeladen zum Mülheimer Ringlokschuppen und ist am 12. Oktober als Gastspiel am Maxim Gorki Theater in Berlin noch einmal zu erleben.
Marta Górnicka ist Regisseurin und Sängerin und hat ihr eigenes Konzept eines neuen modernen und tragischen Chor-Theaters geschaffen. Sie gastierte mit ihren Inszenierungen weltweit und wurde für diese vielfach ausgezeichnet. Ihre Produktionen »Magnificat« und »Requiemachine« wurden u. a. im Rahmen des europäischen Festivals »Foreign Affairs« in Berlin (2014), beim »SPRING Performing Arts Festival« in den Niederlanden sowie beim »Mess Festival« in Sarajewo gezeigt.
 
»Der Faust« wurde 2006 als nationaler, undotierter Theaterpreis ausgelobt, um auf die künstlerische Ausstrahlung der deutschen Theaterlandschaft aufmerksam zu machen. Die Theater können Produktionen anderer Häuser vorschlagen. Daraus bestimmt eine Jury die Nominierten. Die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste wählen aus diesen Nominierten die Preisträger aus.

Spendenaktion anlässlich des Musicals »HAIR«

1. September 2016

Das Ensemble von »HAIR« hat zur Premiere des Musicals – anstelle der traditionellen Premierengeschenke – zu einer Spendenaktion zugunsten der Hirschfeld-Eddy-Stiftung aufgerufen. Die gesammelte Summe von rund 280 Euro soll nun der Stiftung, die sich seit 2008 u. a. mit den Yogyakarta Principles für die Menschenrechtsgewährleistungen für LGBTQ+ Menschen (Menschen jeglicher sexueller Orientierung und Identität) einsetzt, zugutekommen.
Der Scheck wurde nach der letzten »HAIR«-Vorstellung am 31. August vom Ensemble zusammen mit Generalintendant Joachim Klement an die Stiftung übergeben.

Alte Kühlschränke der Firma Bosch gesucht

30. August 2016

Für die Schauspielproduktion »Rose is a rose is a rose is a rose« suchen die Ausstattungswerkstätten des Staatstheaters zwei alte Boschkühlschränke (siehe Foto).
Die Kühlschränke müssen nicht funktionstüchtig sein und sollten in der Nähe von Braunschweig möglichst kostengünstig abzugeben sein.

Kontakt Petra Röder
PetraRoeder(at)staatstheater-braunschweig.de oder Tel. (0)531 1234 300

»100 Schüler in die Oper« Schülerinnen und Schüler zu Gast beim Burgplatz-Open-Air

eine Kooperation von BS|ENERGY und Staatstheater Braunschweig

19. August 2016

Erneut wurden 100 Schülerinnen und Schüler im Rahmen von »100 Schüler in die Oper« von BS|ENERGY und dem Staatstheater Braunschweig zum Burgplatz Open-Air eingeladen, auch wenn es sich dieses Jahr um ein Musical und nicht um eine Oper handelt.
Am 18. August überreichten Paul Anfang, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von BS Energy, und Generalintendant Joachim Klement den Jugendlichen ihre Eintrittskarten für die anschließende Vorstellung von »HAIR«. »Wir wollen als Sponsor eben nicht nur einen Höhepunkt des Braunschweiger Kultursommers unterstützen, sondern auch die außerschulische, musische Erziehung von Jugendlichen fördern«, so Paul Anfang.
Vor Beginn des Musical-Klassikers durften die Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen werfen: Das künstlerische Team vermittelte Hintergründe der Inszenierung und des Bühnenbilds; eine technische Einführung durch die Ton- und Lichttechniker vor Ort machten das Ereignis Musical-Open-Air hautnah erlebbar.
Der Besuch des Burgplatz-Open-Air ist Abschluss und Höhepunkt des Projekts »100 Schüler in die Oper«. Vom 11. bis 17. August wurden die Jugendlichen in Workshops von Iris Kleinschmidt, Leiterin der Theaterpädagogik am Staatstheater Braunschweig auf das musikalische Erlebnis unter freiem Himmel vorbereitet. Schulen aus der Region konnten sich für das Programm bewerben – in diesem Jahr wurden Jugendliche der IGS Franzsches Feld und der Realschule Vechelde ausgewählt.

proskenion Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste – Sonderpreis der Jury geht an Timo Radünz

15. August 2016

Mit dem proskenion Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste zeichnet die proskenion Stiftung herausragende Leistungen junger Bühnendarsteller/innen aus, deren künstlerische Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist.

Der bundesweit ausgeschriebene Preis wird alle zwei Jahre an junge Bühnendarsteller/innen in den Sparten Schauspiel, Musiktheater und Tanztheater verliehen und dient zugleich als Forum, um junge Künstler/innen einem breiteren Publikum vorzustellen. Zudem kann für Berufsanfänger/innen, die in Theaterinszenierungen durch ihre außergewöhnliche Leistung auf sich aufmerksam gemacht haben, ein »Sonderpreis der Jury« vergeben werden.

Der »Sonderpreis der Jury« geht 2016 an Timo Radünz, der am Staatstheater Braunschweig aktuell im Musical »HAIR« auf dem Braunschweiger Burgplatz zu sehen ist.

»Timo Radünz zeigt sich als außerordentlich vielseitiger und bemerkenswerter Bühnendarsteller, dem es mit scheinbarer Leichtigkeit und einprägsamer Energie gelingt, Gesang, Schauspiel und Tanz gleichwertig zu verbinden.«

Sponsoren ermöglichen ein neues Hausmeisterauto

27. Juni 2016

Um den Hausdiensten Transportfahrten, Wege zur Post wie auch Auf- und Abbauten zu erleichtern, gibt es mit einem Ford Transit Courier Kombi ab sofort ein neues Hausmeisterauto am Staatstheater. Ermöglicht wird dies durch die großzügige Unterstützung von rund 60 Partnern aus der Region.
Bei der gestrigen Sponsorenveranstaltung bedankte sich Generalintendant Joachim Klement: »Unser Dank dafür geht an die zahlreichen Sponsoren, die durch ihre Unterstützung die Kultur wortwörtlich ins Rollen bringen. Wir sind einen ungewöhnlichen Weg gegangen, um ein neues Hausmeisterauto zu finanzieren und auf positive Resonanz gestoßen. Es ist nicht selbstverständlich, dass lokale Unternehmen sich so für Kultur zu engagieren und wir freuen uns, dass es uns auf diesem Wege gelingt eine notwendige Neuanschaffung für das Staatstheater zu tätigen.«
Durch den Erwerb von Werbeflächen auf dem Wagen seitens der Unternehmen – koordiniert über die MOBIL Sport- und Öffentlichkeitsarbeit GmbH – wurde die Anschaffung ermöglicht. Gleichzeitig wird dieser so zum mobilen Werbeträger für die lokalen Firmen.

Positive Bilanz am Staatstheater

22. Juni 2016

Zum Ende der Theatersaison blickt das Staatstheater Braunschweig auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurück: Mit 215.000 Besucherinnen und Besucher kamen 10.000 Menschen mehr als im Vorjahr ins Theater. In dieser Zahl sind Gastspiele und Koproduktionsvorstellungen außerhalb Braunschweigs und Sonderveranstaltungen, wie Klassik im Park, Theaterfest, Einführungen, Nachgespräche und Workshops nicht enthalten. Hierüber wurden weitere 65.000 Besucher erreicht. Mit Umsatzerlösen von 4,5 Mio € konnte das Staatstheater auch seine Einnahmen um 155.000 € erhöhen.

Generalintendant Joachim Klement und Verwaltungsdirektorin Claudia Schmitz zeigten sich gestern in einem ausführlichen Resümee mit der positiven Geschäftsentwicklung des Staatstheaterbetriebs vor dem Verwaltungsausschuss sehr zufrieden: »In unseren Kerngeschäftsfeldern, den Sparten Oper, Schauspiel, Tanz, Junges Staatstheater und Konzert war 2015 ein sehr gutes Jahr.«

Lediglich der Theaterball, der jedes Jahr im Januar stattfindet, konnte die betriebswirtschaftlichen Erwartungen nicht erfüllen. In der Konsequenz hat sich das Staatstheater Braunschweig – wie jüngst auch andere Theaterhäuser in Deutschland – gegen die Fortsetzung dieser Veranstaltung ausgesprochen. Diese Entscheidung ist der Geschäftsleitung nicht leicht gefallen, so Schmitz und Klement, die von der Qualität des Braunschweiger Theaterballs überzeugt sind: »Wer den Ball in diesem Jahr erlebt hat, erinnert sich an das tolle Programm und die begeisterte und ausgelassene Stimmung unter den Besuchern.« Das Haus wird die entstehenden Bühnenzeiten jetzt für die Ansetzung von Repertoirevorstellungen nutzen.
 
Am 26. Juni verabschiedet sich das Staatstheater Braunschweig in die Sommerpause und startet mit der Premiere des Burgplatz-Open-Airs »HAIR« am 13. August sowie dem Theaterfest am 4. September in die neue und letzte Spielzeit unter der Intendanz von Joachim Klement.

»Leonce und Lena« beim »Hart am Wind«-Festival ausgezeichnet

31. Mai 2016

Das Junge Staatstheater hat für die Inszenierung von Georg Büchners »Leonce und Lena« in der Regie von Mareike Mikat drei Preise beim norddeutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen »Hart am Wind« 2016 bekommen. Die Kinder- und Jugendjury gab zum Abschluss des Festivals, das vom 25. bis 29. Juni am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg stattgefunden hat, ihre Favoriten bekannt. »Leonce und Lena« wurde mit dem Hauptpreis für die beste Inszenierung sowie in den Kategorien »Preis für die coolste Performance« und »Preis für innere & äußere Schönheit« (an Ravi Marcel Büttke) ausgezeichnet.

Feierstunde zum Gedenken an Wolfgang Gropper

am Montag, den 6. Juni um 18.00 Uhr im Kleinen Haus

27. Mai 2016

Am vergangenen Pfingstsonntag ist Wolfgang Gropper, Ehrenmitglied und langjähriger Generalintendant, im Alter von 71 Jahren verstorben. Zu seinem Gedenken veranstaltet das Staatstheater Braunschweig am Montag, den 6. Juni eine öffentliche Trauerfeier im Kleinen Haus. Der studierte Volljurist, Schauspieler und Regisseur war von 1997 bis 2010 Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig, an dem er bereits von 1988 bis 1991 als Schauspieldirektor arbeitete. Zählkarten gibt es an der Theaterkasse (Eintritt frei).

Meisterkurs mit Dame Gwyneth Jones

26. Mai 2016

Die weltberühmte Operndiva Dame Gwyneth Jones lädt am Samstag, den 4. Juni zu einem öffentlichen Meisterkurs mit Sängerinnen und Sängern des Staatstheaters Braunschweig.
Mit sechs Mitgliedern des Chor- und Musiktheaterensembles – unter anderem mit Arthur Shen, Michael Ha und Oleksandr Pushniak – wird sie jeweils 40 Minuten an Arien aus dem Stimmfach der Sänger arbeiten und so einen Einblick in ihr musikalisches Schaffen und ihren künstlerischen Ansatz geben. Ara Khachaturian wird den Meisterkurs im Louis-Spohr-Saal am Flügel begleiten. Dame Gwyneth ist derzeit als Gräfin in der Tschaikowsky-Oper »Pique Dame« in Braunschweig auf der Bühne zu erleben.
Am 3. Juni findet die letzte Vorstellung der Oper in dieser Spielzeit statt.
 
Für jeden der 6 Meisterkurse kann man eine Karte zum Preis von 3,- Euro online oder an der Theaterkasse kaufen. Tageskarten, die zum Eintritt für alle Veranstaltungen berechtigen, gibt es zum Preis von 12,- Euro an der Theaterkasse.
 
Ablauf
11.00 Uhr Oleksandr Pushniak, Bariton
11.50 Uhr Jennifer Kreßmann, Sopran
12.40 Uhr Arthur Shen, Tenor
14.20 Uhr Michael Ha, Tenor
15.10 Uhr Sofiya Palamar, Mezzosopran
16.00 Uhr Selcuk Hakan Tirasoglu, Bass

Theater.Fieber - Berufsinformationstag

25. Mai 2016

Berufsinformationstag am Staatstheater Braunschweig
Freitag, den 27. Mai 2016 von 8.30 bis 13.00 Uhr

 
Am 27. Mai 2016 öffnet das Staatstheater Braunschweig die Türen seiner Abteilungen und Werkstätten. Zum Berufsinformationstag lernen die achten und neunten Jahrgänge der Theater.Fieber-Schulen die Arbeitsabläufe eines großen professionellen Theaterbetriebes kennen.
 
33 Klassen haben sich in diesem Jahr für diesen Tag angemeldet. Sie werden an fünf verschiedenen Stationen die Arbeit hinter den Kulissen und auf der Bühne kennenlernen.
Mit Sven Hönig, Pauline Kästner und Lisa Schwindling tauchen sie in die Berufswelt der Schauspieler ein. Gregor Zöllig stellt gemeinsam mit Tänzerinnen und Tänzern sowie dem Dramaturgen Diether Schlicker und der Tanzpädagogin Dominika Willinek die Arbeit ihrer Sparte vor. Die Technik und die Abteilung Kommunikation öffnen ihre Türen.
Alle Werkstätten des Theaters von Tischlerei, über Schlosserei und Schneiderei sind beteiligt, um neben der künstlerischen Tätigkeit auch die handwerkliche Arbeit in den Fokus zu stellen. Das Ende dieses Tages ist für alle eine Schau auf der großen Bühne des Hauses!
 
Seit August 2010 leistet das Kooperationsprojekt »Theater.Fieber« einen wichtigen Beitrag zur kulturellen und ästhetischen Bildung. 45 Schulen mit über 20.000 Schülern sind beteiligt. »Theater.Fieber« zeigt, wie Theater und Schule durch Partnerschaft junge Menschen nachhaltig für die darstellenden Künste begeistern können, und eröffnen ihnen neue Perspektiven auf das kulturelle Leben. Der Berufsinformationstag ist ein extra organisierter »Tag der offenen Tür« und stellt jungen Menschen das Theater mit seinen mehr als 50 Berufen auch als Unternehmen und potentiellen Arbeitgeber vor.
 
Das Projekt wird unterstützt durch die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die Baugenossenschaft Wiederaufbau eG und die Streiff & Helmold GmbH.
Die Schirmherrschaft haben die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Gabriele Heinen-Kljajić und der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth.

Das Staatstheater trauert um Wolfgang Gropper

17. Mai 2016

Die Mitarbeiter des Staatstheaters Braunschweig trauern um ihr Ehrenmitglied und ihren langjährigen Generalintendanten Wolfgang Gropper, der am Pfingstsonntag verstorben ist. Der studierte Volljurist, Schauspieler und Regisseur war von 1997 bis 2010 Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig, an dem er bereits von 1988 bis 1991 als Schauspieldirektor arbeitete. »Das Theater verliert mit Wolfgang Gropper einen weitherzigen, engagierten Theaterenthusiasten und Geschichtenerzähler:
›Theater darf alles – nur nicht langweilig sein‹ war eines seiner Motti. Er wird uns fehlen«,
so Generalintendant Joachim Klement.

»Abo macht Freunde!«

11. Mai 2016

Am Freitag, 13. Mai präsentieren wir um 19.30 Uhr im Großen Haus eine exklusive Spielzeitvorschau der Saison 2016/2017 für Abonnenten/innen und alle, die es werden wollen. Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und Staatsorchester geben Einblicke in die Produktionen der nächsten Spielzeit. Wir zeigen Ihnen, warum es sich lohnt, Abonnent/in zu sein oder zu werden!

Abonnenten/innen und alle Interessierten bekommen an der Theaterkasse Freikarten für die Veranstaltung – solange der Vorrat reicht!

Prämienaktion für Abonnenten/innen und Neu-Abonnenten/innen
Für jede/n am 13. Mai geworbene/n Neu-Abonnenten/in* bedanken wir uns mit einer exklusiven Prämie für Werber/in und Geworbene/n.

* Gültig bei Abschluss eines Festplatzabonnements

Burgplatz Open Air 2016 »HAIR«

– weitere Zusatzvorstellungen am 28. und 31. August

9. Mai 2016

Aufgrund der großen Nachfrage zeigt das Staatstheater Braunschweig am 28. August um 14.30 Uhr und am 31. August um 19.30 Uhr zwei zusätzliche Vorstellungen des Burgplatz Open Air 2016 »HAIR«. Am 13. August feiert Galt MacDermots Musicalklassiker Premiere. Und der Burgplatz verwandelt sich in den New Yorker Central-Park – mit aller »Flower-Power«, die dazu gehört!

Gemeinsam mit BS|ENERGY präsentiert das Staatstheater Braunschweig das sommerliche Musikspektakel im historischen Ambiente auf dem Burgplatz.
 
Karten für die Zusatzvorstellungen sind ab sofort an der Theaterkasse und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Alle Informationen zu den Karten und Preisen finden Sie hier oder telefonisch unter: (0)531 1234 567.

StudiKultNacht am 16. Juni 2016: Vorverkauf gestartet

9. Mai 2016

Bereits zum sechsten Mal findet am Donnerstag, den 16. Juni 2016 die StudiKultNacht statt: Eine ganze Sommernacht öffnen der Kunstverein, das Museum für Photographie, das Filmfest im Universum Kino und das Staatstheater Braunschweig mit dem Festival Theaterformen gemeinsam ihre Türen für die Braunschweiger Studentinnen und Studenten.

Für 5 € Eintrittspreis (im Vorverkauf) gibt es an den vier Kulturorten Kunst, Kino und Theater zu erleben. Um 17.00 Uhr geht es los. Zum Abschluss tritt ab 21.00 Uhr »Johanna Borchert mit Band« im Theaterpark – dem Festivalzentrum der Theaterformen – auf.
 
Die Eintrittsbänder sind erhältlich an der Theaterkasse und bei allen Kulturpartnern.

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm unter: www.studikultnacht.de

Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 29. April 2016

4. Mai 2016

Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 10 und 15 Jahren haben letzte Woche den Zukunftstag für Mädchen und Jungen am Staatstheater Braunschweig verbracht. Die Mädchen und Jungen konnten drei Stunden lang vielseitige und auch praktische Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder bekommen. Beteiligt waren viele Abteilungen – vom Kostüm über Tanz, Technik und Orchester.

Das Programm der Spielzeit 2016/2017

28. April 2016

Heute stellte das Staatstheater Braunschweig sein vielfältiges Programm für die Spielzeit 2016/2017 vor: insgesamt 32 Premieren in Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und dem Jungen Staatstheater – sieben im Musiktheater, zwölf im Schauspiel (davon drei Uraufführungen), eine gemeinsame Produktion des Musiktheaters und Schauspiels, vier Uraufführungen und eine Tanzgala im Tanztheater sowie sieben Premieren im Jungen Staatstheater (davon drei Uraufführungen).
Mehr als 50 Konzerte wird das Staatsorchester spielen, über 20 Wiederaufnahmen stehen auf dem Programm und mit zahlreichen Gastspielen werden wieder prominente Persönlichkeiten – ob Musiker, Schriftsteller oder Kabarettisten – in Braunschweig zu erleben sein. Nationale und internationale Kooperationen komplettieren das Programm ebenso wie das europäische Festival für junge Regie »Fast Forward« und die
»6. Themenwoche Interkultur«
.
 
Über seine letzte Spielzeit am Staatstheater Braunschweig sagte Generalintendant Joachim Klement: »In einer Zeit, die von den immer sichtbarer werdenden Folgen der digitalen Revolution, von Globalisierung, Migration und den derzeitigen Flüchtlingsbewegungen bestimmt ist, braucht es Orte, die in der Lage sind, exemplarisch die Dinge durchzuspielen, die unser Zusammenleben sinnvoll und zukunftsfähig machen. Es braucht Spielräume, Laboratorien sozialer Phantasie, wie es das Theater ist.«
Klement gab außerdem bekannt, dass der Verwaltungsausschuss in seiner gestrigen Sitzung Srba Dinić offiziell zum neuen Generalmusikdirektor gewählt hat. Dinić, derzeit noch musikalischer Leiter der Oper in Mexico City, wird ab der Spielzeit 2017/2018 in Braunschweig sein. Im nächsten Jahr wird er bereits als Dirigent bei »Klassik im Park« zu erleben sein.

Das Musiktheater steht in der kommenden Spielzeit noch einmal ganz im Zeichen der Entdeckung vergessener Meisterwerke und der Neubefragung großer Stoffe. Auf dem Programm stehen u. a. Jules Massenets Vertonung von Goethes berühmtem Briefroman »Die Leiden des jungen Werther«, die musikalische Umsetzung eines orientalischen Märchens in Kurt Atterbergs »Aladin« und die Puccini-Oper »Tosca«. Zum Abschluss zeigt das Musiktheater Verdis Commedia dell’arte »König für einen Tag«.

Gleich drei Stücke im Schauspiel untersuchen die Familie als ambivalenten Bezugspunkt unserer Gesellschaft: Das preisgekrönte Stück »Eine Familie« von Tracy Letts, eine Bearbeitung des Sturm-und Drang-Dramas »(Die) Räuber« nach Friedrich Schiller und »Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino« von Martin Crimp. Daneben zeigen wir Ödön von Horváths »Hin und her« von 1933, das auf provokante Weise die Geschichte eines Staatenlosen erzählt, der im Niemandsland zwischen Grenzposten hängenbleibt – und damit mühelos die Brücke schlägt ins Hier und Heute. Fragen nach dem Zusammenleben im Europa von heute widmen sich auch die Arbeiten eines litauischen Künstlerinnentrios und die neue Arbeit »Gypsies« des freien Kollektivs werkgruppe2.
 
Ein neuer Blick auf die Traditionen der Tanzmoderne und die Vielfalt zeitgenössischer Handschriften bilden den Schwerpunkt im Tanztheater. Mit Arbeiten von Reinhild Hoffmann über Gregor Zöllig und Henrietta Horn bis hin zu Tiago Manquinho und Dominika Willinek spiegelt sich ein breites Spektrum unterschiedlicher Tanzsprachen wider.
Auch in der kommenden wird die neu gestartete Tanzvermittlung viele Braunschweiger Tanzenthusiasten anlocken!
 
Das Junge Staatstheater präsentiert als Familienstück in diesem Jahr Rudyard Kiplings Klassiker »Das Dschungelbuch«. Die Bühnenadaption von Wolfgang Herrndorfs »Tschick« erzählt die bewegende Geschichte einer tiefen Freundschaft, und mit »Nadia« geht das Junge Staatstheater gemeinsam mit vier weiteren europäischen Theatern der Frage nach, warum sich Jugendliche radikalisieren.
 
Das Programm der Sinfoniekonzerte in der Stadthalle verantwortet in dieser Spielzeit erneut der ehemalige Generalmusikdirektor und Ehrendirigent des Staatsorchesters Braunschweig Stefan Soltesz. Neben zahlreichen Sinfoniekonzerten, Lunch- und Kammerkonzerten darf sich das Braunschweiger Publikum wieder auf musikalische Höhepunkte wie POP MEETS CLASSIC und »Klassik im Park« sowie auf zahlreiche Vermittlungsangebote freuen.
 
Das neue Spielzeitbuch digital zum Durchblättern gibt es ab sofort hier

https://issuu.com/stb1690/

»Szenarien« beim Heidelberger Stückemarkt

am 6. Mai 2016 um 18.30 Uhr

26. April 2016

2013 gewann der belgische Regisseur Antoine Laubin »Fast Forward«, das europäische Festival für junge Regie. Auf Einladung des Staatstheaters brachte er 2015 mit einem deutsch-belgischen Ensemble »Szenarien« von Jean-Marie Piemme zur Uraufführung. Nach Vorstellungen in Braunschweig und Liège ist der dreisprachige Theaterabend nun beim Heidelberger Stückemarkt zu sehen. Das Gastland Belgien bildet in diesem Jahr einen Schwerpunkt des Festivals.
Mit seiner vielschichtigen Spielordnung macht der belgische Autor Piemme, der zu den meistgespielten frankophonen Dramatikern der Gegenwart zählt, in »Szenarien« das Erzählen selbst zum Thema. Im Zentrum stehen sechs Drehbuchschreiber, die an einem Filmskript über die Epoche des 2. Weltkriegs arbeiten. Doch wie erfindet man das Leben von Menschen in finsteren Zeiten? Welche Geschichten der Protagonisten lassen sich zu Ende erzählen? Die der Schauspielerin, die vor den Nationalsozialisten in die Sowjetunion flieht und in einem Arbeitslager verschwindet? Oder die des Drehbuchschreibers William (!), der die Geschichte des Kommunisten Max erfindet? Mit welchem Film kehren die Szenaristen von ihrem Ausflug in die Geschichte zurück?
Regisseur Antoine Laubin hat die deutsch-belgische Produktion von Anfang an als Projekt einer künstlerischen Begegnung angelegt – von zwei verschiedensprachigen Ensembles, die sich gemeinsam mit einer zentralen Epoche der europäischen Geschichte auseinandersetzen. Seine Inszenierung stellt die Arbeit der Szenaristen als Forschende in Gegenwart und Vergangenheit in den Mittelpunkt – aus mindestens zwei kulturellen Blickwinkeln und als Erzählung in verschiedenen Sprachen.

Audiowalk: Nur Hunde laufen so, als wüssten sie wohin

Premiere am 4. Juni 2016 ab 18.30 Uhr


25. April 2016

2014 erhielt Regisseur Florian Fischer den Jurypreis des europäischen Festivals für junge Regie »Fast Forward«. Mit dem Audiowalk »Nur Hunde laufen so, als wüssten sie wohin« realisiert er nun gemeinsam mit dem Klangkünstler Ludwig Berger die mit diesem Preis verbundene Inszenierung am Staatstheater Braunschweig. Am 4. Juni feiert sie Premiere.

Der akustische Spaziergang war ursprünglich unter dem Titel »Anton Reiser« nach dem gleichnamigen Roman von Karl Philipp Moritz angekündigt. Ausgehend von den Motiven dieses Entwicklungsromans aus dem 18. Jahrhundert, der in Teilen auch in Braunschweig spielt, folgen die beiden jungen Künstler nun mit eigenen Texten dem inneren Monolog eines jungen Mannes, der sich auf die Suche nach seinem Verhältnis zur Gegenwart, nach einer Standortbestimmung im Hier und Jetzt macht. So wird der Spaziergang durch die Stadt zu einer Momentaufnahme von Raum und Zeit, Innen- und Außenwelt, durch die ein Wanderer seine individuelle Spur legt. Die Besucher und Besucherinnen werden einzeln mittels Kopfhörer, einer Stimme und einer akustischen Landschaft im Ohr auf dieser Spur durchs bekannte Unbekannte geführt. Türen öffnen und verschließen sich wie Geheimnisse und Offenbarungen, Vorder- und Rückseiten einer Stadt.
 
Premiere am 4. Juni 2016 ab 18.30 Uhr | Start: Gaststätte Hopfen Gärtchen
weitere Vorstellungen am 6. und 20. Juni zwischen 18.00 und 21.00 Uhr
und am 25. Juni zwischen 15.00 und 17.00 und 18.30 und 21.00 Uhr
Gestartet wird alle 10 Minuten innerhalb der genannten Zeitfenster.
Weitere Informationen an der Kasse und hier.
 
Text, Ton und Regie Florian Fischer und Ludwig Berger
Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek
Stimme Kristof Van Boven
 
Hinweis Ein Teil des Weges führt über Kopfsteinpflaster und über Treppen.
Bequemes, festes Schuhwerk wird empfohlen.

Statistinnen und Statisten gesucht!

18. April 2016

Für die Musiktheater-Produktion »Hexenjagd« werden Frauen (mit langen Haaren) und Männer gesucht, die gerne tanzen und ein gutes Körpergefühl haben. 
Ein Casting findet am Donnerstag, den 21. April um 18.00 Uhr im Schimmelhof statt. Interessent/innen melden sich bitte bei Jiri Kobylka, E-Mail: JiriKobylka@staatstheater-braunschweig.de oder Telefon 0531 1234 115.

Über 5.100 Besucher bei der Themenwoche Interkultur #5

Festival für Vielfalt und Kulturelle Teilhabe am Staatstheater Braunschweig

13. April 2016

Nach zehn intensiven Festivaltagen mit 27 Veranstaltungen feierte die »Themenwoche Interkultur« am Montag, den 11. April ihren erfolgreichen Abschluss – mit über 5.100 Besucherinnen und Besuchern. Im Zentrum der fünften Festivalausgabe standen die Themen »Fußball und Gesellschaft« und »Flucht und Begegnung«.
Zu den Programmhighlights zählten die Eröffnungspremiere »Eintracht ist unser Leben!«,
die erste Braunschweiger Fan-Chor-Meisterschaft, das Konzert mit der 5. Sinfonie des Armeniers Awet Terterjan, ein Theaterstück mit geflüchteten Menschen und Braunschweiger*innen, Kabarett mit Abdelkarim und ein Türkei-Nachmittag von und mit KiKA-Star Checker Tobi. Auf dem Programm standen außerdem eine Open Stage für Musiker*innen aus aller Welt, ein Fußball-Begegnungsturnier für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, diverse Workshops zum Mitmachen aus den Bereichen Tanz, Theater und Literatur, Podiums- und Publikumsgespräche, Theateraufführungen, Partys und vieles mehr.
Das Festival unter der Schirmherrschaft der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, ist über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen und lebt nicht zuletzt von der engen Zusammenarbeit mit den Partnern und Akteuren der Stadt und der Region.
 
In Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Stadt Braunschweig, Sozialreferat, Büro für Migrationsfragen.
Zu den Partnern gehört die Flüchtlingshilfe Refugium e.V., die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Eintracht Braunschweig und Fanprojekt Braunschweig. Unterstützt wurde das Festival in diesem Jahr u.a. durch die DFB-Kulturstiftung und den Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fanprojekte PFiFF des Die Liga – Fußballverband e.V.

»Welcome Dinner«: Plattform online

8. April 2016

Begegnungen schaffen, Verbindungen ermöglichen zwischen Braunschweiger/innen und geflüchteten Menschen: Das ist die Idee hinter der Onlineplattform »Welcome Dinner«, bei der Braunschweiger Gastgeber/innen geflüchtete Menschen, die neu in der Stadt sind, zum Abendessen zu sich nach Hause einladen können. Ab sofort ist die Plattform online unter www.welcome-dinner-bs.de und bei facebook erreichbar: www.facebook.com/WelcomeDinnerBraunschweig

Bei der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung der Plattform sagte Generalintendant Joachim Klement: »Theater schafft Begegnungen. Ich bin sehr froh, dass es mit der Flüchtlingshilfe Refugium und unseren anderen Partnern gelungen ist, diese Plattform zu installieren. Damit können sich Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Geflohenen demnächst unkompliziert verabreden.«

Die Initiative wird ermöglicht durch eine Spende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkswagen Financial Services, die vom Unternehmen verdoppelt wurde, und ist eine Kooperation des Staatstheaters Braunschweig, der Flüchtlingshilfe Refugium e.V., dem Büro für Migrationsfragen und dem Jugendmigrationsdienst Caritasverband. Umgesetzt wurde die Website von PLAYSYS GmbH und dem Partner DigitalMDMA, die das »Welcome Dinner« auch für weitere Städte zugänglich machen wollen.

LETZTE ZUGABE – Walter Sittler liest Dieter Hildebrandt

7. April 2016

Vorstellungsänderung: Statt des angekündigten Gastspiels »ABBA JETZT!« kommt am 20. Mai 2016 um 20.00 Uhr Walter Sittler mit einer Lesung ins Große Haus.

Mit »LETZTE ZUGABE – Walter Sittler liest Dieter Hildebrandt« verleiht Sittler, den Hildebrandt nicht nur als vielseitigen und facettenreichen Schauspieler, sondern auch für sein politisches und soziales Engagement schätzte, den letzten Gedankenblitzen Hildebrandts so viel Authentizität, dass dieser sicherlich seine Freude daran hätte.

Karten gibt es hier, an der Theaterkasse und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Orhan Yildiz wechselt an die Wiener Staatsoper

6. April 2016

Der seit der Spielzeit 2010/11 am Staatstheater Braunschweig engagierte Bariton Orhan Yildiz setzt ab der Spielzeit 2016/17 seine Karriere an der Staatsoper Wien fort.
Orhan Yildiz stand in Braunschweig mit großem Erfolg in zahlreichen wichtigen Partien des Baritonfachs auf der Bühne, u. a. als Graf Almaviva (»Le nozze di Figaro«), Guglielmo (»Così fan tutte«), Figaro (»Il barbiere di Siviglia«), Belcore (»L’elisir d’amore«, G. Donizetti), Germont (»La Traviata«) und Nick Shadow (»The Rake’s Progress«) sowie als Heathcliff (»Sturmhöhe«) und in der Titelpartie von Antonio Vivaldis »Farnace«.
Zudem war er u. a. als Don Giovanni und als Mercutio (»Roméo et Juliette«) in Mersin (Türkei) sowie als Marcello (»La Bohème«) an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben.
Generalintendant Joachim Klement: »Wir verlieren ein sehr geschätztes Ensemblemitglied, einen großartigen Sänger und Darsteller und freuen uns über den notwendigen Karriereschritt.«
Yildiz-Fans müssen sich beeilen: Aktuell steht er in der Rolle des Fürst Jeletzkij in »Pique Dame« von Tschaikowsky und in »Ein deutsches Requiem« von Brahms auf der Bühne des Staatstheaters. Am 15. April feiert er als Uberto mit dem Stück »La Falena« seine vorerst letzte Premiere in Braunschweig.
Orhan Yildiz studierte Gesang in Mersin und in Marseilles und gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, u. a. den Sonderpreis beim Belvedere-Gesangswettbewerb 2005 in Wien. Des Weiteren war er Finalist beim Leyla-Gencer-Gesangswettbewerb 2005 und beim Placido-Domingo-Wettbewerb 2010.

Themenwoche INTERKULTUR #5 – Festival für Vielfalt und kulturelle Teilhabe eröffnet

3. April 2016

Am Samstag eröffneten die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, der Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Generalintendant Joachim Klement die fünfte Ausgabe des Festivals »Themenwoche Interkultur« am Staatstheater Braunschweig. Die »Themenwoche Interkultur« ist das jährliche Festival für Vielfalt und Kulturelle Teilhabe. Es bündelt die integrativen und interkulturellen Aktivitäten und ergänzt sie um partizipative Projekte, Gastspiele und Veranstaltungen, die die Stadtbevölkerung in ihrer Vielfalt ansprechen.
 
»In diesem Jahr legt das Festival einen Schwerpunkt auf das Thema Fußball und Gesellschaft. Denn Fußball ist gelebte Vielfalt und eint zugleich die Menschen aus aller Welt. Aber: Die aktuellen Kriege und Katastrophen zwingen Menschen weltweit dazu, in anderen Ländern Schutz zu suchen. Darum bilden Projekte mit Menschen, die eine Fluchterfahrung haben, einen weiteren Schwerpunkt«, so Festivalleiter Axel Preuß.
 
Die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić ist Schirmherrin des diesjährigen Festivals: »Theater sind ebenso wie Sportvereine hervorragend geeignet, Menschen unterschiedlicher Herkunft im gemeinsamen Spielen und Erleben zusammenzubringen«, sagt Heinen-Kljajić. »Das Festival leistet so einen wichtigen Beitrag zu Integration und Verständigung.«
 
Unterschiedliche Projekte sowie die Verbindung von Kultur und Sport stiften in diesem Jahr vielfältige Begegnungen zwischen Menschen, die einander sonst nie kennen gelernt hätten. Zu den Programmhighlights zählen die Eröffnungspremiere – ein Theaterstück mit Fußballfans »Eintracht ist unser Leben!«, ein Abend mit dem Kabarettisten Abdelkarim, die erste Braunschweiger Fan-Chor-Meisterschaft sowie ein Fußball-Begegnungsturnier für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Auf dem Programm stehen außerdem diverse Workshops zum Mitmachen aus den Bereichen Tanz, Theater und Literatur, eine Open Stage, Podiums- und Publikumsgespräche, Theateraufführungen, Sinfoniekonzerte und vieles mehr.

Burgplatz Open Air 2016 »HAIR« – Zusatzvorstellung am 30. August um 19.30 Uhr

31. März 2016

Aufgrund der großen Nachfrage zeigt das Staatstheater Braunschweig am 30. August 2016 um 19.30 Uhr eine zusätzliche Vorstellung des Burgplatz Open Air 2016 »HAIR«.

Am 13. August feiert Galt MacDermots Musicalklassiker Premiere. Und der Burgplatz verwandelt sich in den New Yorker Central-Park – mit aller »Flower-Power«, die dazu gehört!
Gemeinsam mit BS|ENERGY präsentiert das Staatstheater Braunschweig das sommerliche Musikspektakel bereits zum neunten Mal im historischen Ambiente auf dem Burgplatz.
 
Karten für die Zusatzvorstellung sind ab sofort hier, an der Theaterkasse und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Alle Informationen zu den Karten und Preisen hier oder telefonisch unter 0531 1234 567.

Themenwoche INTERKULTUR #5: 80 Freikarten an engagierte Braunschweiger/innen

29. März 2016

Am Sonntag, den 10. April 2016 wird das Staatsorchester Braunschweig unter der Leitung von Jonas Alber mit dem 8. Sinfoniekonzert der aktuellen Spielzeit zu hören sein.
Im Rahmen der »Themenwoche INTERKULTUR #5« werden diesmal mit Mahlers »Lied von der Erde« und der fünften Sinfonie des Armeniers Awet Terterjan die Werke zweier Komponisten gespielt, die sich in besonderem Maße für kulturelle Vielfalt einsetzten.
Die Themenwoche INTERKULTUR steht als Festival für Vielfalt und kulturelle Teilhabe in diesem Jahr auch im Zeichen der aktuellen Flüchtlingssituation in Europa. Vor diesem Hintergrund vergibt das Staatstheater Braunschweig jeweils 80 Freikarten für das Sinfoniekonzert an Menschen mit Fluchterfahrung sowie an Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger, die sich in den letzten Monaten in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung engagiert haben.

Anmeldungen für Freikarten zum Sinfoniekonzert können bis zum 5. April unter Angabe der Initiative oder des Bereichs, in dem man sich engagiert hat, eingereicht werden.

Kontakt GerdaMaiwald(at)staatstheater-braunschweig.de

Gastspiel Annette Frier: Erlös in Höhe von 3.000 Euro geht an Refugium e.V.

8. März 2016

Am Freitag, den 4. März, waren Annette Frier, Ivan Vrgoc und der Pianist Alexander Paeffgen mit ihrem Programm »Europa – Gesellschaft mit beschränkter Haftung« zu Gast im Großen Haus des Staatstheaters. Der Erlös der Veranstaltung in Höhe von 3.000 Euro geht an die Organisation Refugium Flüchtlingshilfe e.V.. Alle Beteiligten haben auf ihre Gage für den Abend verzichtet.
Annette Frier setzt sich in ihrem Abendprogramm mit der Flüchtlingskrise und dem gesellschaftlichen Umgang damit auseinander: »Was macht diese größte Europakrise, in der sich unsere Wertegemeinschaft gerade als ziemlicher Flop erweist, mit uns? Wie prallen unsere hehren Ideale und Werte an unserem bequemen Alltag ab?«, so Frier in der Braunschweiger Zeitung vom 4. März 2016.

Statistinnen gesucht!

7. März 2016

Für die Musiktheater-Produktion »La Falena« suchen wir Frauen ab 1,70 m Größe, die Lust und Zeit haben, als Statistinnen auf der Bühne zu stehen.
Ein Casting findet am Freitag, den 11. März um 18.00 Uhr im Schimmelhof statt. Interessentinnen melden sich bitte bei Jiri Kobylka,
E-Mail: JiriKobylka(at)staatstheater-braunschweig.de oder Telefon 0531 1234 115.

Werner Egks »Peer Gynt« nominiert für den »International Opera Award 2016«

2. März 2016

Werner Egks »Peer Gynt« feierte im Mai 2015 Premiere am Staatstheater Braunschweig. Nun steht die von Dietrich W. Hilsdorf inszenierte Oper in der Kategorie »Wiederentdeckung« auf der Shortlist für den »International Opera Award 2016«.
Es ist die einzige Nominierung eines deutschen Opernhauses in dieser Kategorie.
Am 15. Mai 2016 werden die Gewinner in London bekannt gegeben.
Werner Egk vertonte 1938 Ibsens »Peer Gynt« und sorgte bei den nationalsozialistischen Machthabern für Begeisterung. Komponist wie Werk markieren einen Grenzfall zwischen Anpassung und Widerstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Werk deshalb lange von deutschen Bühnen verbannt. Dietrich W. Hilsdorf hat das Werk, das sich durch eine einzigartige Klangfarbe auszeichnet, in seiner ersten Inszenierung am Staatstheater Braunschweig, nach langer Zeit erstmals auf die Bühne gebracht. Hilsdorf gilt als einer der bedeutendsten Regisseure des zeitgenössischen Musiktheaters, dessen Inszenierungen immer wieder Maßstäbe setzen.
Unter folgendem Link finden Sie alle Nominierungen: http://www.operaawards.org/news/

»Leonce und Lena« beim »Hart am Wind«-Festival

1. März 2016

»Leonce und Lena«, eine Produktion des Jungen Staatstheaters in Braunschweig, ist eingeladen zum »Hart am Wind«-Festival in Hamburg. Vom 25. bis 29. Mai 2016 werden im Rahmen des Festivals zwölf herausragende Produktionen für Kinder und Jugendliche in der Hansestadt zu sehen sein.
 
Die eingeladenen Produktionen repräsentieren in ihrer ästhetischen Vielfalt ein lebendiges und künstlerisch hoch ambitioniertes Theater für ein junges Publikum. Die Inszenierungen zeigen sowohl Bearbeitungen klassischer Stoffe, Adaptionen von Jugendromanen und Kinderbüchern sowie Stückentwicklungen. Regisseurin Mareike Mikat hat mit »Leonce und Lena« Büchners Klassiker von 1836 mit dem Ensemble des Jungen Staatstheater auf die Bühne gebracht. Das Stück feierte in der Spielzeit 2014/2015 Premiere am Staatstheater Braunschweig und wurde in der aktuellen Spielzeit wiederaufgenommen. Es gehört heute zu den wichtigsten klassischen Komödien deutscher Sprache und erzählt poetisch und direkt vom Erwachsenwerden zweier Jugendlicher, die aus den gesellschaftlichen Strukturen und Zwängen auszubrechen versuchen, um ihren Weg ins Leben zu finden.
 
»Hart am Wind« ist ein Festival für professionelle Kinder- und Jugendtheater-Ensembles, das alle zwei Jahre in einer Stadt in Norddeutschland stattfindet, 2016 erstmals in Hamburg. Das Festival wird veranstaltet vom JungenSchauSpielHaus Hamburg und dem LICHTHOF Theater in Zusammenarbeit mit der ASSITEJ, der Internationalen Vereinigung der Theater für Kinder und Jugendliche.

Themenwoche INTERKULTUR #5 – Festival für Vielfalt und Kulturelle Teilhabe

25. Februar 2016

Programmvorstellung

Gemeinsam mit beteiligten Künstlern stellten Generalintendant Joachim Klement und Axel Preuß, Chefdramaturg am Staatstheater, heute im Rahmen eines Pressegespräches das Programm für die fünfte Ausgabe des Festivals »Themenwoche Interkultur« vor: »In diesem Jahr legt das Festival einen Schwerpunkt auf das Thema Fußball und Gesellschaft. Denn Fußball ist gelebte Vielfalt und eint zugleich die Menschen aus aller Welt. Aber: Die aktuellen Kriege und Katastrophen zwingen Menschen weltweit dazu, in anderen Ländern Schutz zu suchen. Darum bilden Projekte mit Menschen, die eine Fluchterfahrung haben, einen weiteren Schwerpunkt«, so Festivalleiter Axel Preuß.
Unterschiedliche Projekte sowie die Verbindung von Kultur und Sport stiften in diesem Jahr vielfältige Begegnungen zwischen Menschen, die einander sonst nie kennen gelernt hätten. Zu den Programmhighlights zählen das Theaterstück mit Fußballfans »Eintracht ist unser Leben!«, ein Abend mit dem Kabarettisten Abdelkarim, die erste Braunschweiger Fan-Chor-Meisterschaft sowie ein Fußball-Begegnungsturnier für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Auf dem Programm stehen außerdem diverse Workshops zum Mitmachen aus den Bereichen Tanz, Theater und Literatur, eine Open Stage, Podiums- und Publikumsgespräche, Theateraufführungen, Sinfoniekonzerte und vieles mehr.
 
Die »Themenwoche Interkultur« ist das jährliche Festival für Vielfalt und Kulturelle Teilhabe am Staatstheater Braunschweig. Es bündelt die integrativen und interkulturellen Aktivitäten und ergänzt sie um partizipative Projekte, Gastspiele und Veranstaltungen, die die Stadtbevölkerung in ihrer Vielfalt ansprechen.

Das Staatstheater Braunschweig trauert um Dr. Bernd Huck


Unser Theater hat einen leidenschaftlichen Anhänger und Freund verloren.

Wir trauern um das langjährige Mitglied im Verwaltungsausschuss

Dr. Bernd Huck

der am 14. Februar 2016 verstorben ist.

Wir werden ihn als engagierten und aufgeschlossenen Gesprächspartner in bleibender Erinnerung behalten.

 

Braunschweig, im Februar 2016

Staatstheater Braunschweig

 

Joachim Klement        Claudia Schmitz                      Winfried Bolte

Generalintendant        Verwaltungsdirektorin              Personalratsvorsitzender

Burgplatz Open Air 2016 »HAIR«

Der Vorverkauf beginnt – Premiere am 13. August 2016

Nach dem sehr großen Erfolg mit Bernsteins »West Side Story« im Sommer 2014, präsentiert das Staatstheater Braunschweig gemeinsam mit BS|Energy beim Burgplatz Open Air 2016 zum zweiten Mal ein Musical: Am 13. August feiert Galt MacDermots Klassiker »Hair« im Herzen Braunschweigs unter der Regie von Alonso Barros Premiere. Und der Burgplatz verwandelt sich in den New Yorker Central-Park – mit aller »Flower-Power«, die dazu gehört!

»Hair« ist eine Reise in die USA der späten 1960er Jahre: Der Vietnamkrieg, Studentenunruhen und die Hippie-Bewegung, die sich gegen das Establishment auflehnt, bestimmen die Schlagzeilen. Auch Claude Hooper Bukowsky lässt sich von ihr mitreißen. Gemeinsam mit seinen Freunden Berger und Sheila lebt er in den Tag hinein, bis er zur Army einberufen und vor eine Entscheidung gestellt wird: Soll er nach Vietnam ziehen und damit in einen Krieg, der nicht seiner ist? »Hair« brach 1968 am New Yorker Broadway mit allen Konventionen, denn es machte vor keinem noch so unliebsamen Thema halt: ob Krieg oder Nudismus, ob Religion oder Sexualität. Und das alles begleitet von so unsterblichen Songs wie »Aquarius«, »Good Morning Starshine« oder »Let the Sunshine in«.

Generalintendant Joachim Klement bei der heutigen Pressekonferenz: »Mit einem der erfolgreichsten Musicals überhaupt und einem Meilenstein engagierter Popkultur zeigen wir Musiktheater im Herzen der Stadt. Und wir danken unserem Partner BS|Energy, dass er das möglich macht.«
Vorstandsvorsitzender Kai Uwe Krauel von BS|Energy: »Wir engagieren uns für ein attraktives Braunschweig, denn die Braunschweiger sind unsere wichtigsten Kunden. Wir freuen uns, dass das Burgplatz Open Air zu dem kulturellen Höhepunkt in Braunschweig geworden ist und für die jungen Teilnehmer von ›100 Schüler in die Oper‹ einen Höhepunkt im Schuljahr bildet. Deshalb sind wir stolz auf unsere langjährige Partnerschaft mit dem Staatstheater.«

2008 rief BS Energy gemeinsam mit dem Staatstheater das Projekt »100 Schüler in die Oper« ins Leben. Auch 2016 werden 100 Jugendliche in Workshops und Führungen an das  Musiktheater herangeführt. Zum Abschluss lädt BS|Energy die Schülerinnen und Schüler zu einer Vorstellung auf den Burgplatz ein. Schulen können sich bis zum 30. April unter presse(at)bs-energy.de für die Teilnahme am Projekt bewerben.

Musikalische Leitung Johanna Motter
Inszenierung Alonso Barros
Bühne & Kostüme Barbara Bloch
Dramaturgie Sarah Grahneis
Mit Lisandra Bardél, Ursula Anna Baumgartner / Nathalie Parsa, Barbara Britsch, Terja Diava, Philipp Dürnberger, Philipp Georgopoulos, Sarah Kornfeld,
Madeleine Lauw, Alvin Le-Bass, Judith Lefeber, Kristian Lucas, Janina Moser, Amani Robinson, Timothy Roller, Markus Schneider, Nico Schweers


Vorverkauf, Soirée und Vorstellungstermine
Der Vorverkauf für »Hair« beginnt für Abonnenten am 11. Februar 2016, der allgemeine Vorverkauf startet am 13. Februar 2016.
Alle Informationen zu den Karten und Preisen bei unserem Besucherservice oder telefonisch unter: +49 (0)531 1234 567.

Premiere am 13. August 2016
Weitere Vorstellungen am 14., 16., 17., 18., 19., 23., 24., 25., 26., 28., 29.8. jeweils um 19.30 Uhr, 20. & 21. jeweils um 14.30 Uhr & 19.30 Uhr
Schülervorstellungen: 23. & 30.8. jeweils um 11.00 Uhr
 
Soirée
Die Einführung auf dem Burgplatz findet am 7. August 2016 um 17.00 Uhr mit dem Leitungsteam und den Solisten statt. Die Zählkarten sind ab dem 4. August 2016,
10.00 Uhr an der Theaterkasse im Großen Haus erhältlich.


Burgplatz Open Air 2015 »HAIR« wird gefördert von BS|ENERGY.
Weitere Partner: der Braunschweiger Dom, die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, das Braunschweig Stadtmarketing.
Medienpartner ist die Braunschweiger Zeitung.
»100 Schüler in die Oper« ist ein Kooperationsprojekt von Staatstheater Braunschweig und BS|ENERGY

v.l.n.r.: Alonso Barros (Regie), Kai Uwe Krauel (Vorstandsvorsitzender BS|Energy), Joachim Klement (Generalintendant SB), Barbara Bloch (Bühne & Kostüme) Foto: Volker Beinhorn

»JUDAS«

In Zusammenarbeit mit der evangelisch-lutherischen Landeskirche und der katholischen Kirche in der Stadt und Region Braunschweig präsentiert das Staatstheater mit »Judas« eine Inszenierung in verschiedenen Kirchen in Braunschweig und der Region. Am 2. März feiert »Judas« als Monolog mit Oliver Simon um 19.30 Uhr Premiere im Dom St. Blasii. Weitere Vorstellungen sind geplant in Kirchen Braunschweigs, Salzgitter, Goslar, Helmstedt, Cremlingen-Destedt und Wolfenbüttel.
Bei der heutigen Pressekonferenz sagte Generalintendant Joachim Klement: »Wir erleben die berührende Geschichte eines Menschen, der ein unverzeihliches Vergehen begangen hat. Und der seit Jahrhunderten von anderen verhöhnt wird, oft um die eigene Seele rein zu waschen. Dabei wäre ohne den Judaskuss das Christentum nie zu einer großen Weltreligion geworden. Wer handelt, läuft Gefahr, sich schuldig zu machen. Klar wird:
Wir alle könnten Judas sein.«
Die niederländische Autorin Lot Vekemans hat mit »Judas« einen beeindruckenden Theatermonolog geschrieben, der unter die Haut geht. »Ein Mensch handelt öfter aus Zweifel als aus Glauben«, sagt Vekemans‘ Judas und eröffnet das Feld über die 2000 Jahre alte Frage eines Verrats, der den einen, Judas, das Leben und die Erlösung kostet und den anderen, Jesus, zum Gottessohn macht. Er muss sterben, damit die Menschheit leben kann. Doch wer hat wen verraten? Wer hat wessen Schuld auf sich genommen?
Wer kann Erlösung für sich in Anspruch nehmen?
Karten für Aufführungen in Braunschweig sind ausschließlich an der Theaterkasse im Großen Haus sowie den jeweiligen Veranstaltungsorten erhältlich. Karten für Vorstellungen in der Region sind ausschließlich bei den jeweiligen Veranstaltungsorten erhältlich.

Premiere
Premiere am 2. März, weitere Vorstellungen am 5. und 6. März um 19.30 Uhr
im Dom St. Blasii Braunschweig.
Am 5. März findet im Anschluss ein Nachgespräch statt.

Vorstellungen in der Region
Vorstellungsbeginn jeweils 20 Uhr
12. März: Ev. Luth. Kirchengemeinde heilige Dreifaltigkeit Salzgitter Bad
3. April, 19.00 Uhr: St. Stephani Goslar
6. April: St. Aegidien Braunschweig
8. April: St. Marienberg Helmstedt
9. April: Epiphaniaskirche Destedt
14. April: Kirchengemeinde Timmerlah
22. April: St. Trinitatis Wolfenbüttel

Dompredigerin Cornelia Götz, Generalintendant Joachim Klement und Schauspieler Oliver Simon (v.l.n.r.)

Ferdinand von Schirachs »Terror«: Erste Verurteilung bei Premiere


Zum ersten Mal wurde bei einer Premierenvorstellung von Ferdinand von Schirachs Stück »Terror« (Inszenierung: Nicolai Sykosch) der Angeklagte schuldig gesprochen.
Bei der Braunschweiger Premiere am 22. Januar fiel das Urteil mit einer Gesamtstimmenanzahl von 138 für »Schuldig« zu 108 für »Freispruch« gegen den Angeklagten Luftwaffen-Major Lars Koch aus.

In Ferdinand von Schirachs Theaterstück entscheidet das Publikum über »schuldig« oder »nicht schuldig«. In den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 steht das Stück im Spielplan von 25 Theatern.

Der Verlag Kiepenheuer zeigt die Ergebnisse aller Abstimmungen hier: http://www.kiepenheuer-medien.de/terror

Weitere Vorstellungen im Vorverkauf


Aufgrund der großen Nachfrage erhalten Sie Karten für weitere Vorstellungen im April und Mai bereits jetzt im Vorverkauf:

»My Fair Lady« am 10. April um 19.30 Uhr und am 1. Mai um 18.00 Uhr im Großen Haus.

»Der Vorname« am 23. April und am 5. Mai um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.

»Terror« am 30. April sowie am 15. und am 28. Mai um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.

»Der Gott des Gemetzels« am 1. und am 24. Mai um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.


Die Karten bekommen Sie über unseren Besucherservice, an der Theaterkasse und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

»M(other) Courage« nominiert für das nachtkritik-Theatertreffen 2016


Das Staatstheater Braunschweig ist mit »M(other) Courage« nach Bertolt Brecht (Inszenierung: Marta Górnicka) für das nachtkritik-Theatertreffen 2016 nominiert.

Die Begründung:
»M(other) Courage« ist ein Ausblick darauf, was in Brecht noch alles drin steckt. Die junge polnische Regisseurin Marta Górnicka dirigiert ein chorisches Kollateralstück zu Brechts staubigem Klassiker und schafft einen Monsterchor, der unsere Gegenwart verdauen hilft.

Die nachtkritik.de Korrespondenten/innen und Redakteure/innen haben mit jeweils einer Stimme die ihrer Ansicht nach wichtigsten Inszenierungen der letzten zwölf Monate nominiert.

Bis zum 27. Januar kann hier für »M(other) Courage« gestimmt werden.

Die Inszenierung mit den meisten Stimmen bekommt einen Preis: Gemeinsam mit dem Gewinner-Theater organisiert nachtkritik.de eine Veranstaltung: das nachtkritik-Theatertreffen-Kritikergespräch 2016, im Anschluss an eine Vorstellung der siegreichen Produktion.

Vorstellungsänderung

»Der Gott des Gemetzels« statt »Der Vorname« am 7. Januar 2016

Die Vorstellung »Der Vorname« am Donnerstag, den 7. Januar 2016 muss leider entfallen. Als Ersatz wird »Der Gott des Gemetzels« (Foto) von Yasmina Reza um 19.30 Uhr im Kleinen Haus gespielt. Besucherinnen und Besucher können ihre Eintrittskarten an der Theaterkasse bis zum 31. Januar 2016 für eine Vorstellung ihrer Wahl umtauschen (ausgenommen davon sind Sonderveranstaltungen und Gastspiele) oder sich die Vorstellung »Der Gott des Gemetzels« am 7. Januar ansehen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

Inhaber eines Abonnements, die »Der Gott des Gemetzels« bereits gesehen haben, erhalten kostenfrei Tauschgutscheine und können sich zusätzlich die Vorstellung am 7. Januar  kostenfrei ansehen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Theaterkasse im Großen Haus oder senden Sie eine Email an:
besucherservice(at)staatstheater-braunschweig.de

Kostümverkauf

am 16. Januar von 12.00 bis 15.00 Uhr
 
Auch in diesem Jahr verkauft das Staatstheater Braunschweig wieder Unikate aus seinem Kostüm-Fundus und Requisiten aus Produktionen wie zum Beispiel »Emil und die Detektive«. Am Samstag, den 16. Januar können die Gäste im unteren Foyer des Großen Hauses zwischen 12.00 und 15.00 Uhr Damen-, Herren- und Kinderkostüme erwerben. Angeboten werden sowohl historische, zeitgenössische als auch fantasievolle Bühnenkostüme aus dem Fundus des Staatstheaters. Die originellen und ausgefallenen Kleidungsstücke eignen sich besonders für die Karnevalssaison!

Programmänderung beim 5. Sinfoniekonzert

am 17. und 18. Januar 2016

Nachdem der junge britische Dirigent Christopher Ward sehr erfolgreich eine Vorstellung der Verdi-Oper »Rigoletto« am Staatstheater Braunschweig dirigiert hat, ist er nun kurzfristig eingeladen im Rahmen des laufenden Findungsverfahren für einen Generalmusikdirektor das 5. Sinfoniekonzert des Staatstorchester Braunschweig zu dirigieren.
Dies macht eine kurzfristige Programmänderung notwendig: Statt des angekündigten Filmkonzerts kommt es zur Aufführung von Ludwig van Beethovens 4. Sinfonie B-Dur op. 60 und Gustav Mahlers 1. Sinfonie D-Dur – unter der musikalischen Leitung von Christopher Ward, der u. a. vier Jahre lang Assistent von Kent Nagano an der Bayerischen Staatsoper war.

Mit seiner 4. Sinfonie legte Beethoven 1806 innerhalb seiner heroischen Schaffensphase eine kleine Pause ein. So trägt das Werk ausgesprochen klassizistische Züge, beeindruckte aber dennoch die jungen Romantiker wie etwa Mendelssohn, der diese Sinfonie für sein Debüt in Leipzig auswählte. Rund 80 Jahre später trat Mahler in die Fußstapfen Beethovens als unumstrittener Meister auf dem sinfonischen Terrain. Eine unerfüllte Liebe soll es gewesen sein, die ihn dazu inspirierte, zwischen 1884 und 1888 seine erste Sinfonie zu Papier zu bringen. Darin verarbeitete er in hochromantischer Stimmung Motive aus den »Liedern eines fahrenden Gesellen« und ließ sich von Themen wie »Liebe«, »Jugend« und »Erwachen der Natur« (inklusive so mancher Vogelstimmen) leiten.

Das geplante Filmkonzert mit Sergei Eisensteins »Alexander Newski« und Musik von Sergei Prokofjew wird in die nächste Saison verschoben.

Für Rückfragen zu den Karten steht Ihnen der Besucherservice (besucherservice(at)staatstheater-braunschweig.de) des Staatstheaters gern zur Verfügung.

Spielzeit 2016/2017: Rekonstruktion von Reinhild Hoffmanns ZECHE EINS

Für die Rekonstruktion des Tanzstücks »JAGD.KAMPF.RAUSCH (ZECHE EINS)« von Reinhild Hoffmann wird das Tanztheater des Staatstheater Braunschweig mit € 34.000,- durch den TANZFONDS ERBE - eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes - gefördert. Das haben die Mitglieder der Jury – Dr. Kerstin Evert, Dr. Katja Schneider und Bettina Wagner-Bergelt – Anfang der Woche entschieden. Aus 31 eingereichten Anträgen wählte die Jury 9 Projekte und 4 Gastspiele aus: »Die geförderten Konzepte bieten vielfältige Zugänge zum Verständnis des Erbes. Sie beziehen sich auf wichtige Protagonisten des 20. Jahrhunderts und loten kreativ das Thema der Weitergabe aus«, so die Jury in ihrer Begründung. Seit 2012 ermöglicht der TANZFONDS künstlerische Projekte zum Tanzerbe des 20. Jahrhunderts.
Mit dieser Förderung wird Reinhild Hoffmann ihr Stück unter dem neuen Titel »JAGD.KAMPF.RAUSCH - ein TANZFONDS ERBE Projekt« ab Beginn der Spielzeit 2016/17 mit der Tanzcompagnie des Staatstheaters Braunschweig wieder aufleben lassen. Über die Beschäftigung mit archaischen Riten und Mythen nähert es sich den Ursprüngen unserer abendländischen Kultur. Mit welch klarer choreografischer Sprache und einfachen Mitteln sich Reinhild Hoffmann der antiken Mythologie nähert ist beispiellos und hat nichts von seiner Kraft und Aktualität verloren. Uraufgeführt in Bochum 1992, wird das Werk von einer der wichtigsten Vertreterinnen des Deutschen Tanztheaters voraussichtlich im Oktober 2016 Premiere im Kleinen Haus feiern.

Vorstellungsausfall »Anna Karenina« heute!

Aufgrund von Erkrankung im Ensemble muss die für heute geplante Vorstellung von »Anna Karenina« (Freitag, den 11. Dezember) leider entfallen. Als Ersatz spielt das Staatsorchester Braunschweig unter der Leitung von Christopher Hein ein »FESTLICHES KONZERT« mit Mozarts »Prager Sinfonie« sowie Ausschnitten aus Humperdincks »Hänsel und Gretel« um 19.30 Uhr im Großen Haus. Zusätzlich können die Karten für »Anna Karenina« eingetauscht werden für die letzte »Anna Karenina«-Vorstellung am 22. Dezember oder für eine andere Vorstellung im Musiktheater (ausgenommen sind Sonderveranstaltungen).

Programm
1. Teil: Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager Sinfonie«
Pause
2. Teil: Engelbert Humperdinck: Ausschnitte aus »Hänsel und Gretel« 

Musikalische Leitung: Christopher Hein
Gretel: Mirella Hagen
Hänsel: Janine Metzner
Hexe: Michael Pflumm
Mutter: Anne Schuldt
Vater: Oleksandr Pushniak
mit Staatsorchester Braunschweig
(Wiederholung des Gastkonzerts in Hameln vom 08.12.2015)

Staatstheater Braunschweig erhält neuen Verwaltungsdirektor

Stefan Mehrens beginnt ab Spielzeit 2016/17

Stefan Mehrens wird ab der Spielzeit 2016/17 neuer Verwaltungsdirektor des Staatstheaters Braunschweig. Das hat der Verwaltungsausschuss des Staatstheaters heute beschlossen.

»Stefan Mehrens verbindet vielfältige theaterpraktische Erfahrungen mit ausgeprägter betriebswirtschaftlicher Kompetenz«, sagt die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić nach der Sitzung des Verwaltungsausschusses in Braunschweig. »Ich freue mich sehr, dass er nach Niedersachsen zurückkehrt. Denn er hat schon im Zuge seiner Tätigkeit für die Staatstheater in Hannover gezeigt, dass er alle Fragen der Theaterverwaltung souverän beherrscht.«

Auf der Basis des Beschlusses des Verwaltungsausschusses erfolgt nun die Vorbereitung des Dienstvertrags. Stefan Mehrens wird für fünf Spielzeiten engagiert.

Der 1968 in Oldenburg geborene Stefan Mehrens ist seit April 2011 Verwaltungsdirektor der Salzburger Festspiele. Zuvor leitete er seit April 2005 die Bereiche Finanzen, Organisation und Controlling des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover.

»Stefan Mehrens bringt durch seine Qualifikationen beste Voraussetzungen mit, die Verwaltung des Staatstheaters erfolgreich durch die Zeit des Intendantenwechsels zu führen«, sagte die Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig, Anja Hesse. »Er hat große Erfahrungen im Umgang mit Stiftungen und Sponsoren. Ich bin sicher, dass er diese auch in Braunschweig gewinnbringend einsetzen wird.«

»Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, Verwaltungsdirektor eines großen Mehrspartentheaters zu werden. Insbesondere ist es eine spannende Aufgabe für mich, die enge Vernetzung des Staatstheaters in die Stadt und Region Braunschweig hinein fortzusetzen. Ich werde das Ziel verfolgen, in enger Zusammenarbeit mit Herrn Klement und Frau Schlingmann dem Haus betriebswirtschaftliche Impulse zu verleihen«, sagt Stefan Mehrens zu seiner neuen Aufgabe.

Neu im Webshop – Programmhefte und Geschenke!

Zusätzlich zum Ticketkauf haben Sie ab sofort die Möglichkeit, auch Programmhefte und Geschenke in unserem Webshop zu bestellen. Zu jeder Inszenierung bieten wir ein Programmheft an, dass Sie nun beim Online-Kartenkauf gleich bequem von zu Hause aus mitbestellen können. Auch unsere Weihnachtsgeschenke erhalten Sie ab jetzt im Webshop – umgehen Sie den Einkaufsstress in der Vorweihnachtszeit und bestellen Sie unsere Geschenkboxen, den »Abend zu zweit!« oder einen Geschenkgutschein einfach online.
Die gekauften Artikel können Sie sich von uns zusenden lassen, oder an der Theaterkasse abholen.

Unseren Webshop finden Sie hier http://tickets.staatstheater-braunschweig.de

Fußballfans machen Theater

Eine Kooperation von Staatstheater Braunschweig, Eintracht Braunschweig & Fanprojekt Braunschweig

Die fünfte Ausgabe der »Themenwoche Interkultur« vom 2. bis 11. April 2016 widmet sich in einem Schwerpunkt dem spannenden Verhältnis von Fußball, Fans und Gesellschaft. Gefördert im PFiFF – Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur des Ligaverbandes – arbeiten das Staatstheater Braunschweig, Eintracht Braunschweig und das Fanprojekt Braunschweig in einer besonderen Kooperation zusammen.

Axel Preuß, Leiter der »Themenwoche Interkultur«: »Fußball verbindet die Menschen weltweit und ist auf dem Platz maximal gelebte Interkultur. Ob Nationalmannschaft oder Amateurteam – der Fußball und seine Fans sind ein Spiegel unserer Vielfaltsgesellschaft. Nirgendwo sonst wird mit Händen greifbarer, was Erfolg ausmacht: das Zusammenspiel von Menschen aus aller Welt!«

Geplant sind mehrere Projekte, die Theater, Fußball, Fans und Fanarbeit miteinander verbinden und im Rahmen der »Themenwoche Interkultur #5« zur Aufführung kommen. Hierzu gehören »Eintracht ist unser Leben«, wofür Fußballfans auf die Bühne des Staatstheaters kommen, um von ihrer Leidenschaft und ihrem Leben für und mit dem Rasenballsport zu erzählen. Dass Fußball immer auch musikalische Passion ist, bringt das zweite große Projekt auf die Bühne: ein Song-Contest für Fan-Gruppen. Unter dem Titel »You‘ll Never Walk Alone« treten Fangruppen gegeneinander an und singen um den 1. Internationalen Braunschweiger Fan-Chor-Meistertitel.

»Es gibt seit vielen Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Staatstheater und der Eintracht. Deshalb unterstützen wir die umfangreichen Projekte rund um die ›Themenwoche Interkultur‹ auch gerne. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung unserer riesigen Fangemeinde und freuen uns auf kreative Ergebnisse«, so Torsten Lieberknecht, Chef-Trainer bei Eintracht Braunschweig.

Fußball stiftet Gemeinschaft, verbindet Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und sozialer Hintergründe, gerade auch in Braunschweig. Gleichzeitig werfen Aspekte wie Diskriminierung, Intoleranz und auch Kommerzialisierung Fragen nach dem Verhältnis von Fußball, Gesellschaft und Politik auf. Dieses Spannungsgefüge macht die schönste Nebensache der Welt zu einem dringlichen Thema für eine künstlerische Auseinandersetzung. »Wir bieten Fans die Möglichkeit ihre hohe Identifikation mit dem Fußball positiv darzustellen und wollen damit einen Beitrag leisten, kulturelle Gräben zu überwinden und festgefahrene Haltungen aufzulockern«, sagt Karsten König, Leiter des Braunschweiger Fanprojekts.

Alle Fußballfans und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Braunschweig und der Region sind herzlich eingeladen, das Festival durch ihre Teilnahme an den verschiedenen Projekten mitzugestalten.


Bei Interesse und Fragen zu den Projekten
StephanieAuer(at)staatstheater-braunschweig.de
Tel. 0531 1234-104

Mehr Informationen gibt es außerdem hier.

Rund 1.500 Gäste bei »Fast Forward«

Mit rund 1.500 Besucherinnen und Besuchern und einer Auslastung von über 97% ist das Braunschweiger Theaterfestival »Fast Forward« gestern sehr erfolgreich zu Ende gegangen.
In diesem Jahr kürte die Festival-Jury die Produktion »Einen schönen Tag noch!« von Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė aus Litauen zum »Fast Forward«-Preisträger. Der Preis besteht in einer Regiearbeit am Staatstheater Braunschweig.
Beim europäischen Festival für junge Regie – kuratiert von Barbara Engelhardt – stand das Staatstheater Braunschweig für vier Tage und Nächte ganz im Zeichen von Theater, Diskussionen und Party. Das Publikum erlebte junge Regiehandschriften aus Litauen, Spanien, der Schweiz, Rumänien, Ungarn, Deutschland und Norwegen.

»Einen schönen Tag noch!« aus Litauen gewinnt »Fast Forward«-Preis

Die litauische Produktion »Einen schönen Tag noch!« von Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė erhält den »Fast Forward«-Preis 2015. Das Künstlertrio hat aus dem alltäglichen Sound im Supermarkt eine minimalistische Oper und konzertante Aufführung für 10 Kassiererinnen gemacht. Der Verkäuferinnen-Chor zeichnet ein Bild der sozialen Landschaft Litauens und setzt sich mit unserer Konsumwelt auseinander.
»›Einen schönen Tag noch! Oper für 10 Kassiererinnen, Supermarktgeräusche und Klavier‹ ist eine Produktion mit sehr eigener Handschrift, extrem konsequent in der Wahl ihrer Mittel.
Und dennoch ist es eine uneitle, zurückhaltende Produktion. Sie wirft einen kritischen Blick auf die gegenwärtige Arbeits- und Konsumwelt, aber sie tut dies nicht mit inhaltlich-sprachlichen Argumenten, mit den konventionellen Mitteln der Politik. Sondern sie öffnet einen Raum, in dem die Zuschauer ganz direkt, ganz unmittelbar eine Erfahrung machen. Wenn die Zuschauer diesen Raum verlassen, hat sich ihr Blick auf Kassiererinnen verändert. Die Produktion gibt ihnen ihre Würde zurück«, so die Festival-Jury in ihrer Begründung.
Zur Jury gehörten in diesem Jahr Tobias Becker, Kulturredakteur des SPIEGEL, Martine Dennewald, künstlerische Leiterin des Festivals »Theaterformen«, der polnische Regisseur Wojtek Klemm und Generalintendant Joachim Klement. Der Preis besteht in einer Regiearbeit am Staatstheater Braunschweig. Mit der Preisverleihung am 22. November endet »Fast Forward«, europäisches Festival für junge Regie. Vier Tage und Nächte war das Publikum zu Theater, Diskussionen und Party ins Staatstheater eingeladen. Junge Theaterschaffende aus Litauen, Spanien, der Schweiz, Rumänien, Ungarn, Deutschland und Norwegen waren vom 19. – 22. November in Braunschweig. Die fünfte Ausgabe des Festivals wurde erneut von Barbara Engelhardt kuratiert.
 
Gewinner »Fast Forward« 2015
Einen schönen Tag noch! / Have a good day

Oper für 10 Kassiererinnen, Supermarktgeräusche und Klavier
von Vaiva Grainytė, Lina Lapelytė, Rugilė Barzdžiukaitė | Litauen

Gedenken an Oliver Scheichl

Das Staatstheater Braunschweig gedenkt Oliver Scheichl. Der Diplom-Sozialpädagoge und hauptamtlicher Mitarbeiter bei »Refugium« (Flüchtlingshilfe e.V.), begleitete zahlreiche Projekte des Staatstheaters Braunschweig zum Thema Migration und Arbeitsmigration. Oliver Scheichl war über viele Jahre ein wichtiger Ansprechpartner mit großer Sachkompetenz für das Staatstheater Braunschweig.

Eröffnung des Festivals »Fast Forward«

»Fast Forward« hat begonnen: Beim europäischen Festival für junge Regie wird das Publikum für vier Tage und Nächte zu Theater, Diskussion und Party ins Staatstheater Braunschweig eingeladen. Dazu sind junge Theaterschaffende aus Litauen, Spanien, der Schweiz, Rumänien, Ungarn, Deutschland und Norwegen vom 19. – 22. November in Braunschweig.
 
»Europa ist zu Gast in Braunschweig und Braunschweig ein Ort für Entdeckungen. ›Fast Forward‹ hat sich als europäisches Nachwuchsfestival die Talentförderung auf die Fahne geschrieben. Für das Publikum ist es die Gelegenheit eine große Bandbreite zeitgenössisches Theater zu entdecken«, so Generalintendant Joachim Klement in seiner Begrüßungsrede. Festivalkuratorin Barbara Engelhardt erläuterte das Programm: »Die jungen Theatermacher/innen stellen in ihren Arbeiten die Frage nach dem ›richtigen Leben‹ zwischen Glücksversprechen und Realität, nach den Umbrüchen der Gesellschaft heute und den Spielräumen für individuelle Entscheidungen und Verantwortung. Ihre künstlerischen und gesellschaftlichen Erfahrungen, ihr Humor und ihre Ernsthaftigkeit spiegeln sich in ihren Inszenierungen als Beweggründe dafür, das Theater auf unterschiedlichste Spielarten zu erproben«.
In seiner fünften Ausgabe präsentiert »Fast Forward« Arbeiten aus sieben europäischen Ländern. Ihr Gegenwartsbezug zeigt sich darin, dass sechs dieser Arbeiten Stückentwicklungen sind. Sie geben einen tiefen Einblick in Fragen, die junge Künstlerinnen und Künstler aus Europa derzeit beschäftigen.
 
2011 ins Leben gerufen, ist »Fast Forward« längst zu einem Begriff in der europäischen Theaterlandschaft geworden – als Plattform für den künstlerischen Austausch wie für die Nachwuchsförderung, als Ort für Begegnungen und Entdeckungen. Erstmals bringt der festivalbegleitende Workshop Studierende aus zehn verschiedenen europäischen Theaterhochschulen zusammen. Gemeinsam mit dem Gießener Theaterwissenschaftler Philipp Schulte werden sie sich die Inszenierungen anschauen und diskutieren.
Auch dieses Jahr wird eine internationale Jury am letzten Abend eine der sieben Arbeiten auszeichnen und dem/der Preisträger/in damit die Möglichkeit geben, in der darauffolgenden Spielzeit eine neue Inszenierung am Staatstheater zu realisieren – so hat die polnische Regisseurin und »Fast Forward«-Preisträgerin Marta Górnicka im September das Chorstück »M(other) Courage« in Braunschweig inszeniert.

Alte Radios gesucht

Das Staatstheater Braunschweig sucht für die Inszenierung »OFFENER HIMMEL. Über das Konvertieren« alte Radios, die nicht funktionstüchtig sein müssen. Gerne darf es sich dabei auch um große Geräte handeln. Die Radios können jederzeit am Bühneneingang des Staatstheaters abgegeben werden.
Als Ansprechpartnerin für weitere Informationen steht Ihnen Stephanie Auer zur Verfügung: stephanieauer(at)staatstheater-braunschweig.de und 0531 – 1234 104.

Axel Preuß wird Schauspieldirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe


Axel Preuß
, Chefdramaturg am Staatstheater Braunschweig, wechselt zur Spielzeit 2016/2017 als Schauspieldirektor ans Badische Staatstheater Karlsruhe.
»Axel Preuß hat viel für das Staatstheater Braunschweig geleistet. Dafür bedanken wir uns schon heute. Ich verstehe aber, dass er ab der kommenden Spielzeit nach immerhin sechs gemeinsamen Jahren, neue Herausforderungen und Perspektiven sucht«, so Generalintendant Joachim Klement.
 
Der aus Hamburg stammende Axel Preuß war nach Stationen am Volkstheater Rostock und am Landestheater Tübingen (LTT) von 2005 bis 2009 Schauspieldirektor und stellvertretender Intendant am Theater Heidelberg und daneben künstlerischer Leiter des Heidelberger Stückemarkts. Seit 2010 ist Axel Preuß Chefdramaturg und stellvertretender Generalintendant in künstlerischen Fragen am Staatstheater Braunschweig. Er setzte Akzente mit der »Themenwoche INTERKULTUR«, dem Festival für Vielfalt und kulturelle Teilhabe, das er ab 2011 leitend verantwortet.
 
»Mit einem hervorragenden Ensemble, jungen Regiehandschriften, einem tollen Team und den – mehrfach durch die Bundeskulturstiftung geförderten – regionalen wie internationalen Kooperationen ist es gelungen, das Schauspiel zu profilieren. Darum freue ich mich ebenso sehr auf die verbleibende Braunschweiger Spielzeit wie auf die Aufgaben als zukünftiger Schauspieldirektor am Badischen Staatstheater«, sagt Axel Preuß.
 
Seine Nachfolgerin wird als leitende Schauspieldramaturgin in Braunschweig Charlotte Orti von Havranek, langjährige Dramaturgin des Hauses und Koordinatorin des Festivals »Fast Forward«.

Philipp Grimm, Rossen Krastev und der Extra-Chor erhalten Förderpreise

Am vergangenen Sonntag hat die Gesellschaft der Staatstheaterfreunde im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Kleinen Haus die Förderpreise 2015 verliehen: Für ihr künstlerisches Wirken wurden in diesem Jahr der Schauspieler Philipp Grimm und der Opernsänger Rossen Krastev ausgezeichnet. »Der Preis ist eine Investition in die Zukunft, weil er die Preisträger dazu ermutigt ihr Talent weiter auszubauen, damit sie es für das Theater auch in Zukunft in die Waagschale werfen können«, so Generalintendant Joachim Klement in seiner Begrüßungsrede. Neben den zwei zu vergebenden Förderpreisen wurde in diesem Jahr eine zusätzliche besondere Würdigung ausgesprochen. Der Extra-Chor des Staatstheaters wurde für seine hohe sängerische Qualität und seine darstellerische Präsenz geehrt.
 
Der aus Fulda stammende Schauspieler Philipp Grimm erhält den diesjährigen Förderpreis für junge Theaterkünstler »aufgrund der einzigartigen Intensität seines Spiels, für seine ihm eigene experimentelle Spielform, mit der er sich und seine Rollen gegenseitig in Schach hält und für seine grenzenlose Empathie mit den Figuren, die zu seinen Figuren und mithin zu seinem zweiten temporären Ich werden«, so Dr. Anja Hesse in ihrer Laudatio. Die stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft der Staatstheaterfreunde, Frau Beate Kirchner, zeigte sich in ihrer Laudatio für den zweiten Preisträger des Abends, Rossen Krastev, beeindruckt vom umfangreichen Repertoire des Bass-Sängers aus Bulgarien: »Neben der großartigen Leistung in Händels ›Saul‹ waren Sie unter anderem Monterone in Verdis ›Rigoletto‹ mit unglaublich guter Stimme«.
Der Förderpreis für junge Theaterkünstler wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben. Er ist mit insgesamt 4000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen.
 
Auf dem Bild von links: Dr. Anja Hesse (Kulturdezernentin), Philipp Grimm (Preisträger), Joachim Klement (Generalintendant), Beate Kirchner (Staatstheaterfreunde 2. Vorsitzende), Rossen Krastev (Preisträger), Matthias Lotze (Sprecher Extrachor), Dr. Ingrid Wiedenroth-Gabler (Sprecherin Extrachor)
Foto: Johannes-H. Kirchner

»Emil und die Detektive« mit Gebärdensprachdolmetschern


Am 6. Dezember um 15.00 Uhr und am 8. Dezember um 9.30 Uhr zeigen wir im Großen Haus Vorstellungen des Familienstücks »Emil und die Detektive« für hörgeschädigte Menschen mit Gebärdensprachdolmetschern.

Eine kostenlose Stückeinführung findet jeweils eine Stunde vor der Vorstellung mit unserer Dramaturgie und den Gebärdensprachdolmetschern im Großen Haus statt.

Mehr Informationen gibt es hier.

Trailer zu »Emil und die Detektive« in Gebärdensprache



Anmeldung & Informationen

Barrierefrei(at)staatstheater-braunschweig.de
Fax (0531) 1234 103

Karten für die Vorstellung bekommen Sie hier und über unseren Besucherservice.

Ausgezeichnet: Das Design des Burgplatz Open Air 2014

Das Design für das Burgplatz Open Air 2014 »West Side Story« des Staatstheaters Braunschweig wird mit dem German Design Award 2016 ausgezeichnet.
Die Kommunikationskampagne, welche die Werbeagentur »wirDesign« für das Staatstheater realisiert hat, wird vom Rat für Formgebung in der Kategorie »Special Mention« für besondere Designqualität ausgezeichnet.
Schon seit vielen Jahren arbeiten das Staatstheater Braunschweig und »wirDesign« im Rahmen des Open-Air-Ereignisses zusammen. Seit Beginn des Burgplatz Open Air 2003 wird das sommerliche Musikspektakel von BS|ENERGY als Hauptsponsor gefördert.
Der 2012 initiierte German Design Award prämiert jährlich die überzeugendsten Arbeiten im Bereich Gestaltung. Er zählt bereits heute zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt weit über Fachkreise hinaus hohes Ansehen.

Fast Forward: »Ibsen: Peer Gynt« von Markus&Markus neu im Festivalprogramm

Beim Festival für junge europäische Regie »Fast Forward« gibt es eine Änderung im Programm. Der deutsche Beitrag »HIEU: Liebe deine Eltern!« von WarRug & cobrahieu.cobra wird krankheitsbedingt leider entfallen. Stattdessen wird mit »Ibsen: Peer Gynt«, eine Produktion des  Hildesheimer Theaterkollektivs Markus&Markus in Braunschweig zu erleben sein. Es handelt sich um den letzten Teil einer Trilogie, für die Markus&Markus auf der Folie von Ibsens Stücken Protagonisten im realen Leben dokumentarisch begleiten, bevor sie deren Lebenserzählung in ihre eigene Bühnenfantasien übersetzen. Nach ihrer Aufsehen erregenden Arbeit über den Freitod (»Ibsen: Gespenster«) geht es in dieser Arbeit um das Thema Demenz.
Markus&Markus sind Katarina Eckold, Lara-Joy Hamann, Manuela Pirozzi, Markus Schäfer, Markus Wenzel. Seit 2011 haben sie mit ihren Arbeiten zahlreiche Debatten entfacht. Aus ihren Dokumentationen von Wirklichkeit und ihren performativen Bühnenfiktionen resultiert eine ganz eigene Form dokumentarischen Theaters.
Im Rahmen von »Fast Forward« werden vom 19. – 22. November 7 Inszenierungen aus 7 europäischen Ländern zu sehen sein.

»Welcome Dinner« für Braunschweiger/innen und Geflohene

Begegnungen schaffen, Verbindungen ermöglichen: Braunschweiger kochen für Geflohene. Am 15. Oktober findet im Staatstheater Braunschweig erstmals ein »Welcome Dinner« statt, bei dem 50 Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger mit 50 Geflohenen zusammenkommen und gemeinsam zu Abend essen. Ab 19.00 Uhr werden auf der Probebühne im Kleinen Haus des Staatstheaters Essen und Getränke, Geschichten und Erlebnisse geteilt. Damit alle Beteiligten miteinander ins Gespräch kommen können, werden auch Übersetzer vor Ort sein, um bei Bedarf zu dolmetschen. Das »Welcome Dinner« findet in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe Refugium e.V., dem Büro für Migrationsfragen und dem Jugendmigrationsdienst Caritasverband statt und wird unterstützt durch eine Spende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkswagen Financial Services.
 
Bis zum Jahresende wird es weitere »Welcome Dinner« an wechselnden Orten in der Stadt geben. Hintergrund dieser Veranstaltungen ist der Aufbau einer »Welcome Dinner«-Website, die einen langfristigen, nachhaltigen und großflächigen Austausch zwischen Braunschweiger/innen und Geflohenen ermöglicht: Als Gastgeber können Braunschweiger Bürger/innen Geflohene, die neu in der Stadt sind, als Gäste zu sich nach Hause zum gemeinsamen Essen einladen. Eine Geste der Freundschaft.

Festival »Fast Forward«: Europäisches Theater zu Gast in Braunschweig

Europa verändert sich fast täglich, das berichten die Medien und das bemerken wir selbst. Mit dem Festival »Fast Forward« holt das Staatstheater Braunschweig für vier Tage und vier Nächte erneut den europäischen Regienachwuchs nach Braunschweig und zeigt, welche Fragen junge Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa derzeit beschäftigen.
Kuratiert von Barbara Engelhardt (auf dem Foto links) präsentiert »Fast Forward« in seiner fünften Ausgabe sieben Arbeiten aus sieben europäischen Ländern: Vom 19. – 22. November sind junge Theaterschaffende aus Litauen, Spanien, der Schweiz, Rumänien, Ungarn, Deutschland und Norwegen zu Gast in Braunschweig.
»Den Horizont zu weiten für europäische Perspektiven heißt heute auch, sich mit den Herausforderungen in und für Europa auseinanderzusetzen. Europa ist derzeit mit einem Wandel konfrontiert, dessen Tragweite wir noch nicht erfassen. Während Europa für viele zum Hoffnungsträger wird, laboriert eine junge europäische Generation noch an den Erfahrungen ökonomischer Krisen und demokratischer Verwerfungen. Und so stellen sich auch Nachwuchsregisseure die Frage nach dem »richtigen Leben«, nach Zukunfts-perspektiven und Glücksversprechen. Selbst wenn sie die politische Aktualität nicht direkt auf der Bühne thematisieren, arbeiten sie sich auf ihre Weise an den Herausforderungen einer sozio-politischen Wirklichkeit ab«, so Engelhardt zum Festivalprogramm. Der starke Bezug auf die Gegenwart zeigt sich auch darin, dass sechs der sieben Arbeiten eigene Stückentwicklungen sind.
 
2011 ins Leben gerufen, ist »Fast Forward« längst zu einem Begriff in der europäischen Theaterlandschaft geworden – als Plattform für den künstlerischen Austausch wie für die Nachwuchsförderung, als Ort für Begegnungen und Entdeckungen. Erstmals bringt der festivalbegleitende Workshop Studierende aus zehn verschiedenen europäischen Theaterhochschulen zusammen. Gemeinsam mit dem Gießener Theaterwissenschaftler Philipp Schulte werden sie sich die Inszenierungen anschauen und diskutieren.
 
Auch dieses Jahr wird eine internationale Jury am letzten Abend eine der sieben Arbeiten auszeichnen und dem/der Preisträger/in damit die Möglichkeit geben, in der darauffolgenden Spielzeit eine neue Inszenierung am Staatstheater zu realisieren – so hat die polnische Regisseurin und »Fast Forward«-Preisträgerin Marta Górnicka gerade das Chorstück »M(other) Courage« in Braunschweig inszeniert.

Solen Mainguené nominiert als beste Nachwuchskünstlerin im Opernwelt-Jahrbuch


Das Staatsthater Braunschweig gratuliert Solen Mainguené! Die Sopranistin ist nominiert als beste Nachwuchskünstlerin des Jahres 2014/2015 im Jahrbuch des Fachmagazins Opernwelt – für die Rolle der Cathy in Philipp Kochheims Inszenierung von Bernard Herrmanns »Sturmhöhe« (Wuthering Heights) am Staatstheater Braunschweig.
Ab Dezember wird Solen Mainguené in der Kammeroper »Mansfield Park« von Jonathan Dove (nach dem Roman von Jane Austen) wieder bei uns auf der Bühne zu sehen sein.

Der Schriftsteller Clemens J. Setz erhält den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015

Der mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm Raabe-Literaturpreis, gestiftet von Stadt Braunschweig und Deutschlandfunk, geht an Clemens J. Setz für seinen Roman
»Die Stunde zwischen Frau und Gitarre« (erschienen 2015 im Suhrkamp Verlag).

Die Begründung der Jury lautet:
»Unsere Gegenwart ist noch verrückter, als wir ohnehin glauben. Und es gibt die andere, verborgene und faszinierende Seite unserer scheinbaren Normalität – wir müssen nur genau hinschauen. Das zeigt Clemens J. Setz mit seinem 1000-seitigen Roman ›Die Stunde zwischen Frau und Gitarre‹. Hier entwirft der 33-jährige österreichische Autor eine neue, verstörende und zugleich hochkomische Dimension unserer Realität – von der man am Ende nicht weiß, ob sie den Kern unseres Daseins ausmacht.«

Die einundzwanzigjährige Natalie wird in einem Wohnheim für Behinderte Betreuerin von Alexander Dorm, der im Rollstuhl sitzt und einst als frauenfeindlicher Stalker die Ehe von Christoph Hollberg und dessen Frau zerstört hat. Hollberg allerdings besucht nunmehr den Täter Dorm wöchentlich, und es entsteht eine eigentümlich schillernde Beziehung, zwischen perverser Abhängigkeit und subtiler Quälerei. Will sich Hollberg rächen? Natalie hat diesen Verdacht.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der Intendant Dr. Willi Steul überreichen Clemens J. Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015 am 1. November im Rahmen eines Matinee-Festaktes im Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters.

Der Preisträger wird außerdem bei der »Langen Nacht der Literatur« am
31. Oktober lesen, ebenfalls im Kleinen Haus des Staatstheaters.

Karten für »Die Lange Nacht der Literatur« erhalten Sie an der Theaterkasse, über unseren Besucherservice und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird jährlich vergeben und würdigt einen aktuellen, zeitgenössischen Roman. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Rainald Goetz, Jochen Missfeldt, Ralf Rothmann, Wolf Haas, Katja Lange-Müller, Andreas Maier, Sibylle Lewitscharoff, Christian Kracht, Marion Poschmann und Thomas Hettche.

Filmkonzert: Sönke Wortmanns »Die Päpstin« feiert Premiere in Braunschweig

Vorverkauf für die Eröffnung des Filmfestivals gestartet

Mit der Premiere des Filmkonzerts von Sönke Wortmanns »Die Päpstin« eröffnet am 2. November das 29. Internationale Filmfestival Braunschweig. Unter der Leitung von Helmut Imig führt das Staatsorchester Braunschweig die Filmmusik des Schweizer Komponisten Marcel Barsotti in der Stadthalle auf. Barsotti ist in diesem Jahr Ehrengast des Festivals.
Für die Musik zu Wortmanns opulent ausgestattetem Historiendrama um eine Frau, die ihre wahre Identität verbirgt und ins höchste Kirchenamt aufsteigt, erhielt Barsotti 2009 den Preis der deutschen Schallplattenkritik. In warmen Klangfarben spürt er der bewegten Leidensgeschichte der Johanna von Ingelheim nach. Sven Hönig, Schauspieler im Ensemble des Staatstheaters Braunschweig, hat in »Die Päpstin« selbst mitgespielt. »Es wird bestimmt ein besonderes Kinoabenteuer, die imposanten Bilder der »Päpstin« mit der Live-Musik unseres Staatsorchesters zu erleben. Für mich war es aufregend, bei diesem internationalen Filmprojekt dabei zu sein. Mich interessiert das Gedankenexperiment, das in der »Päpstin« aufgemacht wird. Vielleicht gibt es in unserer Geschichtsschreibung doch größere Lücken, als wir wahr haben möchten«, so Hönig.
 
Mit der Uraufführung von »Dolphins« und weiteren ausgewählten Filmmusiken aus Barsottis Feder präsentiert das Staatsorchester am 5. November ein zweites Filmkonzert. Das 45-minütige Stummfilmmärchen »Dolphins« von Regisseur Farhad Yawari aus dem Jahr 2000 handelt von der in einer Anstalt lebenden Laura, die sich in ein blaues Traumland unter dem Meer voller Delphine flüchtet. Barsotti schrieb eine betont klassische Musik für Orchester und Chor, die zwischen verzaubernden und kraftvollen Klängen pendelt.
 
Seit 14 Jahren kooperieren das Internationale Filmfest Braunschweig und das Staatsorchester und sorgen gemeinschaftlich immer wieder für Premieren und ausverkaufte Filmkonzerte. »Mit den Konzerten dürfen sich Filmfans und Konzertliebhaber gleichermaßen auf Kinoabenteuer und große Orchesterbegleitung freuen. Diese Verbindung von Kino und Live-Erlebnis, die auch in diesem Jahr in Braunschweig zu erleben sein wird ist in dieser Kontinuität und Fülle in Europa einzigartig«, so Joachim Klement, Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig.
 
Für Filmfest-Direktor Michael P. Aust stellen die Filmkonzerte ein Highlight im Festival-Programm dar. »Das Staatsorchester ist unser wichtigster kreativer Kooperationspartner. Es ist einfach toll, dass in diesem Jahr zwei außergewöhnliche Filmkonzerte möglich geworden sind. Ebenfalls danken möchte ich Marcel Barsotti und der Constantin, die sich auf das Abenteuer, »Die Päpstin« live aufzuführen, voller Begeisterung eingelassen haben.«
 
Termine
Filmkonzert »Die Päpstin« am 2. November, 20.00 Uhr, Stadthalle Braunschweig
Filmkonzert »Dolphins« am 5. November, 20.00 Uhr, Städtisches Museum Braunschweig
 
Weitere Informationen

http://www.marcelbarsotti.com/
Trailer »Die Päpstin« https://www.youtube.com/watch?v=yjiM4hNbheA
 
Tickets
gibt es hier oder über unseren Besucherservice

Theaterfest: Über 2.500 Euro Spenden für die Flüchtlingshilfe »Refugium«

Angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise hat das Staatstheater Braunschweig beim Theaterfest am vergangenen Sonntag einen Spendenaufruf für den Flüchtlingshilfe-Verein »Refugium« in Braunschweig gestartet. Auch der Erlös aus der Versteigerung von Kostümen aus dem Theaterfundus geht an die Flüchtlingshilfe. Insgesamt kam eine Summe von 2.517 Euro zur Unterstützung von »Refugium« zusammen.

Mit dem Theaterfest hat das Staatstheater Braunschweig zusammen mit rund 10.000 Besucherinnen und Besuchern die neue Spielzeit eröffnet.

Theaterfest – Staatstheater Braunschweig eröffnet die neue Spielzeit

Zusammen mit rund 10.000 Besuchern startete das Staatstheater Braunschweig gestern in die neue Spielzeit. Um 15.00 Uhr eröffnete Generalintendant Joachim Klement das Theaterfest und lud die Besucherinnen und Besucher ein, hinter die Kulissen zu schauen und das vielfältige Programm für Groß und Klein zu entdecken. Besonderer Höhepunkt war ein »Flashmob« mit dem neuen Tanztheater-Ensemble unter der Leitung von Gregor Zöllig: Die Aktion fand großen Anklang – rund 300 Gäste folgten der Einladung zum gemeinsamen Tanz auf dem Schlossplatz.

Jan Pusch nominiert für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust«

Jan Pusch ist mit »WELCOME TO YOUR WORLD« für den renommierten Deutschen Theaterpreis »Der Faust« nominiert. Der ehemalige Direktor und Chefchoreograf der Tanzsparte am Staatstheater Braunschweig beschäftigte sich in seiner letzten Arbeit in Braunschweig mit der Zukunft des menschlichen Körpers. Im März 2015 wurde »WELCOME TO YOUR WORLD« uraufgeführt und Jan Pusch steht nun neben Bridget Breiner und Helena Waldmann auf der Shortlist des »Faust« in der Kategorie »Choreografie«. Am 14. November werden die Preisträger bei der Preisverleihung am Staatstheater Saarbrücken bekanntgegeben.
 
»Ich freue mich sehr über diese Nominierung – und empfinde sie als Anerkennung meiner künstlerischen Arbeit und derjenigen, die an dieser besonderen Produktion mitgewirkt haben«, so Jan Pusch, der über fünf Spielzeiten die Tanzsparte am Staatstheater Braunschweig erfolgreich geleitet hat und mit seiner Arbeit wichtige Impulse für den zeitgenössischen Tanz in der Region und darüber hinaus gesetzt hat. Generalintendant Joachim Klement: »Ich freue mich sehr über die Würdigung der Arbeit von Jan Pusch. Wir können in Braunschweig stolz darauf sein, gleich zwei Choreografen in kurzer Zeit am Staatstheater zu haben, deren Arbeit so aufmerksam verfolgt und honoriert wird.«
Mit Ende der Spielzeit 2014/2015 hat Jan Pusch sich entschieden, das Staatstheater Braunschweig zu verlassen und arbeitet wieder als freischaffender Choreograf. Sein Nachfolger ist Gregor Zöllig, der zuvor langjähriger Tanzdirektor in Bielefeld und 2009 ebenfalls für den »Faust« nominiert war.
»Der Faust« wurde 2006 als nationaler, undotierter Theaterpreis ausgelobt, um auf die künstlerische Ausstrahlung der deutschen Theaterlandschaft aufmerksam zu machen.

Theater und Schule

Hinweis: Die Webseiten der Theaterpädagogik sowie alle vermittelnden Angebote des Staatstheaters finden Sie ab sofort unter Theater und Schule.

Die Spielplanvorstellung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten sowie für Menschen, die in unterschiedlichen Bereichen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, findet am
17. September 2015 von 16.00 bis 18.30 Uhr
im Großen Haus statt.

Anmeldung IrisKleinschmidt(at)staatstheater-braunschweig.de

Ein Fest für Löwen

Einladung zum Tanz!

Zum Theaterfest am 13. September lädt das neue Tanztheater Braunschweig alle Braunschweigerinnen und Braunschweiger ein, mitzutanzen und sich an einem Flashmob zu beteiligen. Wir zeigen Ihnen – online oder live beim Theaterfest – eine kleine Bewegungskombination, die jeder kann und die wir gemeinsam mit 300 Tänzerinnen und Tänzern vor dem Staatstheater aufführen. Mitmachen und die Freude an der Bewegung stehen im Mittelpunkt. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!

Kontakt DominikaWillinek@staatstheater-braunschweig.de

>> Flashmob-Video zum Mittanzen

»100 Schüler in die Oper«

Im Rahmen von »100 Schüler in die Oper« haben BS|ENERGY und das Staatstheater Braunschweig erneut 100 Schülerinnen und Schüler zum Burgplatz-Open-Air eingeladen.

Am 9. Juli überreichten Paul Anfang, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von BS|ENERGY, und die stellvertretende Generalintendantin Claudia Schmitz den Jugendlichen ihre Eintrittskarten für die anschließende Vorstellung von »Ein Maskenball«.
»Jugendliche haben oft keinen Zugang zur Oper. Unser Projekt ›100 Schüler in die Oper‹ soll Jugendlichen ermöglichen Neues für sich zu entdecken«, so Anfang. Vor Beginn der Verdi-Oper durften die Schülerinnen und Schüler noch einen Blick hinter die Kulissen werfen: Dramaturgin Sarah Grahneis vermittelte Hintergründe der Inszenierung und des Bühnenbilds; eine technische Einführung durch die Ton- und Lichttechniker vor Ort machten das Ereignis Oper hautnah erlebbar.
Der Besuch des Burgplatz-Open-Air ist Abschluss und Höhepunkt des Projekts »100 Schüler in die Oper«. Vom 22. bis 25. Juni wurden die Jugendlichen in Workshops von Iris Kleinschmidt, Leiterin der Theaterpädagogik am Staatstheater Braunschweig, auf das Musiktheatererlebnis unter freiem Himmel vorbereitet. Schulen aus der Region konnten sich für das Programm bewerben – in diesem Jahr wurden Jugendliche der Sprachlernklasse der Realschule Sidonienstraße und der Berufsbildenden Schule (BBS) V ausgewählt.

»Kunst trotz(t) Armut«

»Kunst trotz(t) Armut« ist der Titel einer Ausstellung, die vom 3. Juli bis 16. August 2015 in der St.-Andreas-Kirche in Braunschweig zu sehen ist. Die Wanderausstellung der „Evangelischen Obdachlosenhilfe e.V.“ zeigt über 100 Kunstwerke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Neben Arbeiten von Wolfgang Bellwinkel, Joseph Beuys, Felix Droese, Klaus G. Kohn und Sigmar Polke sind auch Betroffene mit eigenen Kunstwerken vertreten. Sie zeigen ihre Sichtweise vom menschlichen Dasein an den Bruchkanten des Lebens. Die Ausstellung mit ihrem Begleitprogramm ist ein Appell, über Ausgrenzung, soziale Teilhabe und gesellschaftliche Anerkennung nachzudenken.

Öffnungszeiten Di – So, 11.00 – 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
www.kunst-trotzt-armut.de

 

Im Rahmen von »Kunst trotz(t) Armut« zeigt das Staatstheater Braunschweig
am Sonntag, 12. Juli um 18:00 in der St.-Andreas-Kirche

»Draußen«
eine Lesung mit Moritz Dürr und Christophe Vetter
Trompete: Moritz Wendt

und

am Samstag, 18. Juli / Sonntag, 19. Juli, jeweils 18.00 Uhr im Haus Drei

»Marie/Woyzeck« (Foto)
ein Projekt des Stadt-Theaters nach Georg Büchners »Woyzeck«

»Ein Maskenball« – weitere Zusatzvorstellung am 22. Juli 2015


Aufgrund der großen Nachfrage zeigt das Staatstheater Braunschweig eine weitere Vorstellung von Verdis »Ein Maskenball« am 22. Juli.

Gemeinsam mit BS|ENERGY präsentiert das Staatstheater Braunschweig das sommerliche Musikspektakel damit an insgesamt 16 Abenden im Juli.
Am kommenden Samstag, den 4. Juli, feiert »Ein Maskenball« – die verhängnisvolle Dreiecksgeschichte um den Grafen Riccardo – Premiere im einzigartigen Ambiente des Braunschweiger Burgplatzes. 

Karten für die Zusatzvorstellung sind ab sofort an der Theaterkasse, online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. 

Alle Informationen zu den Karten und Preisen bekommen Sie über unseren Besucherservice / Telefon (0)531 1234 567.

Änderung der Anfangszeiten von »Marie/Woyzeck«


Die Anfangszeiten der Vorstellungen von »Marie/Woyzeck« am 18. und am 19. Juli 2015 im Haus Drei ändern sich von 19.30 Uhr auf 18.00 Uhr.

»Marie/Woyzeck« ist ein Projekt des Stadt-Theaters nach Georg Büchners »Woyzeck«.
Was müssen Menschen alles tun, um ihren Lebensunterhalt zu sichern? Nach Motiven aus Georg Büchners »Woyzeck« beleuchten die »Experten« des Stadt-Theaters die Rückseite der »Boomtown Braunschweig« und richten ihren Blick – wie Büchner in seinem Fragment gebliebenen Stück – auf den unteren Rand der Gesellschaft.

»Marie/Woyzeck« findet am 19. Juli zum letzten Mal statt. Karten gibt es hier.

Ein »Kunstautomat« vor dem Staatstheater Braunschweig

Auf dem Herzogin-Anna-Amalia-Platz – vor dem Kleinen Haus des Staatstheaters – gibt es ab sofort kleine Kunstwerke zu kaufen. In Kooperation mit dem Staatstheater Braunschweig hat die Ateliergemeinschaft Tatendrang-Design einen »Kunstautomaten« aufgebaut, in dem man für vier Euro zu jeder Tag- und Nachtzeit eine Kunstschachtel ziehen kann. In den Schachteln befinden sich entweder Kunstwerk-Originale, handgemachter Schmuck, Papeterie oder Geschenkideen. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler befüllen den Kunstvorrat regelmäßig an verschiedenen Orten in der Stadt.
Auch das Staatstheater Braunschweig will sich beim Apparat am Kleinen Haus mit eigenen Beiträgen beteiligen. Der Automat am Kleinen Haus ist der vorerst letzte, an dem es Kunst auf diese Art und Weise im Stadtbild Braunschweigs zu entdecken gibt. Im vergangenen Jahr hat Tatendrang-Design bereits in der Torhausgalerie des Bundes Bildender Künstler Braunschweig, der Mensa des Studentenwerks Braunschweig und der Hochschule für Bildende Künste sowie in der eigenen Ladengalerie Kunstautomaten aufgestellt.  

Auf dem Bild v.l.: Tonia Wiatrowski (Tatendrang-Design), Joachim Klement (Generalintendant), Roberta Bergmann (Tatendrang-Design), Foto: Volker Beinhorn

Vorstellungsausfall »Beweggründe. Junge Choreografen III«


Die Vorstellung von »Beweggründe. Junge Choreografen III« am Samstag, den 27. Juni 2015 um 19:30 Uhr im Kleinen Haus muss aufgrund einer Erkrankung im Ensemble leider entfallen.

Bitte wenden Sie sich an den Besucherservice des Staatstheaters 
(Telefon 0531 1234 567).

Weitere Termine am 5., 9. und 12. Juli um 19.30 Uhr.

Claudia Schmitz soll Geschäftsführende Direktorin am Düsseldorfer Schauspielhaus werden

Claudia Schmitz, Verwaltungsdirektorin und stellvertretende Generalintendantin am Staatstheater Braunschweig, soll zur Spielzeit 2016/2017 ans Düsseldorfer Schauspielhaus wechseln. Über die Vertragsauflösung wird jetzt mit dem Land verhandelt. »Es ist für mich eine Aufgabe, die mich persönlich sehr reizt und eine Herausforderung, der ich mich gerne stellen möchte. Ich freue mich auf Düsseldorf und das Düsseldorfer Schauspielhaus, zunächst aber auf die kommende Spielzeit am Staatstheater Braunschweig.«

Nach Stationen an den Theatern in Essen, Mannheim und am Jungen Ensemble Stuttgart war die Juristin Schmitz von 2006 bis 2011 Verwaltungsdirektorin und Geschäftsführerin am Deutschen Theater in Göttingen. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist sie Verwaltungsdirektorin und stellvertretende Generalintendantin am Staatstheater Braunschweig.

Berufsinformationstag im Staatstheater Braunschweig


Rund 600 Schülerinnen und Schüler aus den achten bis zehnten Klassen der Theater.Fieber-Schulen waren am 10. Juni zu Gast am Staatstheater Braunschweig,
um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Bereits zum fünften Mal fand der Berufsinformationstag statt, bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses den Jugendlichen an verschiedenen Stationen die Arbeitsabläufe eines großen Theaterbetriebes zeigen. Nach einem gemeinsamen Auftakt im Großen Haus wanderten die Klassen zusammen mit ihren »Reiseleitern« des Staatstheaters zu den verschiedenen Spielorten und Werkstätten. Die Angebote reichten von einem Treffen mit Schauspieler Philipp Grimm über einen Werkstattbesuch bei der Kostümmalerei bis zu einem Beleuchtungsworkshop. Zum Schluss wurde für alle eine technische Bühnenschau im Großen Haus gezeigt.

Der Berufsinformationstag ist einer der Höhepunkte der langfristig angelegten Partnerschaft zwischen Theater-Fieber-Schulen und dem Staatstheater Braunschweig. Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schülern die gesamte Schulzeit über begleitend die Bandbreite künstlerischer Arbeit am Theater zu vermitteln.

Das Staatstheater sucht Unterkünfte

 

Die neue Spielzeit steht vor der Tür und mit ihr viele neue Gesichter!

Das Staatstheater Braunschweig sucht dringend Unterkünfte für Gastkünstler/innen. Vermieten Sie möblierte Zimmer oder möblierte 1-, 2-, oder 3-Raumwohnungen für kurze oder längere Zeiträume? Dann freuen wir uns auf Ihre Rückmeldung!

Kontakt
Beate Spaun | Telefon (0531) 1234 111
BeateSpaun(at)staatstheater-braunschweig.de

 

Vorverkauf für die Spielzeit 2015/2016


Am 13. Juni startet der Vorverkauf für die Spielzeit 2015/2016
sowie für unsere Silvestervorstellungen »Der Gott des Gemetzels« (14.30 Uhr und 19.30 Uhr im Kleinen Haus), das Musical »My Fair Lady« (14.30 Uhr und 19.30 Uhr im Großen Haus) und die große Silvesterparty im Louis-Spohr-Saal ab 22.30 Uhr.
Für Abonnentinnen und Abonnenten beginnt der Vorverkauf bereits am 11. Juni.
Sichern Sie sich Karten und Abos für die kommende Saison!

Die Termine können Sie unserem Jahresspielplan entnehmen.

Karten erhalten Sie an der Theaterkasse, online und über unseren Besucherservice sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

UNESCO Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung

Das Staatstheater Braunschweig spielt am heutigen Donnerstag vier Produktionen auf vier Bühnen. Gezeigt werden das Tanzstück »WELCOME TO YOUR WORLD«, die Komödie »Der Vorname«, die deutsch-belgische Koproduktion »Szenarien« (Foto) und das Stück »This is for everyone« des Jungen Staatstheaters.

Es spielen, tanzen und engagieren sich an diesem Tag Menschen aus elf unterschiedlichen Nationen auf den Bühnen in Braunschweig. Am heutigen »Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung« möchte das Staatstheater Braunschweig sich einmal mehr für die Bedeutung der kulturellen Diversität aussprechen. Sie bereichert unseren Arbeitsalltag, das menschliche Miteinander an sich und verleiht künstlerischen Prozessen neue Potentiale. Vielfalt und Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Nationen sind an unserem Theater Realität – sie sind unverzichtbar, selbstverständlicher und fester Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Eine Realität, die an allen Orten unserer Gesellschaft Selbstverständlichkeit erlangen sollte.

Weitere Informationen zum UNESCO Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung

Zusatzvorstellung Burgplatz Open Air »Ein Maskenball« am 21. Juli 2015

Am 4. Juli ist es soweit: Giuseppe Verdis »Ein Maskenball« feiert Premiere beim diesjährigen Burgplatz Open Air. Gemeinsam mit BS|ENERGY präsentiert das Staatstheater Braunschweig das sommerliche Musikspektakel an 14 statt – wie ursprünglich geplant – an 13 weiteren Abenden im Juli. Aufgrund der großen Nachfrage wird Verdis »Ein Maskenball« zusätzlich am 21. Juli im einzigartigen Ambiente des Braunschweiger Burgplatzes zu erleben sein. 

Das Burgplatz Open Air 2015 steht ganz im Zeichen der Italianita: Gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern des Musiktheaters und dem Staatsorchester werden mit Luca Grassi und Raffaella Angeletti zwei italienische Opernstars auf der Bühne stehen. Verdis »Ein Maskenball« selbst erzählt vom tödlichen Spiel rund um Liebe und Eifersucht zwischen dem italienischen Grafen Riccardo, seiner heimlich Angebeteten, Amelia und ihrem Mann, Ricardos engem Freund Renato. 

Für die verhängnisvolle Geschichte hat Verdi ein breites Spektrum musikalischer Facetten entwickelt. Das Drama vollzieht sich vor allem über Kontraste: Auf große Arien, gesungen unter anderem von den italienischen Opernstars über leidenschaftliche Gefühle folgen musikalische Ausdrücke des plagenden Gewissens und finden schließlich ihren Höhepunkt im Maskenball. 

Karten für alle Vorstellungen erhalten Sie hier, an der Theaterkasse und über unseren Besucherservice sowie allen bekannten Vorverkaufsstellen.

»fresh – Tanztage Braunschweig 2015«

Mit »fresh – Tanztage Braunschweig 2015« verwandelt sich das Staatstheater Braunschweig vom 17. bis 20. Juni 2015 erneut in ein pulsierendes Zentrum für zeitgenössischen Tanz.

Jan Pusch, künstlerischer Leiter und Chefchoreograf, hat Compagnien, freie Produzenten, Performer und junge Nachwuchschoreografen aus ganz Deutschland und darüber hinaus eingeladen, um auf allen Bühnen des Staatstheaters die Vielfalt und Kreativität des zeitgenössischen Tanzes vorzustellen und zu feiern.

Das Festival startet mit zwei großen, international besetzten Doppelabenden: tanz.mainz, die Compagnie des Mainzer Staatstheaters, zeigt zur Eröffnung »Montréal« (17. Juni 2015), einen Abend mit Uraufführungen der Kanadier José Navas und Danièle Desnoyers. Das Tanztheater des Staatstheaters Kassel ist zu Gast mit seiner zweiteiligen Produktion
»DOG | science! fiction! now!« (18. Juni 2015). Mit dem Stück »DOG« ist der gefeierte Choreograf Hofesh Shechter international berühmt geworden. Die Produktion des Kasseler Chefchoreografen Johannes Wieland ist eine Premiere dieser Spielzeit.

»fresh.YOUNGSTERS« (19. Juni 2015) ist dem künstlerischen Nachwuchs an Stadt und Staatstheatern gewidmet. Der Abend vereint Choreografien junger Talente aus den Theatern in Osnabrück, Kassel, Heidelberg und Braunschweig. Am Nachmittag des letzten Festivaltages gibt es Colette Sadlers eigenartig-bezaubernde Tanzperformance »We are the Monsters« (20. Juni 2015) für Kinder ab 4 Jahre zu entdecken. Der Abschlussabend von »fresh« steht ganz im Zeichen der Vielfalt des Tanzes: Drei Choreografinnen und Choreografen der freien Szene – ausgewählt aus mehr als 200 Bewerbungen – lassen in »fresh.RELATIONS« (20. Juni 2015) Beziehungswelten vor den Augen des Publikums entstehen, die unterschiedlicher nicht sein können. Begleitet wird das Festival von einem dichten Rahmenprogramm mit Künstlergesprächen, einem Workshop und Partys im Großen und Kleinen Haus. 

Mit »fresh – Tanztage Braunschweig 2015« verabschiedet sich Jan Pusch als künstlerischer Leiter und Chefchoreograf der zeitgenössischen Tanzcompagnie am Staatstheater Braunschweig. Für Pusch ist das letzte »fresh«-Festival ein Abschiedsgeschenk an ein »neugieriges, offenes, sinnliches und damit natürlich auch tanzbegeistertes Publikum, dem wir eine aufregende und abwechslungsreiche Mischung  zeitgenössischen Tanzes präsentieren möchten.«

> Hier geht's zum Programm

Karten gibt es an der Theaterkasse, über unseren Besucherservice und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

»Peer Gynt« von Werner Egk


Aufgrund der zahlreichen Rückfragen weisen wir darauf hin, dass es sich bei der Oper »Peer Gynt«, die am 22. Mai Premiere haben wird, um das Werk des Komponisten Werner Egk handelt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Programm der Spielzeit 2015/2016

Am Donnerstag, den 30. April, stellte das Staatstheater Braunschweig sein vielfältiges Programm für die Spielzeit 2015/2016 vor: insgesamt 30 Premieren in Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und dem Jungen Staatstheater – acht im Musiktheater, elf im Schauspiel (davon drei Uraufführungen), eine gemeinsame Produktion des Musiktheaters und Schauspiels, fünf Uraufführungen und ein Gastspiel im Tanztheater sowie sechs Premieren im Jungen Staatstheater (davon zwei Uraufführungen). Mehr als 50 Konzerte wird das Staatsorchester spielen, fast 20 Wiederaufnahmen stehen auf dem Programm und mit zahlreichen Gastspielen werden wieder prominente Persönlichkeiten – ob Musiker, Schriftsteller oder Kabarettisten – in Braunschweig zu erleben sein. Nationale und internationale Kooperationen komplettieren das Programm ebenso wie die Festivals »Fast Forward«, die »5. Themenwoche Interkultur« und das Projekt »Transit« des Stadt-Theaters. Ein Themenschwerpunkt ist die Frage nach der Bedeutung von Freiheit für das Individuum und die Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. »Aufgabe des Theaters ist es, die zentralen Fragen des Einzelnen und der Gemeinschaft immer wieder spielerisch zu verhandeln. Wer die Gegenwart gestalten will, darf den Blick in die Vergangenheit ebenso wenig scheuen wie den visionären Entwurf der Zukunft«,
so Generalintendant Joachim Klement.

Musiktheater
 

Im Musiktheater wird die Preisträgeroper des 1. Internationalen Opernpreises Braunschweig uraufgeführt – Peter Aderholds »Orlando« nach dem Roman von Virgina Woolf. Daneben stehen bekannte Werke wie Verdis »Rigoletto«, Tschaikowskys »Pique Dame« und Offenbachs »Die Banditen«, das in einer spartenübergreifenden Arbeit mit dem Schauspiel gezeigt wird. Neu zu entdecken ist u. a. als Eröffnungspremiere das Musical »Ragtime«, das nach weltweiten Erfolgen seine Deutsche Erstaufführung in Braunschweig erleben wird.

Schauspiel

Im Schauspiel fragt »Terror«, das erste Theaterstück des Juristen Ferdinand von Schirach, nach den Grundfesten unserer Verfassung. In Yasmina Rezas Komödie »Der Gott des Gemetzels« fallen in einem bürgerlichen Wohnzimmer zwei eigentlich normale Elternpaare übereinander her, weil ihre Kinder sich gestritten haben. Effi Briest wird allein gelassen mit der Frage nach ihrer Schuld – Fontanes Meisterwerk wird im Großen Haus zu sehen sein.

Tanztheater

Das Tanztheater unter der neuen Leitung von Gregor Zöllig zeigt fünf choreografische Handschriften. Zöllig selbst entwickelt u. a. eine Choreografie zu Brahms’ »Ein Deutsches Requiem«, das im Großen Haus zusammen mit dem Staatsorchester, Sängerinnen und Sängern und dem Chor auf die Bühne gebracht wird. »Ruhrort«, das bedeutende Werk von Susanne Linke, wird das Tanzprogramm als Gastspiel abrunden.

Junges Staatstheater Braunschweig

Die Spielzeit im Jungen Staatstheater startet mit der Uraufführung »Die Füße im Himmel« von Michael Alexander Müller. Außerdem bringt das Staatstheater den Bestseller »Nichts. Was im Leben wichtig ist« von Janne Teller auf die Bühne. Für die Allerkleinsten zeigt das Staatstheater »Mehr Licht!« und in der Vorweihnachtszeit Erich Kästners »Emil und die Detektive« für die ganze Familie.

Staatsorchester Braunschweig

1.000 Sinfoniekonzerte wird das Staatsorchester zu Beginn der neuen Saison in der Stadthalle gespielt haben. Stefan Soltesz hat die Schirmherrschaft für diese Konzertsaison übernommen, in der gleich drei ehemalige Generalmusikdirektoren präsent sein werden. Neben zahlreichen Sinfoniekonzerten, Lunch- und Kammerkonzerten darf sich das Braunschweiger Publikum auch wieder auf musikalische Höhepunkte wie das Filmkonzert, POP MEETS CLASSIC und »Klassik im Park« freuen.

»Themenwoche Interkultur« großer Publikumserfolg

Nach zehn intensiven Festivaltagen mit 27 Veranstaltungen feierte die »Themenwoche Interkultur« am Freitag, den 24. April ihren Abschluss mit der Premiere des Jugendprojekts »Freundschaftsanfrage«. Im Zentrum des Festivals, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfand, steht die Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Diversität – wie sie in Braunschweig mit Menschen aus rund 150 Nationen gelebte Realität ist. Mit Programm-Highlights wie dem »Interkulturellen Konzert«, den jungen Slam-Poeten des »i,Slam«, einem Kabarett-Abend mit Steffen Möller, dem kalabrischen Musiker Cataldo Perri oder DJs, die abends im Festivalzentrum auflegten, ist die 4. »Themenwoche Interkultur« zu einer bunten Feier kultureller Vielfalt in einer engagierten Stadt geworden.

Mehr als 4.000 Besucher und zudem über 900 Besucher, die am Rahmenprogramm (Publikumsgespräche, Podiumsdiskussion, Stadtrundgänge, Partys) teilgenommen haben, kann die »Themenwoche Interkultur« in diesem Jahr verzeichnen.
Fazit des Festivalleiters Axel Preuß: »Der Zuspruch war enorm. Schon die Eröffnung mit über 200 Gästen war von einer unglaublichen Atmosphäre getragen, die Veranstaltungen im Folgenden sehr gut besucht, viele ausverkauft. Das Theater als kommunikativer Hotspot relevanter Themen und engagierter Partner aus Stadt und Land, zusammen sprechen, streiten, feiern, Vielfalt als Voraussetzung von Demokratie erfahren – das diesjährige Festival hat einmal mehr gezeigt, wie das gelingen kann.«

Das Festival unter der Schirmherrschaft der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, ist über die letzten Jahre kontinuierlich gewachsen und lebt nicht zuletzt von der engen Zusammenarbeit mit den Partnern und Akteuren der Stadt und der Region.

Das Datum für die nächste Ausgabe des Festivals steht bereits fest: 1. bis 11. April 2016.

>> Bildergalerie zur »Themenwoche Interkultur #4«

Lotte de Beer bekommt International Opera Award


Die Regisseurin Lotte de Beer hat bei den International Opera Awards 2015 den Preis in der Kategorie »Newcomer« bekommen. Die International Opera Awards wurden am Sonntag zum dritten Mal in London vergeben. Am Staatstheater Braunschweig inszenierte de Beer in der Spielzeit 2012/2013 Mozarts »Così fan tutte«, 2013/2014 folgte in Kooperation mit der Biennale München die Uraufführung von »Vivier. Ein Nachtprotokoll«.

Belgier Jean-Marie Piemme erhält Literaturpreis für sein Lebenswerk

Der renommierte belgische Autor Jean-Marie Piemme ist am 21. April mit dem – alle fünf Jahre vergebenen –  Literaturpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Erstmals ging die höchste literarische Auszeichnung des wallonischen Belgiens mit Jean-Marie Piemme und Jean Louvet an gleich zwei Autoren.

Piemme ist Autor des Stücks »Szenarien«, das am 16. Mai Premiere in Braunschweig feiert. Bei dem Stück mit deutschen und belgischen Darstellern wird Antoine Laubin Regie führen. Er ist der Preisträger des europäischen Festivals für junge Regie »Fast Forward« 2013.

Das Staatstheater Braunschweig gratuliert Jean-Marie Piemme herzlich zu dieser literarischen Ehrung!

Joachim Klement wird Intendant am Staatsschauspiel Dresden


Zum Beginn der Saison 2017/2018 soll Generalintendant Joachim Klement Intendant des Staatsschauspiels Dresden werden.

»Es ist eine persönliche Herausforderung, die ich gerne annehmen möchte. Dieses Angebot halte ich auch für eine Auszeichnung der Arbeit, die von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier am Staatstheater Braunschweig geleistet wird.«

Der 54-Jährige tritt damit die Nachfolge von Wilfried Schulz an, der ab der Spielzeit 2016/2017 als Intendant ans Schauspielhaus nach Düsseldorf wechselt.

Seit 2010 ist Joachim Klement Generalintendant am Staatstheater Braunschweig; 2013 wurde sein Vertrag durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur um weitere fünf Jahre verlängert.

Welttheatertag

Seit 1961 wird im Namen des Internationalen Theaterinstituts heute am 27. März der Welttheatertag gefeiert. Verschiedene Theater und Künstler haben sich in den letzten Jahren an Veranstaltungen rund um diesen Tag beteiligt. Jährlich ist ein herausragender Theaterkünstler gebeten, eine Botschaft an die Theater der Welt und ihr Publikum für diesen speziellen Tag zu formulieren. In diesem Jahr stammt die Botschaft von dem 1962 in Polen geborenen Krystof Warlikowski, der zu den bekanntesten zeitgenössischen Regisseuren in Europa zählt und in den letzten Jahren vor allem durch seine Neuinszenierungen von Shakespearestücken die Theaterwelt geprägt hat. Seine Botschaft wird heute bei der Vorstellung »Andrea Chénier« im Großen Haus und der Premiere von »Fliehen & Forschen« im Kleinen Haus verlesen.

Lesen Sie hier die Botschaft zum Welttheatertag von Krystof Warlikowski.

Das Staatstheater Braunschweig trauert um Oleg Bryjak

Mit Trauer und großer Bestürzung haben die Mitglieder des Staatstheaters Braunschweig die Nachricht aufgenommen, dass der Opernsänger Oleg Bryjak an Bord des gestern verunglückten Flugzeugs war. »Wir haben einen großartigen Sänger und einen liebenswürdigen Kollegen verloren. Wir sind sehr bestürzt«, so Generalintendant Joachim Klement. Laut Information der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf befand sich Bryjak auf dem Rückflug von einem Gastspiel in Spanien, wo er in Barcelona Alberich in Richard Wagners »Siegfried« gesungen hatte. Der aus Kasachstan stammende, 54-jährige Bassbariton war seit 1996/1997 Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein.
Er sang die großen Charakterpartien seines Faches, mit denen er auch international sehr erfolgreich war.

Am Staatstheater Braunschweig war er mehrfach als Gast in verschiedenen Rollen zu erleben: Er stand als Boris in »Lady Macbeth von Mzensk«, als Sir John Falstaff in »Falstaff« sowie als Kezal in Smetanas »Die verkaufte Braut« auf der Bühne.

Theaterball-Tombola-Preise können noch bis 31. März abgeholt werden


Alle Gewinner der diesjährigen Theaterball-Tombola, die ihren mit einem Los gewonnenen Preis bzw. Trostpreis noch nicht abgeholt haben, haben dazu noch bis zum 31. März die Gelegenheit.

Die Gewinne erhalten Sie an der Theaterkasse zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Osterspecial


Der Frühling naht und mit ihm die Osterfeiertage! Damit Sie nicht lange nach Ostergeschenken suchen müssen, haben wir uns ein Osterspecial ausgedacht:
Für die Vorstellungen der Oper »Andrea Chénier« und »Leonce und Lena« von Georg Büchner im Jungen Staatstheater (Bild) am Ostersonntag (5. April) erhalten Sie zwei Karten zum Preis von einer

Das Angebot ist ab sofort an der Theaterkasse erhältlich!

Pressegespräch zur Themenwoche Interkultur #4

»4. Themenwoche Interkultur - Festival für Vielfalt und kulturelle Teilhabe«
vom 15. bis 24. April 2015 am Staatstheater Braunschweig

Schirmherrin Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur

Mit 28 Veranstaltungen in zehn Tagen ist das Festival in diesem Jahr erneut gewachsen. Nach der Begrüßung durch Generalintendant Joachim Klement, stellte Axel Preuß, unterstützt von Künstlern und Partnern, das Festivalprogramm vor.

Die junge Slam-Poetin Farah Bouamar präsentierte »i,Slam«, ein Poetry-Slam mit muslimischen Autoren aus ganz Deutschland. Cristina Antonelli vom Haus der Kulturen Braunschweig und Susanne Hesch vom Bildungsverein KoPra stellten das Konzert von Cataldo Perri & Lo Squintetto vor. Gregor Kaluza, Vorsitzender des Deutsch-Polnischen Kulturvereins sprach über Steffen Möllers Kabarettabend »Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene«. Ceyda Köse, Schülerin an der Braunschweiger Wilhelm-Bracke-Gesamtschule, berichtete vom 3. Interkulturellen Konzert mit dem Titel »Was deine Augen sagen«. Unterstützung erhielt sie dabei von Orchesterdirektor Martin Weller. 
Das Staatsorchester spielt an diesem Abend nicht nur Lieder aus der Heimat von Sängerinnen wie Miriam Sharoni (Israel) oder Mirella Hagen (Deutschland), sondern auch Popsongs aus dem Schultheaterprojekt »West Stadt Story«, die eigens für dieses Konzert sinfonisch arrangiert wurden.

Eröffnet wird das Festival am 15. April um 18.00 Uhr von Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Dr. Annette Schwandner vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Zusatzvorstellungen von »My Fair Lady« und »María de Buenos Aires«

Auf Grund der großen Nachfrage zeigen wir im Musiktheater zusätzliche Vorstellungen:
Das Musical »My Fair Lady« wird an zwei weiteren Abenden gespielt, die Tango-Operita »María de Buenos Aires« wird in fünf Zusatzvorstellungen zu erleben sein.

Termine / Zusatzvorstellungen:

»My Fair Lady«
jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus

26. April (zusätzlich zur Vorstellung um 14.30 Uhr)

21. Juni

»María de Buenos Aires«
jeweils um 20 Uhr im Großen Haus

6. April (Einführung um 19.15 Uhr)

25. April (Einführung um 19.15 Uhr)

25. Mai (Einführung um 19.30 Uhr)

27. Mai (Einführung um 19.30 Uhr)

2. Juni (Einführung um 19.30 Uhr)

Karten für diese Vorstellungen sind ab dem 20. Februar an der Theaterkasse, über unseren Besucherservice und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

»Hitler, du missbrauchst meine Menschlichkeit«

Noch zweimal ist am 17. Februar und am 29. März George Taboris Farce »Mein Kampf« am Staatstheater Braunschweig zu erleben. Aus aktuellem Anlass – mit Blick auf die BRAGIDA-Bewegung – lädt das Staatstheater im Anschluss zum Publikumsgespräch mit Michael Kleber vom Deutschen Gewerkschaftsbund (17. Februar) und David Janzen, Sprecher des Bündnis gegen Rechts (29. März).

»Mein Kampf« heißt Taboris Theaterstück von 1986 nicht nur, weil so der Titel von Hitlers ideologischer Kampfschrift lautet, sondern weil es um den Kampf mit einem Denken schlechthin geht, das in Gestalt von Ressentiments, Intoleranz, Rassismus, Konkurrenzkampf, Gewaltbereitschaft, Fundamentalismus und Größenwahn durch unsere Straßen geistert. George Tabori setzt sich auf provozierende Art und Weise mit der historischen Figur Adolf Hitler auseinander.

Kurztrailer zu »Mein Kampf«

»Mein Kampf«

am 17. Februar 2015 um 19.30 Uhr, anschließend Publikumsgespräch mit Michael Kleber, Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbunds SüdOstNiedersachsen

am 29. März 2015 um 18.00 Uhr, anschließend Publikumsgespräch mit David Janzen, Pressesprecher des Bündnis gegen Rechts und Regisseurin Daniela Löffner 

Burgplatz Open Air 2015 »Ein Maskenball«


Das Staatstheater Braunschweig präsentiert gemeinsam mit BS|ENERGY beim diesjährigen Burgplatz Open Air Giuseppe Verdis »Ein Maskenball«. Bei der Pressekonferenz im Louis-Spohr-Saal stellten u. a. Generalintendant Joachim Klement, Regisseur Uwe Schwarz und BS|ENERGY Vorstandsvorsitzender Kai Uwe Krauel Plakatmotiv und Bühnenbild vor.

Die Premiere im einzigartigen Ambiente des Braunschweiger Burgplatzes findet am 4. Juli 2015 statt. Bei dem sommerlichen Musikspektakel mit italienischem Flair werden Sänger und Musiker des Staatstheaters Braunschweig gemeinsam mit Gästen wie Raffaella Angeletti und Luca Grassi aus Italien zu erleben sein.

Der Vorverkauf startet am 14. Februar, Karten gibt es an der Theaterkasse, über unseren Besucherservice und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Valentins-Special

Für alle Verliebten und Romantiker, die gerne öfter mit ihrer oder ihrem Liebsten ins Theater gehen wollen, haben wir zum Valentinstag eine besondere Überraschung!

Am 14. Februar bekommen Sie jeweils eine Karte für die Vorstellungen

»Der nackte Wahnsinn«, Komödie von Michael Frayn 
am Freitag, 6. März um 19.30 Uhr

»Andrea Chenier«, Oper von Umberto Giordano
 am Dienstag, 17. März um 19.30 Uhr

»María de Buenos Aires«, Tango-Operita von Astor Piazzolla 
am Montag, 6. April um 20.00 Uhr

im Paket für nur 34 Euro pro Person

Das Angebot gilt ausschließlich am 14. Februar und nur in der oben genannten Kombination. Die Karten erhalten Sie an der Theaterkasse.

Liederabend mit Mirella Hagen

Die Sopranistin Mirella Hagen ist in dieser Spielzeit am Staatstheater Braunschweig engagiert und hat Partien wie Pamina in »Die Zauberflöte« und Adina in »Der Liebestrank« übernommen. In Philipp Kochheims Neuinszenierung von Loewes »My Fair Lady« wurde sie gerade als Eliza gefeiert. Im Sommer wird sie dann wieder als Waldvogel und Rheintochter in Frank Castorfs Bayreuther »Ring«-Inszenierung zu sehen sein.

In einem Portrait-Abend, den wir in Zusammenarbeit mit der Braunschweiger Zeitung und dem Richard-Wagner-Verband Braunschweig veranstalten, wird sie von ihren Erfahrungen in Bayreuth und der restlichen Opernwelt erzählen, vielleicht auch das Geheimnis der Krokodile im »Siegfried« lüften und mit einigen Liedern als Sängerin erfreuen. Begleitet von Marcelo Amaral singt sie Lieder von Richard Strauss, Alban Berg, Felix Mendelssohn Bartoldy – und vielleicht auch Frederick Loewe.

Die Veranstaltung findet am Montag, 16. Februar um 19.30 Uhr in den neuen Räumen im Stadthaus der Braunschweiger Zeitung, dem BZV-Medienhaus, Hinter Brüdern statt. Der Eintritt ist frei.

Sara Kim ist Mendelssohn-Preisträgerin 2015


Sara Kim, Solo-Bratschistin des Staatsorchesters Braunschweig, hat beim diesjährigen »Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb« in Berlin den 1. Preis im Fach Viola gewonnen.

Der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb wird von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) und der Universität der Künste Berlin veranstaltet.

Kim belegt seit Oktober 2014 das Zertifikatsstudium Meisterklasse bei Prof. Nils Mönkemeyeran an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Sie erspielte sich seit 2000 mit den Instrumenten Violine und Viola zahlreiche Preise.
Ab 2010 folgten Solo- und Kammermusik-Auftritte bei renommierten Musikfestivals. 
2012 gewann sie den 20. »Wettbewerb des Instrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben« im Fach Viola.

Seit September 2013 ist Sara Kim Solo-Bratschistin des Staatsorchesters Braunschweig.

Call for Proposals: »fresh – Tanztage Braunschweig 2015«

Vom 17. bis 21 Juni findet die zweite Auflage von »fresh – Tanztage Braunschweig 2015« statt. Wieder wird das Staatstheater Braunschweig zu einem aufregenden Ort für Zeitgenössischen Tanz, Tanztheater und Performance. 
Ab jetzt können sich Tanzschaffende, egal ob freischaffende Produzenten oder Tänzer und Choreografen an Stadt- und Staatstheatern, mit ihren Arbeiten bewerben.

Den aktuellen Call For Proposals finden Sie hier als PDF zum downloaden.

 

The second edition of »fresh – Tanztage Braunschweig«, our festival for contemporary dance and performance, will take place from June 17th to June 21st 2015. We will turn Staatstheater Braunschweig again into a sizzling place for Contemporary Dance, Dance Theatre and Performance. From newcomers to established, whether you are a free-lancer, have your own company or working in a National Theatre – all are welcome to send in their proposals.

Download here our current Call For Proposals.

»Frau Müller muss weg« mit Gebärdensprachdolmetschern


Am 8. Februar um 18.00 Uhr zeigen wir im Kleinen Haus eine Vorstellung der Komödie »Frau Müller muss weg« für hörgeschädigte Menschen mit Gebärdensprachdolmetschern.
Um 17.00 Uhr findet eine kostenlose Stückeinführung mit unserer Dramaturgie und den Gebärdensprachdolmetschern im Kleinen Haus statt.

Mehr Informationen gibt es hier.

Trailer zu »Frau Müller muss weg« in Gebärdensprache



Anmeldungen & Kontakt:
MartinaWrobel(at)staatstheater-braunschweig.de

Karten für die Vorstellung bekommen Sie hier und über unseren Besucherservice.

»Je suis Charlie« – Die Freiheit der Kunst ist unantastbar

Die Theater und Orchester in Deutschland verurteilen aufs Schärfste den brutalen Anschlag auf »Charlie Hebdo« und trauern an der Seite der Angehörigen um die getöteten Mitarbeiter dieser Zeitschrift und die getöteten Polizisten. »Charlie Hebdo« steht für die Freiheit der Kunst. Diese Freiheit wurde vor allem in der französischen Revolution erstritten und prägt heute das Wesen jedes freiheitlichen Rechtsstaats. Wer die Freiheit der Kunst und mit ihr andere Freiheitsrechte, wie die Pressefreiheit, in Frage stellt oder sogar zum Ziel eines grausamen Mordanschlags macht, legt die Axt an die Grundfesten der Demokratie. Deshalb ist die Freiheit der Kunst unantastbar und bedarf der Verteidigung aller demokratisch gesinnten Europäer. Die Theater und Orchester in Deutschland und ihre Mitarbeiter aus über 90 Nationen der Welt solidarisieren sich mit der Bewegung »Je suis Charlie«, die anlässlich des Anschlags auf »Charlie Hebdo« für den Erhalt der Freiheit – auch unserer muslimischen und friedlich gesinnten Mitbürger – einsteht.

(Stellungnahme des Deutschen Bühnenvereins, 8. Januar)

 

Zwei Tage nach dem Anschlag auf »Charlie Hebdo« wurden am 9. Januar bei einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Supermarkt weitere vier Personen von einem islamistischen Extremisten ermordet. Das Staatstheater Braunschweig ist tief bestürzt über die schrecklichen Geschehnisse und drückt den Angehörigen der Opfer seine tiefe Anteilnahme aus.

Last-Minute-Tanzkurse zum Theaterball


Wer seine Tanzkenntnisse vor dem Theaterball am 30. & 31. Januar noch ein wenig aufpolieren möchte, hat dazu bei einem »Last-Minute-Tanzkursus« die Gelegenheit. 
Die Tanzschule Haeusler Kwiatkowski bietet an den letzen drei Montagen vor dem Theaterball einen Crashkurs an – Termine sind der 12., 19. & 26. Januar jeweils um
20.45 Uhr. 

Infos & Anmeldungen Telefon (0531) 794 044 | www.tanzschule-haeusler.de

Für ein buntes Deutschland – eine Million Unterschriften gegen Pegida!


Seit Heiligabend haben diese Petition bereits rund 321.000 Menschen unterzeichnet.

Das Staatstheater Braunschweig unterstützt #NoPegida und ruft alle, die ebenso für ein offenes und menschliches Miteinander eintreten wollen, zum Unterschreiben der Petition auf!

Das Ziel 1.000.000 Unterschriften gegen Pegida!

Zur Petition www.change.org/nopegida

Machen Sie mit und unterschreiben Sie – für ein »buntes« Deutschland!

Gregor Zöllig wird neuer Leiter des Tanztheaters und Chefchoreograf

Gregor Zöllig, derzeit Leiter des Tanztheaters Bielefeld, wird neuer Tanzchef am Staatstheater Braunschweig. »Gregor Zöllig ist ein herausragender Vertreter zeitgenössischer Tanzkunst und seiner unterschiedlichen Ausdrucksformen. Er ist ein Tanz-Botschafter, der mit seinen Zeitsprung-Projekten seit 2007 national und international für Aufsehen sorgt, weil es ihm damit gelingt, den Tanz und die Begeisterung dafür einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich freue mich sehr, dass er sich entschieden hat, ab der kommenden Spielzeit ans Staatstheater zu kommen«, so Generalintendant Joachim Klement über den Wechsel. »Ich freue mich wirklich sehr über die Entscheidung von Joachim Klement, mich als neuen Leiter und Chefchoreograf der Tanzsparte am Staatstheater Braunschweig zu berufen. Die neue Aufgabe reizt mich sehr. Ich freue mich auf das in mich gesetzte Vertrauen, die neuen beruflichen und künstlerischen Perspektiven und auf die Löwenstadt Braunschweig«, so Zöllig. 

Mit seinem Wechsel wird Zöllig das Theater Bielefeld nach 10 Jahren verlassen. Gemeinsam mit dem Intendanten des Theater Bielefeld Michael Heicks hat er die Tanzsparte des Hauses in den letzten zehn Jahren zu einem überregional beachteten Publikumsmagneten ausgebaut und zeitgenössisches Tanztheater erstmals in der Stadt etabliert.

Gregor Zöllig, geboren 1965 in St. Gallen, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Tänzer als Gastchoreograf an zahlreichen Häusern – am Tanzwerk Nürnberg/Ballett Nürnberg, am Staatstheater Schwerin, am Ballett Vorpommern, am Theater Münster, am Oldenburgischen Staatstheater sowie am Tanztheater Nürnberg. 1995 gründete er seine eigene Kompanie. 

Als Leiter des Tanztheaters der Städtischen Bühnen Osnabrück etablierte er sein Forum für modernen und zeitgenössischen Tanz, mit dem er 2005 an das Theater Bielefeld wechselte. Für seine künstlerische Arbeit erhielt Gregor Zöllig zahlreiche Auszeichnungen – unter anderem wurde er mit seiner Choreografie Erste Symphonie von Johannes Brahms für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2009 nominiert. Am Staatstheater Braunschweig folgt er als Leiter des Tanztheaters und Chefchoreograf auf Jan Pusch. 

»Der Fall M. – Eine Psychiatrie-geschichte« von Florian Fischer erhält den Fast Forward-Preis 2014

Mit der Preisverleihung endeten »Fast Forward«, europäisches Festival für junge Regie und die internationale Konferenz der European Theatre Convention nach vier Tagen in Braunschweig.

»Florian Fischer und sein Team begegneten dem System juristisch verordneter Zwangseinweisung in eine Psychiatrie mit einer inszenatorischen Komplexität, die eine einfache Handhabung des Gegenstandes unmöglich mache«, so die Festival-Jury in ihrer Begründung. Fischer erhalte den Fast Forward-Preis 2014 für eine überzeugende Regiearbeit, die die Zwangseinweisung der Lehrerin Elisabeth Maldaque im Jahr 1930 und des Münchner Unternehmers Gustl Mollath aus unseren Tagen klug, vielschichtig und auf konsequente Art und Weise schildere.

Der Preis besteht in einer Regiearbeit am Staatstheater Braunschweig.

Mit dem Festival »Fast Forward« präsentierte das Staatstheater Braunschweig zum vierten Mal aktuelle Arbeiten einer jungen europäischen Regiegeneration. Mit 16 Vorstellungen in vier Tagen waren die sieben europäischen Gastspiele in verschiedenen Spielstätten zu erleben. »Fast Forward will junges Theater nicht auf Formen begrenzen. Das Festival zeichnet vielmehr ein Bild davon, wie unterschiedlich sich der europäische Regienachwuchs heute zwischen Traditionen und Tendenzen positioniert«, so die Festival-Kuratorin Barbara Engelhardt über das Festival.

Parallel dazu fand in diesem Jahr auch die Jahrestagung der European Theatre Convention (ETC) in Braunschweig statt. Unter dem Titel »The Future of Europe« war das Staatstheater vier Tage lang Gastgeber für 80 Theatermacher aus 19 Nationen Europas. Mit dem Themenschwerpunkt »In Focus: Ukraine« trug die Konferenz auch der aktuellen politischen Situation in der Ukraine Rechnung.

Festival »Fast Forward« ist eröffnet

Am heutigen 27. November beginnen »Fast Forward«, europäisches Festival für junge Regie und die internationale Konferenz der European Theatre Convention (ETC) »The Future of Europe«.

Eröffnet wurden das Festival und die Konferenz heute von der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. »Besonders spannend ist das Festival Fast Forward, weil es uns einen Blick in die Zukunft des Theaters erlaubt. Es geht neue künstlerische Wege und spricht ein neues, international geprägtes Publikum an. Das halte ich für wegweisend«, so die Ministerin in ihrer Eröffnungsrede.

Mit dem Festival »Fast Forward« präsentiert das Staatstheater Braunschweig zum vierten Mal aktuelle Arbeiten einer jungen europäischen Regiegeneration. »Fast Forward will junges Theater nicht auf Formen begrenzen. Das Festival zeichnet vielmehr ein Bild davon, wie unterschiedlich sich der europäische Regienachwuchs heute zwischen Traditionen und Tendenzen positioniert. Wichtig scheint mir dabei, dass sie das Publikum nicht aus den Augen verlieren.«, so Festivalkuratorin Barbara Engelhardt zum Ansatz des Festivals.

Mit 16 Vorstellungen in vier Tagen werden die sieben europäischen Gastspiele in verschiedenen Spielstätten zu erleben sein. Eine internationale Jury zeichnet eine/n der Regisseure oder Compagnien aus und lädt diese damit ein, eine nächste Arbeit in Braunschweig zu inszenieren. 

Parallel dazu beginnt auch die Jahrestagung der European Theatre Convention (ETC). Unter dem Titel »The Future of Europe« wird das Staatstheater für vier Tage zum Gastgeber für Theatermacher aus ganz Europa, die sich hier zum intensiven künstlerischen und gesellschaftspolitischen Dialog treffen. Mit dem Themenschwerpunkt »In Focus: Ukraine« trägt die Konferenz der aktuellen politischen Situation in der Ukraine Rechnung.

Mehr Infos zu »Fast Forward« und Karten gibt es hier.

»35 Kilo Hoffnung« bei »Augenblick mal!« 2015 dabei


Die Produktion des Jungen Staatstheaters »35 Kilo Hoffnung« nach Anna Gavalda und Petra Wüllenweber in der Inszenierung von Martin Grünheit wird beim »Augenblick mal!«-Festival 2015 in Berlin zu sehen sein.

Für die 13. Auflage des Theatertreffens, die vom 21. bis 26. April 2015 am Berliner Theater an der Parkaue und am Grips Theater stattfindet, wurden von einer fünfköpfigen Jury 195 Theaterinszenierungen in ganz Deutschland gesichtet und jeweils fünf Kinder- und fünf Jugendtheaterarbeiten eingeladen.

Kleidertauschparty

am 15. November 2014 um 17.30 Uhr im Kleinen Haus

Kennt ihr das auch: Der Kleiderschrank ist vollgestopft, der Pulli vom letzten Jahr irgendwie langweilig und die kurze Hose zieht man sowieso nie an und trotzdem hat man ein bisschen Lust auf Neues, will aber nicht wieder Geld ausgeben?

Wir haben die Lösung! Das Staastheater Braunschweig und der Kurs »Mode- und Kostümdesign« der IGS Franzsches Feld organisieren eine Kleidertauschparty zur Theatervorstellung »Das Ding« am 15. November um 17.30 Uhr im Foyer des Kleinen Hauses.

Für weniger Konsum und mehr Miteinander, für eine selbstbestimmte Zukunft könnt ihr selbst aktiv werden. Aus alt machen wir neu und so geht es:

  • Sortiere deinen Kleiderschrank um 
  • Packe gut erhaltene, zu große, zu kleine oder einfach nicht mehr gern getragene Kleidungsstücke ein 
  • Komm! Wir verschenken, tauschen, machen anderen eine Freude, tun etwas für die Umwelt, für Nachhaltigkeit, für ein Miteinander! Wir behalten unser Geld, geben es nicht für neue Klamotten in den Shoppingmals aus, sondern beschenken uns neu!

Kontakt & Informationen

AngelikaAndrzejewski(at)staatstheater-braunschweig.de
Telefon (0531) 1234 553

»Fast Forward« – Junges europäisches Theater zu Gast in Braunschweig vom 27. – 30. November 2014

Sieben europäische Länder, sieben Inszenierungen, elf junge Regisseurinnen und Regisseure – vom 27. bis 30. November präsentiert das Staatstheater Braunschweig zum vierten Mal aktuelle Arbeiten einer jungen europäischen Regiegeneration.

Künstlern und Künstlerkollektiven die Gelegenheit zu verschaffen, sich jenseits der heimischen Theaterländer und Ausbildungsstätten auf eine gemeinsame Plattform zu begeben, ist zentrales Anliegen von »Fast Forward«.
Festivalkuratorin Barbara Engelhardt (Foto) hat nach Spielformen und Visionen junger Regisseurinnen und Regisseure Ausschau gehalten. Deren künstlerische Motivationen, Ansätzen und Themen stehen im Zentrum des Programms.
Eine internationale Jury zeichnet eine/n Regisseur/in oder Compagnie aus und lädt diese/n damit ein, eine nächste Arbeit in Braunschweig zu inszenieren.

Mehr Infos & Karten zu »Fast Forward« gibt es hier.

Der Schriftsteller Thomas Hettche erhält den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2014

Der mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm Raabe-Literaturpreis, gestiftet von der Stadt Braunschweig und Deutschlandfunk, geht an Thomas Hettche für seinen Roman »Pfaueninsel« (erschienen 2014 im Verlag Kiepenheuer & Witsch).
Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird jährlich vergeben und würdigt einen aktuellen, zeitgenössischen Roman. Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der Intendant von Deutschlandradio Dr. Willi Steul überreichen Thomas Hettche den Preis am 2. November im Rahmen eines Matinee-Festaktes im Kleinen Haus. 
Der Preisträger wird auch zur Eröffnung der Langen Nacht der Literatur am 1. November im Kleinen Haus lesen.

Karten für die Lange Nacht der Literatur gibt es an der Theaterkasse oder über unseren Besucherservice.

Jan Pusch choreografiert für den diesjährigen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit

Jan Pusch, Chefchoreograf und künstlerischer Leiter von Staatstheater Tanz Braunschweig, wird auf Einladung der Niedersächsischen Staatskanzlei mit einem choreografischen Beitrag beim diesjährigen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit vertreten sein. Das Land Niedersachsen richtet die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Grenzöffnung aus.

Drei Tanzszenen wird Jan Pusch mit Tänzerinnen und Tänzern der Compagnie des Staatstheaters Braunschweig im Rahmen des Programms am 3. Oktober 2014 im Kuppelsaal des Congress Centrums in Hannover präsentieren. Zum Festakt werden auch Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie 1500 geladene Gäste erwartet.

»Ich freue mich über die Gelegenheit«, so Jan Pusch, »mit meiner Kunst in diesem besonderen Rahmen etwas über die deutsche Wiedervereinigung ausdrücken zu können. Nicht zuletzt, weil die deutsche Teilung sehr eng mit meiner eigenen Biografie verbunden ist.« Gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester konnte Pusch 1980 aus der ehemaligen DDR ausreisen, nachdem sein Vater während einer Besuchsreise in Westdeutschland geblieben war. Die Familie zog anschließend nach Bonn. 

Der Festakt wird von der ARD live übertragen.

»Wir bewegen Braunschweig«

Kooperation zwischen Staatstheater Braunschweig und Lebenshilfe Braunschweig 

Mit der Übergabe der ersten Theaterräder beschlossen Generalintendant Joachim Klement und Ulrich Semmler, Bereichsleiter Arbeit der Lebenshilfe Braunschweig ihre Kooperation für die neue Abo-Aktion des Staatstheaters »Wir bewegen Braunschweig«. 

Rechtzeitig zum Theaterfest kamen am Dienstag die ersten Theaterräder an, die ab sofort an Neuabonnenten und Neuabonnentinnen eines Festplatzabonnements vergeben werden.

»Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden«

Eine weltweite Lesung unter dem Titel »Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden« initiierte das Internationale Literaturfestival Berlin am 8. September. Das Staatstheater beteiligte sich in Kooperation mit der Buchhandlung Graff, der Stadtbibliothek Braunschweig, dem Universum Filmtheater und dem LOT-Theater. Martina Struppek und Rika Weniger vom Staatstheater Braunschweig sowie Martin von Hoyningen-Huene (LOT-Theater) lasen Texte von Juli Zeh, Ilja Trojanow und Edward Snowden.

»Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden« – Lesungen am 8. September 2014

Unter dem Titel »Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden« hat das Internationale Literaturfestival Berlin zu einer weltweiten Lesung am 8. September 2014 aufgerufen.
Das Staatstheater Braunschweig beteiligt sich in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Graff, der Stadtbibliothek Braunschweig, dem Universum Filmtheater und dem LOT-Theater an der Lesung: 

Vor der Buchhandlung Graff um 15.00, 16.00, 17.00 & 18.00 Uhr 

In der Stadtbibliothek um 15.30, 16.30, 17.30 & 18.30 Uhr 

Im Filmtheater Universum um 19.00 Uhr, vor Beginn der Vorführung des Dokumentarfilmes »Die Wirklichkeit kommt« von Niels Bolbrinker. 

Es lesen Martina Struppek und Rika Weniger (Staatstheater Braunschweig) sowie Martin von Hoyningen-Huene (LOT-Theater). 

Die Lesungen dauern jeweils 15 Minuten. Der Eintritt ist frei, außer im Universum, dort gehört die Lesung zur Filmvorführung.

1. Internationaler Opernpreis Braunschweig geht an Peter Aderhold

Der 1. Internationale Opernpreis Braunschweig wird in diesem Jahr an den Komponisten und Dirigenten Peter Aderhold und die US-amerikanische Librettistin Sharon Lynn Joyce für ihren Entwurf zu der Kammeroper »Orlando« verliehen.

Nach einem durch mehrere Phasen gehenden Auswahlverfahren entschied sich die Jury, die u. a. Generalintendant Joachim Klement und Operndirektor Philipp Kochheim angehören, einstimmig für »Orlando« nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf. Peter Aderhold fasst mit »Orlando« eine musikalische Zeitreise ins Auge – von der Renaissance bis zur Moderne. »Die große Herausforderung an die Musik ist der Bezug zu den unterschiedlichen Jahrhunderten, in denen das Stück spielt«, schreibt Aderhold in seinem überzeugenden Exposé. »Die zeitlichen Bezüge werden sowohl stilistisch als auch in der Wahl von Instrumenten auf der Bühne hergestellt. Dabei soll jedoch nicht die Musik der jeweiligen Zeit imitiert werden, sondern findet sich in Form typischer Strukturen in der Komposition wieder. Diese bleibt also immer ein Werk des 21. Jahrhunderts.« 

Peter Aderhold (*1966) erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in seiner Heimatstadt Berlin. Nach festem Engagement als Kapellmeister und stellvertretenden Generalmusikdirektor in Rostock, Krefeld/Mönchengladbach und Bremerhaven lebt und arbeitet er seit 2000 als freischaffender Komponist in Berlin. Gastdirigate führen ihn von dort aus immer wieder mit so renommierten Orchestern wie der Staatskapelle Berlin oder der Dresdner Philharmonie zusammen. Er erhielt zahlreiche Opernaufträge, u. a. vom Opernhaus Zürich und dem Theater Erfurt. Für seine zahlreichen Kompositionen wurde er vielfach ausgezeichnet. Im Jahr 2000 war er zudem Preisträger beim Kompositionswettbewerb »Teatro minimo« des Opernhauses Zürich und der Bayerischen Staatsoper München. Immer wieder widmet sich Peter Aderhold auch der Ausbildung und hatte von 2007 bis 2012 eine Gastprofessur an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg inne.

Der mit 40.000 Euro dotierte Internationale Opernpreis Braunschweig zählt zu den weltweit wichtigsten Auszeichnungen für Neue Musik. Mit ihm gilt es, Komponisten und Komponistinnen sowie Librettisten und Librettistinnen zu fördern und der zeitgenössischen Oper ein Forum zu bieten.

Am 13. Juli 2014 um 11.15 Uhr werden Peter Aderhold und Sharon Lynn Joyce bei einem Festakt im Louis-Spohr-Saal im Großen Haus der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Uraufführung des »Orlando« wird in der Spielzeit 2015 / 2016 im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig stattfinden.

Über 20.000 Besucher bei »Klassik im Park« 2014

Auch die fünfte Ausgabe von »Klassik im Park« war bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ein voller Erfolg. Über 20.000 Besucher picknickten im Bürgerpark und lauschten dabei dem Staatsorchester unter der Leitung des scheidenden Generalmusikdirektors Alexander Joel, der das Open Air zum letzten Mal dirigierte. 
Zu hören waren »Joel's Symphonic Highlights« – Werke von u. a. Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven und Richard Strauss. Zum Abschluss begeisterte Publikumsliebling Arthur Shen mit der Zugabe »Nessun dorma« aus Puccinis »Turandot« die Zuhörer.

Ein Bett für Edward Snowden

Der 6. Juni 2014 ist der erste Jahrestag der Snowden-Enthüllungen. Im ganzen Land heißen Bürger am heutigen Tag mit Schildern, Aufklebern und symbolisch aufgestellten Betten Edward Snowden in Deutschland willkommen. Auch das Staatstheater Braunschweig unterstützt die Kampagne, indem es in einer symbolischen Aktion vor dem Großen Haus ein Bett für Edward Snowden anbietet.

Dame Gwyneth Jones besuchte das Staatstheater Braunschweig

Die walisische Opernlegende Dame Gwyneth Jones besuchte am 28. Mai die Vorstellung »Anna Karenina« im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig. Jones zeigte sich begeistert von dem Abend und lobte das Ensemble sowie die Inszenierung. Nach der Vorstellung traf sie das Ensemble auf der Bühne und gab zahlreiche Autogramme. Auch für einen kurzen persönlichen Austausch mit dem Ensemble nahm sie sich Zeit. Im Publikum wurde sie von vielen Besucherinnen und Besuchern erkannt, die sie mit Autogramm- und Fotowünschen vor dem Haus erwarteten. Der Abend fand seinen Ausklang im Blockhaus gegenüber des Staatstheaters, wo sie mit Operndirektor Philipp Kochheim und den Mitgliedern des Ensembles bis Ladenschluss beisammen saß.

Rund 1000 Schülerinnen und Schüler beim 5. Berufsinformationstag am Staatstheater Braunschweig

Am 19. Mai öffnete das Staatstheater Braunschweig zum fünften Mal alle Türen seiner Abteilungen und Werkstätten. Zum Berufsinformationstag lernten die neunten Jahrgänge der »Theater.Fieber«-Schulen die Arbeitsabläufe eines großen professionellen Theaterbetriebes hinter den Kulissen kennen. 

33 Klassen mit rund 1000 Schülerinnen und Schülern hatten sich in diesem Jahr angemeldet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten Stationen vorbereitet, an denen die Schülerinnen und Schüler in kurzen praktischen Einheiten einen Eindruck der Arbeit am Theater gewinnen konnten. Die Angebote reichten u. a. von Schauspielübungen mit Ensemblemitgliedern in der Hausbar über die Kostümwerkstatt in der Friesenstraße bis zu einem Workshop zur Beleuchtung im Kleinen Haus.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler zum Auftakt von Generalintendant Joachim Klement, Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse, Yücel Ölcdü von der Braunschweigischen Landessparkasse, Ann Kristin Braunisch von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und Joachim Blätz von der Wiederaufbau EG begrüßt wurden, wanderten sie klassenweise, mit Ensemblemitgliedern als »Reiseleiterinnen« und »Reiseleiter«, durch die Häuser. Zum Abschluss wurde für alle eine Bühnenschau auf der Bühne des Großen Hauses angeboten. Hier wurde anschaulich, wie alles, was an den einzelnen Stationen der Abteilungen zu erleben war, am Ende zu einem großen Ganzen zusammenkommt.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Generalintendant Joachim Klement, Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse, Yücel Ölcdü (Braunschweigische Landessparkasse), Ann Kristin Braunisch (Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz), Joachim Blätz (Wiederaufbau EG)

Café Haertle kreiert Vivaldi-Eis passend zur Opernpremiere im Staatstheater

In freundschaftlicher Verbundenheit zum Staatstheater Braunschweig und auf Grund der jahrelangen Nachbarschaft, hat Konditormeister Michael Haertle passend zur Deutschen Erstaufführung von Antonio Vivaldis Oper »Farnace«, die ab heute (16. Mai) im Großen Haus zu sehen ist, eine neue Eissorte in den italienischen Nationalfarben mit Namen »Vivaldi« kreiert. Blutorangengeschmack für Rot, Joghurt für Weiß und Pfefferminze für Grün.

»Nach der Spohrpraline haben wir nun eine neue, musikalisch klingende Eissorte in unser Angebot aufgenommen, um einen süßen Beitrag zum vielfältigen Programm des Staatstheaters Braunschweig, in diesem Falle »Farnace«, zu leisten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Publikum des Staatstheaters sind bei uns immer gern gesehene Gäste«, so Michael Haertle.

Das Programm der Spielzeit 2014 / 2015

35 Premieren in Musiktheater, Schauspiel, Tanz und dem Jungen Staatstheater machen Lust auf die neue Saison – zehn im Musiktheater, elf im Schauspiel (davon vier Uraufführungen), drei Uraufführungen im Tanz und sechs im Jungen Staatstheater (davon zwei Uraufführungen). Mehr als 20 Konzerte werden geboten, 20 Wiederaufnahmen sind zu erleben und zahlreiche Gastspiele sichern einen vielfältigen Spielplan. Nationale und internationale Kooperationen ergänzen das Gesamtprogramm des Staatstheaters ebenso wie die Festivals »Fast Forward«, »fresh – Tanztage Braunschweig 2015« und die 
»4. Themenwoche Interkultur«. »Wir wollen unserem Publikum mit dieser Fülle an spannenden und aufregenden Aufführungen zeigen, dass das Theater einer der schönsten Orte gemeinsamem Erlebens, Nachfühlens und Nachdenkens ist«, so Generalintendant Joachim Klement.

Musiktheater
Im Musiktheater kombiniert das Staatstheater Braunschweig Werke des Repertoires mit zu Unrecht vergessenen Meisterwerken der Operngeschichte: Giacomo Meyerbeers 
»Der Prophet«, »Sturmhöhe«, die einzige Oper des großen Filmkomponisten Bernard Herrmann, der in Emily Brontës Romanklassiker seinen idealen Stoff gefunden hat, und schließlich die musikalischen Welten, die Werner Egk für seine Opernfassung von Ibsens »Peer Gynt« geschaffen hat.

 
Schauspiel
Das Schauspiel beschäftigt sich – nach der Eröffnung mit Shakespeares »Hamlet«, der Geschichte des großen Zweiflers – mit den Folgen der beiden Weltkriege und zeigt Erich Maria Remarques »Im Westen nichts Neues«, Arthur Millers »Alle meine Söhne« und die Uraufführung »Szenarien« von Jean-Marie Piemme in der Inszenierung des »Fast Forward«-Preisträgers Antoine Laubin. 
  

Staatstheater Tanz Braunschweig
Im Tanz spürt der israelische Choreograf Roy Assaf, Gewinner des 27. Internationalen Wettbewerbes für Choreografen in Hannover, in seinem Tanzstück »Girls & Boys« den Widersprüchen von Körper- und Geschlechterbildern nach und Tanzdirektor Jan Pusch zeigt mit »WELCOME TO YOUR WORLD«, wie die zunehmende Digitalisierung unsere Alltagswelt nachhaltig verändert. Das Kooperationsprojekt »Heart | Beats | Time« mit der Movimentos Akademie ist ein Beispiel für gelungene Nachwuchsförderung. 
  

Junges Staatstheater Braunschweig
Im Jungen Staatstheater kann man nicht nur Neues erleben, sondern auch selbst kreativ werden. In der theatralen Installation »Die Klimakonferenz« wird das Publikum Teilnehmer des Geschehens. »Pinocchio« heißt in diesem Jahr das Familienstück, in dem eine Holzpuppe aufbricht, um ein Mensch zu werden. Mit »Leonce und Lena« begegnen uns zwei Jugendliche, die sich langweilen, weil sie alles haben; erst als sie ihre Familien verlassen, finden und verlieben sie sich.   


Staatsorchester Braunschweig

Mit einer beeindruckenden Reihe von Sinfoniekonzerten in der Stadthalle, deren Künstlerische Leitung Stefan Soltesz, der Ehrendirigent des Staatsorchesters, übernommen hat, einer »Movie Night«, »pop meets classic« und »Klassik im Park« sollen vielfältige Zugänge zur Welt der Musik ermöglichen. Außerdem arbeitet das Staatsorchester zum ersten Mal mit Disney zusammen und zeigt als Filmkonzert die deutsche Erstaufführung »Alice im Wunderland« zur Eröffnung des Filmfestes.

Spielzeitbuch 2014 / 2015

Programm Junges Staatstheater 2014 / 2015

3. »Themenwoche Interkultur« war ein großer Erfolg

Vom 20. bis 27. März waren bei der dritten »Themenwoche Interkultur« sechs Inszenierungen und ein interkulturelles Konzert mit Ensemblemitgliedern und dem Staatsorchester Braunschweig zu sehen. Ein Schwerpunkt waren die vielen partizipativen Projekte für Jung und Alt, darunter das Fotoprojekt »Made in Braunschweig« oder der Tanz-Workshop-Battle »Who are you?«. Junge Künstler und Künstlerinnen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig zeigten in einer Ausstellung themenbezogene Foto- und Videoarbeiten, darunter der für das Festival produzierte Film »Wir sind Braunschweig« mit Fußballprofis von Eintracht Braunschweig.
Mit den Interkulturellen Theaterscouts wurde ein dauerhaftes »Kulturnetzwerk für alle« gegründet und mit dem Autorenworkshop »#LoewenMaul« sowie dem Musical-Projekt »West Stadt Story« zwei längerfristige Projekte für junge Leute etabliert. Eine Besonderheit war auch das erste Zusammentreffen von Performern aus der überregionalen Poetry Slam-Szene mit Poeten von »i,Slam«.

Der Besuch aller Veranstaltungen war, wie schon 2013, sehr gut, viele Inszenierungen waren ausverkauft. Eine herausragende Beachtung fand auch die Uraufführung »Polnische Perlen«. Das Dokumentarstück der niedersächsischen »werkgruppe2« in Kooperation mit dem Staatstheater eröffnete das Festival und fand bei Publikum und Presse eine begeisterte Aufnahme. 

Die 4. »Themenwoche Interkultur« ist vom 15. bis 22. April 2015 geplant.

Mehr Infos und Bilder zur 3. »Themenwoche Interkultur«

Herzog-Wilhelm-Blindenstiftung unterstützt Staatstheater

Das besondere Angebot der Audiodeskription gibt es bisher in Deutschland nur an wenigen Theatern. Die Beschreibung während der Vorstellung erfolgt über Funkstrecken mit Kopfhörern. Hierfür wurde das Haus technisch aufgerüstet.

Durch eine großzügige Spende von 10.000€ von der Herzog-Wilhelm-Blindenstiftung in Braunschweig, konnten weitere 20 Empfänger für das Staatstheater erworben werden.

Am Samstag, den 1. März, fand vor der Vorstellung von Mozarts »Die Zauberflöte«, zu der eine Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte angeboten wurde, die Scheckübergabe durch den Stiftungsvorstand an Generalintendant Joachim Klement statt.

Die erste Beschreibung einer Vorstellung für Blinde und Sehbehinderte am Staatstheater Braunschweig fand am 17. November 2013 beim Musical »Sunset Boulevard« statt. Weitere Vorstellungen mit Audiodeskription sind für die Zukunft geplant.

Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017

Luther 1517 / 2017

Um Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Reformation ging es bei der Auftaktveranstaltung zum 500jährigen Reformationsjubiläum, das 2017 gefeiert wird. Moderator Armin Maus (2. v. links), Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, sprach mit Gästen auch über die regionalen Akzente des Jubiläums. Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Heinz Schilling (2. v. rechts), Historiker und Lutherbiograf, Stadtarchivar Dr. Henning Steinführer (links) und Religionslehrerin Katharina Schulz im Kleinen Haus des Staatstheaters.

Generalintendant Joachim Klement im Vorstand der European Theatre Convention (ETC)

Der Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig wurde beim Jahrestreffen der European Theatre Convention (ETC), das vom 24. bis 27. Oktober 2013 in Zagreb stattfand, in den Vorstand gewählt.

Mehr als 60 Theatermacherinnen und Theatermacher von über 30 staatlichen Theaterhäusern, Theaterkompanien, kulturellen Einrichtungen und Kulturministerien aus 16 Ländern trafen sich auf Einladung des z/k/m-Theaters in Zagreb, um über neue Theaterformen in Zeiten der Globalisierung und der Digitalisierung zu diskutieren.

Die European Theatre Convention (ETC), 1988 gegründet, stellt mit über 40 Mitgliedstheatern in mehr als 20 europäischen Ländern Europas führendes Theaternetzwerk dar. Ziele sind die Förderung des interkulturellen, künstlerischen Austauschs und der kulturellen Bildung, die Förderung transnationaler Projekte und der zeitgenössischen Dramatik sowie die Interessensvertretung der Theater im Dialog mit den EU-Institutionen.

Vom 3. Bis 11. November veranstaltet die ETC zu ihrem 25. Jährigen Jubiläum eine Aktionswoche, die im Internet zu verfolgen ist.

Weitere Informationen: www.etc-cte.org