09.10.2017

Kostüm- und AusstattungshospitantInnen gesucht!

KostümhospitantIn für»tanzwärts: ich&ich&ich« gesucht!

Für das Laientanzprojekt »tanzwärts: ich&ich&ich« mit ca. 80 Teilnehmern suchen wir eine/n engagierte/n HospitantIn. Ihr startet mit Probenbeginn am 01.11.17 (oder gerne früher) und begleitet das Projekt bis zur Premiere am 01.12.17. 

Aufgabenbereich: unterstützende Tätigkeit im Bereich Organisation und Durchführung von Anproben, Kostümgestaltung, Einblick in theaterinterne Abläufe, allgemeine assistierende Aufgaben. 

Bei Interesse meldet euch bei Julia Burkhardt unter 0173 6013625 oder per E-Mail juliaburkhardt@staatstheater-braunschweig.de

 

AusstattungshospitantIn für die Produktion »Le Havre« gesucht!

Wir suchen eine/n Ausstattungshospitanten/in für das Schauspiel »Le Havre» (Regie: Christoph Diem). Wir proben ab dem 27. November 2017 bis zur Premiere am 20. Januar 2018.

Als Hospitant/in begleitest und unterstützt du eine Produktion von der ersten Probe bis zur Premiere. Zu deinen Aufgaben gehört die Proben-Kostümbetreuung, Unterstützung in der Organisation, aber auch Recherche und ggf. kleinere Bastelaufgaben.

Voraussetzungen
- große Begeisterung für das Theater
- Zuverlässigkeit 
- Teamfähigkeit
Erfahrungen im Theaterbereich wären von Vorteil, sind aber keine Bedingung.

Wenn ihr Lust bekommen habt, meldet euch bei: 
Anne Belatra annebelatra@staatstheater-braunschweig.de

11.10.2017

Lebenswerk-Echo für Brigitte Fassbaender

Opernlegende Brigitte Fassbaender (78) wird mit einem Echo-Klassik für ihr Lebenswerk geehrt. Die Sängerin, Regisseurin, Autorin und Pädagogin sei eine der vielfältigsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, teilte der Deutsche Phono-Verband mit. Fassbaender gehöre zu den herausragenden Protagonisten der klassischen Musik.

Ihre Operninterpretationen zeichneten sich durch eine einmalige Verbindung von gesanglicher Qualität und schauspielerischer Durchdringung aus, teilte der Phono-Verband weiter mit. Als erste Frau überhaupt habe sie die großen Liederzyklen von Franz Schubert aufgenommen. Sie sei an rund 250 CD- und Schallplattenproduktionen beteiligt gewesen. Seit ihrem Rückzug vom Gesang ist sie als Regisseurin tätig. Von 2009 bis zu diesem Sommer war sie künstlerische Leiterin des Richard-Strauss-Festivals von Garmisch-Partenkirchen.

Der Preis soll Fassbaender am 29. Oktober in der Hamburger Elbphilharmonie überreicht werden. Das ZDF überträgt die von Thomas Gottschalk moderierte Verleihung am gleichen Abend ab 22.00 Uhr. 

Am Staatstheater Braunschweig inszeniert Brigitte Fassbaender zurzeit die Oper »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck, die am 4. November 2017 Premiere feiert. Außerdem wird das Abschlusskonzert ihres Meisterkurses öffentlich am 31. Oktober zu sehen sein. 

05.10.2017

Theater-Bar »Varieté« eröffnet im Kleinen Haus

Ab 5. Oktober 2017 startet die Theater-Bar »Varieté« im Kleinen Haus des Staatstheaters unter neuer gastronomischer Leitung von Oliver Strauß und Tim Lemke.

»Der Name spiegelt einerseits die Nähe zum Theater wider, steht aber auch für Vielfalt, die wir in der Theater-Bar mit Konzerten und einer kleinen Bühne beleben«, freut sich Oliver Strauß. Strauß und Lemke sind in der Braunschweiger Gastronomie-Szene bestens vernetzt und lassen ihr Know-How nun in das neue Lokal über den Dächern Braunschweigs einfließen. »Das Varieté soll ein Treffpunkt jenseits der Repertoirevorstellungen im Kleinen Haus sein, das zum Essen, Verweilen und Feiern einlädt«, so Dagmar Schlingmann, Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig. Hier begegnen sich BraunschweigerInnen und die KünstlerInnen des Staatstheaters in lockerer Atmosphäre bei einem Getränk oder leckeren Snack. Und selbstverständlich mischt auch das Staatstheater mit: Unter dem Label »Gelber Dienstag« beispielsweise werden in loser Folge Konzerte, Performances, Lesungen und Projekte von Mitgliedern des Hauses und befreundeten Künstlern die Theater-Bar erobern.

29.09.2017

Das Staatsorchester Braunschweig erhält Förderung im Rahmen des Programms »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland«

Die Idee ist ungewöhnlich und bestechend zugleich und wird nun mit 55.000 Euro aus dem Förderprogramm »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland« von der Bundesbeauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters unterstützt: Ein Audiowalk bietet BesucherInnen die Möglichkeit, die Menschen des Staatorchesters Braunschweig und ihre Geschichten kennenzulernen. »Wir wollen einzelne MusikerInnen, die eine ganz persönliche Liebe zur Musik haben, aus dem Kollektiv des Orchesters den BesucherInnen näherbringen«, so Regina Peper, Konzertvermittlerin am Staatstheater Braunschweig. »Im besten Fall soll ein Perspektivwechsel des Publikums erreicht werden; ein Wechselspiel zwischen Kollektivität und Individualität«, ergänzt Regisseur Christian Weiß.

Kein Wunder, dass der Audiowalk für das Publikum unmittelbar im Orchestergraben auf den Plätzen der MusikerInnen startet. Während des Audio-Spaziergangs lernen die Teilnehmenden je einen Orchestermusiker und sein Instrument kennen. Zum Abschluss spielt das Staatsorchester Braunschweig live in der Husarenstraße 75, der neuen Spielstätte des Jungen Staatstheaters. Dort findet neben dem Konzerterlebnis auch eine persönliche Begegnung mit den MusikerInnen statt.

»Das Projekt zeigt neue Facetten in der Konzertvermittlung auf, da es die OrchestermusikerInnen künstlerisch und privat ins Zentrum rückt. Das Format des Audiowalks ist hierbei die Schnittstelle zwischen Musik, Theater, Installation und Performance«, freut sich Dagmar Schlingmann, Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, über das geförderte Projekt.

Das Modellprogramm »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland« wurde vom Deutschen Bundestag im November 2016 beschlossen. Es hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Mit ihm werden Orchester gefördert, die innovative Projekte verwirklichen wollen. Dafür fehlt vielen Orchestern momentan das Geld. Durch das Förderprogramm bekommen sie Mittel zur Verfügung gestellt, um kreative Innovationen ausprobieren zu können.

12.09.2017

Auszeichnung für Operndirektorin Isabel Ostermann

In der aktuellen Ausgabe des Magazins »Die Deutsche Bühne« wurde unsere Operndirektorin Isabel Ostermann als »Kopf der Saison« ausgezeichnet.

In der Begründung heißt es:
»Isabel Ostermann ist zweifelsfrei eine hervorragende Regisseurin. Sie hat durch Assistenen die Handschrift vieler wesentlicher Regisseure kennengelernt, von Berghaus und Marthaler, Schlingensief und Kupfer, Freyer und Konwitschny, den sie selber als künstlerisches Vorbild bezeichnet. Sie hat etliche eigene Inszenierungen gemacht, zuletzt in Darnstadt und Rheinsberg, und war zehn Jahre lang Referentin beim Intendanten und Leiterin der Werkstatt an der Berliner Staatsoper. Seit dieser Spielzeit ist sie nun Operndirektorin am Theater ihrer Heimatstadt Braunschweig. Und wegen des herausstechenden Spielplans, den sie hier im ersten Jahr präsentiert, stellen wir sie in dieser Rubrik (»Köpfe der Saison«, Anm. d. R.) vor. 
Da sind sieben von zehn Premieren der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet. So etwas hat sich lange niemand getraut, zumal bekannt große Herausforderungen für Künstler und Publikum dabei sind wie John Cages »Europeras«, die Ostermann selber inszeniert, und ein Musiktheaterprojekt auf Basis Karlheinz Stockhausens legendärer, kaum je zu hörender, geschweige denn zu sehender »Kontakte«. Am Ende der Spielzeit steht in Braunschweig gar ein neues Festival für neue Musik, wo die Errungenschaften der Spielzeit noch einmal komprimiert präsentiert werden – und das zur festen Einrichtung werden soll. Wir wünschen das Beste!«

(Die Deutsche Bühne, September 2017)

Auch wir freuen uns sehr über diese schöne Bestätigung für den mutigen und ungewöhnlichen Spielplan, den Isabel Ostermann für unsere erste Saison zusammengestellt hat. Herzlichen Glückwunsch!

01.08.2017

»Braunschweig liegt am Meer« – Start der Generalintendanz von Dagmar Schlingmann

Unter dem Motto »Braunschweig liegt am Meer« präsentieren Generalintendantin Dagmar Schlingmann und ihr künstlerisches Leitungsteam die Spielzeit 2017/18 anlässlich ihres Neustarts mit mehr als 37 Premieren und Projekten in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Junges Staatstheater sowie zahlreichen sinfonischen Konzerten.

»Das Motto zeigt unsere Lust, spielerisch Realitäten zu verändern, als auch die Freiheit, theatralische Behauptungen aufzustellen und gemeinsam mit dem Publikum auf Entdeckungsreise zu gehen. Das Meer ist seit jeher ein Spiegel von Sehnsüchten und Hoffnungen, aber auch Ängsten und Bedrohungen«, so Dagmar Schlingmann. Man könne nicht von der Sehnsucht nach dem Meer sprechen, ohne auch an die Flüchtlingsboote zu denken. »Das Meer ist für Hunderttausende ein Ort, der die Hoffnung auf ein besseres Leben nährt.«

Das Musiktheater unter der Leitung von Operndirektorin Isabel Ostermann hat einen mutigen und ungewöhnlichen Spielplan zusammengestellt, in dem Werke und Regiehandschriften als spannende Gegensätze aufeinanderprallen. Große Titel wie Verdis »Don Carlo« oder Strauss‘ »Elektra« stehen zeitgenössischen oder selten gespielten Werken wie John Cages »Europeras«, Lucia Ronchettis »Rivale«, Schostakowitschs »Moskau, Tscherjomuschki« oder Salvatore Sciarrinos/Kurt Weills Doppelabend »La porta della legge/Die sieben Todsünden« gegenüber. Neben den Regiegrößen Andrea Moses, Jürgen Flimm und Brigitte Fassbaender inszenieren Adriana Altaras, Aniara Amos, Neco Çelik und Isabel Ostermann. Mit Srba Dinić, der mit Beginn der Spielzeit sein Amt als Generalmusikdirektor antritt, ist die musikalische Führung des Hauses neu aufgestellt. Er gibt seinen Einstand am Pult des Staatsorchesters direkt zur Spielzeiteröffnung mit »Don Carlo« in der Inszenierung von Andrea Moses am 09.09.2017. Iván López Reynoso übernimmt die zuletzt unbesetzte Stelle des 1. Kapellmeisters und stärkt so die musikalische Leitung.

Während das Musiktheater den Entdeckergeist ins Zentrum rückt, hat sich das Schauspiel unter der Leitung von Claudia Lowin (Dramaturgie) und Christoph Diem (Regie) dem Meer in seiner Ambivalenz und als Hoffnungsroute zugewandt. Aki Kaurismäkis Uraufführung »Le Havre» (Premiere 20.01.2018, Regie: Christoph Diem) als politisches Märchen über einen geflüchteten afrikanischen Jungen zeugt ebenso davon wie die theatrale Adaptation von Anna Seghers‘ »Transit« (07.04.2018, Regie: Alice Buddeberg). Die Premiere von »Transit« ist eingebettet in die Thementage »Escape toLife« (05.-08.04.2018), die mit interkulturellen Stadtprojekten, Gastspielen, Vorträgen und Konzerten die Schicksale deutscher Exilanten für die Gegenwart wieder entdecken und in Bezug setzen zu den Menschen, die heute, fast 80 Jahre später, ihr Exil in Europa suchen.

Mit der Wiederentdeckung von Bernard Shaws zorniger Komödie über den Zustand Europas »Das Haus der gebrochenen Herzen« eröffnet Dagmar Schlingmann die Schauspielsaison am 16.09.2017. Stücke wie »Die Perser« von Aischylos, »paradies fluten« von Thomas Köck, Henrik Ibsens »Die Frau vom Meer« oder Vladimir Nabokovs »Der Pol« loten weitere Tiefen des Meerthemas aus. Alice Buddeberg, Klaus Gehre, Christopher Haninger, Mario Holetzeck, Marcus Lobbes, Philipp Preuss, Antje Thoms, Tim Tonndorf, Dariusch Yazdkhasti und Christoph Diem prägen mit ihrem Regiestil das Schauspiel des Staatstheaters neu. Das Kleine Haus erhält ein neues Profil: Wichtiger Baustein dafuür wird unter der Schauspielleitung die neue Spielstätte »Aquarium«. Hier ist (Frei-) Raum für neue Theaterformate, für Konzerte, Installationen und Performatives. Oben an Deck, im ehemaligen Theaterrestaurant, lädt zudem die Theaterbar unter neuer gastronomischer Leitung ab August 2017 zum Essen, Feiern und Verweilen ein. »Wir wollen das Kleine Haus intensiv in die Stadt strahlen lassen; es soll Treffpunkt auch jenseits derRepertoirevorstellungen werden«, erläutert Dagmar Schlingmann ihre Intention.

Gregor Zöllig, Leiter des Tanztheaters und Chefchoreograf, kreiert auch 2017/18 Tanz auf höchstem Niveau. Er selbst startet mit »Peer Gynt« (Premiere 20.10.2017) gemeinsam mit seinem Tanzensemble und dem Staatsorchester Braunschweig in seine dritte Spielzeit und lädt den in Genf beheimateten brasilianischen Choreografen Guilherme Botelho mit dessen Stück »Sideways Rain« nach Braunschweig ein. Außerdem setzt er die erfolgreiche Reihe »tanzwärts« mit zwei neuen Abenden fort. »Diese großartigen partizipativen Tanzprojekte haben echte Begeisterung in der Stadt ausgelöst, da sie altersübergreifend und offen für alle sind«, freut sich Dagmar Schlingmann.

Generalmusikdirektor Srba Dinić eröffnet mit dem Staatsorchester nicht nur die Opern-, sondern auch seine erste Braunschweiger Konzertsaison mit Gustav Mahlers »Auferstehungssinfonie« am 17. & 18.09.2017 in der Stadthalle und führt für die Sinfoniekonzerte den Zyklus »Oper im Konzert« ein. Darüber hinaus präsentiert er die mit dem Louis-Spohr-Preis ausgezeichneten Komponisten Salvatore Sciarrino und Moritz Eggert und holt mit Stefan Soltesz und Alexander Joel zwei seiner GMD Vorgänger als Gastdirigenten ans Pult des Staatsorchesters zurück.

Erstmals am Staatstheater Braunschweig und bundesweit wohl einmalig werden am Jungen Staatstheater unter der Leitung von Jörg Wesemüller die drei Sparten Schauspiel, Tanz und Musiktheater für Kinder und Jugendliche gleichwertig geführt. So kommen beispielsweise Kristo Šagors »Iason« in der Regie von Jörg Wesemüller oder »How to Kill Your Mother. Projekt Elektra« (Regie: Till Kleine-Möller) im Musiktheater zur (Ur-) Aufführung, ein Klangparcours durch das Herzog Anton Ulrich-Museum ist eines von zahlreichen neuen Konzertformaten. Auch Tanzproduktionen wie die Uraufführung von Besim Hotis «B-Boys Don`t Cry» umfasst das Junge Staatstheater, das Intendantin Schlingmann als »hochkommunikative Sparte, mit der wir auf die Menschen zugehen und unseren Anker in die Stadt auswerfen« bezeichnet. Projekte mit Schulen und Laien kommen zu den bisherigen Angeboten wie »Theaterfieber« und »Theater in die Schule« hinzu; so sind allein vier Spielklubs in allen Genres für unterschiedliche jugendliche Zielgruppen geplant, darunter der transkulturelle Klub, indem sich BraunschweigerInnen und NeubraunschweigerInnen begegnen.

Als Auftakt in die Spielzeit zeigt das Staatstheater in Kooperation mit BS|Energy ab dem 12.08.2017 das beliebte Burgplatz Open Air. Das diesjährige Musical »Hairspray« (Regie: Sebastian Welker) steht für die Werte einer freien, toleranten Gesellschaft, die mit Leichtigkeit, mitreißender Musik und guter Laune transportiert werden. Die 1. Braunschweiger Opern-Nacht, in der sich das neu zusammengesetzte Musiktheater-Ensemble vorstellt, findet am 26. & 30.08.2017 auf dem Burgplatz statt. Das Theaterfest zum Auftakt der Spielzeit 2017/18 lädt am 03.09.2017 zur Entdeckungsreise und zum Kennenlernen der »neuen Mannschaft« ins Große und Kleine Haus ein.

Mit »Notes«, einem neuen Festival für zeitgenössische Musik, im Juni 2018, setzt das Musiktheater den Fokus auf verschiedene Formen und Klangsprachen zeitgenössischer Musik und bringt Werke von John Cage, Karlheinz Stockhausen, Lucia Ronchetti und einen Doppelabend von Salvatore Sciarrino/Kurt Weill innerhalb einer Woche auf die Bühnen des Staatstheaters Braunschweig (21.-27.06.2018).

Und das Internationale Festival Theaterformen ist 2018 erneut in Braunschweig zu Gast und präsentiert vom 07.-17.06.2018 die Vielfalt zeitgenössischer Theaterproduktionen.

 

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Das Spielzeitheft mit allen Informationen zur Saison 2017/18 ...

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