15.08.2018

Ausfall der Produktion »Quartett«

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble muss das Stück »Quartett« von Heiner Müller leider entfallen. 

Bereits erworbene Karten können an der Theaterkasse zurückgegeben oder gegen eine andere Vorstellung getauscht werden.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und bitten um Ihr Verständnis.

13.08.2018

Anmeldephase für das neue »tanzwärts!«-Projekt ist gestartet

Nach fünf sehr erfolgreichen »tanzwärts«-Projekten in den vergangen zwei Jahren haben Tanzinteressierte aus Braunschweig und Region auch diese Spielzeit wieder die Möglichkeit, bei einem »tanzwärts«-Projekt selbst auf der Bühne des Staatstheaters zu tanzen. Unter der künstlerischen Leitung von Gregor Zöllig und einem Choreografen-Team proben die TeilnehmerInnen jeweils fünf Wochen lang, um am Ende zwei große gemeinsame Tanzaufführungen unter professionellen Bedingungen auf die Bühne zu bringen. 

Jedes »tanzwärts«-Projekt ist eng mit der künstlerischen Arbeit des Tanztheaters Braunschweig verbunden, denn die Laien arbeiten zu den gleichen Themen, mit denen sich auch der jeweils aktuelle Tanzabend der Profis beschäftigt. Gemeinsam besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von »tanzwärts« darüber hinaus Proben und eine Vorstellung des Tanztheaters Braunschweig und öffnen so all ihre Sinne für den zeitgenössischen Tanz. Passend zu den jeweiligen Themen der Tanzabende arbeitet das Tanztheater Braunschweig mit Laien aus unterschiedlichsten Berufsfeldern, Lebenskontexten und Nationen im Alter von 8-80 Jahren.

Für »tanzwärts« können sich Schulklassen, Gruppen und Einzelpersonen jeden Alters und ohne tänzerische Vorkenntnisse bewerben. Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen!

Bewerbungsschluss für das neue »tanzwärts!«-Projekt »Zappel-Philipp« ist Donnerstag, 20.09.2018 – wer sich zuerst meldet, tanzt zuerst!

Mitmachen? Alle Infos zur Anmeldung:
Handout »tanzwärts!«
Anmeldebogen

Ein erster Eindruck von »tanzwärts!«:
Trailer zum vergangenen Projekt »ich & ich & ich«

Kontakt:
Julia Honer
Tel. 0531 1234 507
juliahoner@staatstheater-braunschweig.de

13.08.2018

Teddybären für Tanzproduktion »Struwwelpeter« gesucht

Zur Gestaltung einer großen Stofftierkugel mit einem Durchmesser von 1,90m suchen wir Plüsch-Teddybären aller Art. Ihren großen Auftritt bekommen die Bären dann in unserem Tanzstück »Struwwelpeter« (Premiere am 27.10.2018).

Sollten Sie (oder Ihre Kinder) sich von einigen Bären trennen können, dann würden wir uns sehr freuen! Die Bären können ab sofort an der Pforte am Bühneneingang abgegeben werden.

(Foto: Lutz Edelhoff, Theater Bielefeld, 2008)

07.08.2018

Staatstheater Braunschweig gewinnt in Kritikerumfrage

Eine erste freudige Überraschung zum Spielzeitstart bereitete uns das Theatermagazin Die Deutsche Bühne. Bei der Kritikerumfrage zur Saison 2017/18 wurde das Staatstheater Braunschweig insgesamt viermal genannt: 

Wir freuen uns über jeweils eine Auszeichnung in den Rubriken »Beste Gesamtleistung« sowie »Beste Gesamtleistung abseits der Zentren«. Außerdem erwähnt wurde die Leistung von Schauspieler Cino Djavid als Malvolio in Dariusch Yazdkhastis Inszenierung von »Was ihr wollt« sowie das Bühnenbild von Wolf Gutjahr in der Inszenierung von »paradies fluten (verirrte sinfonie)« nach Thomas Köck. 

»Was ihr wollt« wird auch in dieser Spielzeit (ab März 2019) wieder am Staatstheater Braunschweig zu sehen sein. 

25.06.2018

Vorfreude unseres Leitungsteams auf die neue Saison!

Liebe BraunschweigerInnen,
liebe ZukunftsvisionärInnen,
liebe Vergangenheitsverliebte,
liebe GegenwartsgenießerInnen,

mit großem Elan und voller Neugier betreten wir das Festland unserer zweiten gemeinsamen Spielzeit. Unser Auftrag: Die verborgenen Geschichten an diesem Strand zu finden, an den uns das niedersächsische Meer gespült hat. Sei es die Braunschweiger Geschichte, die Weltgeschichte, die Menschheitsgeschichte – wir entdecken sie alle. Doch nicht nur die Anekdote oder der gute Roman-Stoff interessieren uns: Wir wollen »Geschichte« aus ihrem narrativen und historischen Kontext lösen, um uns ihrer gegenwärtigen Flexibilität zu erinnern. Kein Diktator entsteht aus dem Nichts und kein aktueller Machtdespot auf den Regierungssitzen der Alten wie Neuen Welt fällt einfach so vom Himmel. Sie werden aktiv inthronisiert, genauso wie wir uns aktiv für oder gegen ein Klimaabkommen entscheiden oder für das Schließen und Öffnen der Ländergrenzen einsetzen. Geschichte wird gemacht – eigenverantwortlich und gegenwärtig.

Dabei reicht der Geschichtsfaden weit in die Vergangenheit und zerfranst sich in ungewisser Zukunft. Kaum jemand kann das Knäuel der Gegenwart entwirren, auch wenn wir alle eifrig und mit klappernden Nadeln daran herumstricken. Höchste Zeit also für den Geschichtsraum Theater! Unsere neue Spielzeit wirft sich in den Fadenwirrwarr und verfolgt seine streng gespannten sowie losen oder gekappten Fadenenden in ein Gestern und Morgen. Mit Werken wie Weinbergs »Die Passagierin«, Ionescos »Die Nashörner«, Korngolds »Abschiedslieder« oder Brechts »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« beobachten wir Diktatoren und ihr Entstehen in einer ihren Weg erst ebnenden Gesellschaft. Wir hinterfragen die Schuldigkeit der Täter und die Unschuld der Opfer. Wir wenden den Blick zurück auf die NS-Vergangenheit und schärfen ihn für die Gegenwart. Vor allem aber öffnen wir ihn für die Zukunft – denn das ist unser erklärtes Ziel als Theater: eine Utopie der Zukunft schreiben, zusammen mit Ihnen und über alle Spartengrenzen hinweg.

Doch nicht nur der Inhalt, auch seine Erzählerinnen und Erzähler prägen eine Geschichte. An unserem Fünf-Sparten-Haus sind dies viele ihrer Art mit einem ausgeprägten interaktiven Interesse. Gleich zu Beginn der Spielzeit wagt die Produktion »Als wir träumten« den Spagat zwischen Regie und Choreografie. Ein Pas-de-deux von Tanz und Jungem Staatstheater, das sich im Anschluss zu einem Pas-de-troix in neuer Besetzung erweitert: Unter dem Titel »Machtspiele « verbinden sich ab Oktober Brecht/Weills Schuloper »Der Ja-Sager«, Kagels schauspielerisch besetzter »Tribun« und Kreneks »Der Diktator« zu einem spartenübergreifenden Dreierabend der besonderen Art. Ein kurzer Ausflug führt das Ensemble des Musiktheaters währenddessen in Hans Zenders vertanzte »Winterreise« und auch das Staatsorchester schwört weiterhin auf Querverweise: In seinen Sinfoniekonzerten führt es die beliebte Reihe »Oper im Konzert« fort, in der Ausschnitte aus besonderen Musiktheaterwerken mit Stücken der Konzertliteratur kombiniert werden.

Es ist eine Tendenz, die mit John Cages »Europeras 1&2« in der vergangenen Spielzeit begonnen wurde und die sich auch fotografisch auf unserer Website niederschlägt: das gemeinsame Agieren jenseits künstlerischer Schubladen auf einem zufälligen Schachbrett der Geschichte. Keine definierten Spieler bestimmen hier die einzelnen Züge, stattdessen erwachen die marmorierten Spielfiguren zum Leben und gestalten ihre Erzählungen selbst. Sie erzählen Geschichten, sie erfinden Machtstrukturen, sie machen Geschichte.

Liebes Publikum, wir möchten diese Geschichte mit Ihnen machen. Kommen Sie und spielen Sie mit – wir freuen uns auf Sie!
Ihr Leitungsteam des Staatstheaters Braunschweig

21.06.2018

Neue Öffnungszeiten der Theaterkasse

Ab dem 31.07.2018 ist die Theaterkasse zu neuen Öffnungszeiten erreichbar:
Dienstag bis Freitag 10:00 bis 19:30 Uhr 
Samstag 10:00 bis 14:00 Uhr
Die Abendkasse öffnet in den Spielstätten eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Im Haus Drei öffnet die Abendkasse 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung. 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Besucherservice: 
E-Mail besucherservice@staatstheater-braunschweig.de
Kartentelefon +49 (0)531 1234 567
Fax +49 (0)531 1234 570

20.06.2018

Förderung für die Thementage am Staatstheater Braunschweig – Stiftung Niedersachsen startet Programm LINK

Mit einem neuen Förderprogramm unter dem Titel LINK wird sich die Stiftung Niedersachsen in den kommenden drei Jahren dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Kulturbereich widmen, wie der Senat der Stiftung Niedersachsen beschloss. Zum Auftakt wird die Stiftung im Mai 2019 eine interdisziplinäre Tagung in Hannover durchführen. Es folgen Weiterbildungsangebote für Kulturschaffende aller Sparten und die Umsetzung beispielhafter Ideen in Projekttandems aus Kultur und Wissenschaft. »Künstliche Intelligenz ist im Kulturbereich noch sehr wenig präsent, bietet aber große Potenziale. Wir wollen diese Lücke schließen und Kulturinstitutionen, Wissenschaftler und Unternehmen zur Entwicklung gemeinsamer KI-Projekte anstiften«, so Dr. Gunter Dunkel, Präsident der Stiftung Niedersachsen. Durch gezielte Projektförderung unterstützt die Stiftung zudem die praktische künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit technologischen Innovationen. 

Unter dem Vorsitz des Präsidenten bewilligten Senat und Verwaltungsrat der Stiftung Niedersachsen rund 1 Million Euro zur Förderung von Kulturprojekten in ganz Niedersachsen. Darunter sind auch die Thementage am Staatstheater Braunschweig im April 2019. Unter dem Titel »Heute ist die Zukunft von Gestern« wird das Theater für drei Tage zu einem Labor für Zukunftsforschung mit Theaterinszenierungen, Performances, Installationen und Diskussionen. Kooperationen unter anderem mit der Technischen Universität Braunschweig, dem Future Lab von Volkswagen und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ermöglichen einen breitangelegten Diskursraum über technische und gesellschaftliche Herausforderungen von morgen. 

Seit 1987 engagiert sich die Stiftung Niedersachsen für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung im ganzen Land. Als Landeskulturstiftung stärkt sie durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung des Kulturstandortes bei. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist zudem selbst operativ tätig.

28.05.2018

Verleihung des Förderpreises 2018 für junge Theaterkünstler

Der von der Gesellschaft der StaatstheaterFreunde e.V. vergebene »Förderpreis für junge Theaterkünstler 2018« wurde am Sonntag, 27. Mai 2018 an vier Künstler des Staatstheaters Braunschweig in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert verliehen. Die Auszeichnung, mit der insbesondere Künstler zu Beginn ihrer Karriere ausgezeichnet und gefördert werden, erhielten Mara Sauskat, Tänzerin am Staatstheater Braunschweig, sowie Vincenzo Neri, Bariton im Musiktheater, Salomo Schweizer, Solo-Oboist des Staatsorchesters Braunschweig, und Schauspieler Luca Füchtenkordt.

»Der Preis soll Anerkennung und Ansporn zugleich sein«, so Beate Kirchner, 1.Vorsitzende der StaatstheaterFreunde e.V., bei der Preisverleihung im Kleinen Haus vor Publikum, »und zeichnet die jungen Künstler für ihr besonderes Engagement und künstlerische Interpretation auf der Bühne aus.«

 

Mara Sauskat ist derzeit in Guilherme Botelhos Sideways Rain und Gregor Zölligs Heimatabend, Luca Füchtenkordt in Köcks paradies.fluten und Šagors Iason, Vincenzo Neri in Schostakowitschs Moskau, Tscherjomuschki, Cages Europeras und Sciarrino/Brecht/Weills La porta della legge / Die sieben Todsünden und Salomo Schweizer im 10. Sinfoniekonzert zu erleben.

27.04.2018

»Geschichte wird gemacht« – Wir präsentieren das Programm für 2018/19

Unter dem Motto »Geschichte wird gemacht« präsentieren Generalintendantin Dagmar Schlingmann und ihr künstlerisches Team die zweite Spielzeit 2018/19 unter ihrer Leitung mit mehr als 36 Premieren und Projekten, darunter 10 Uraufführungen, in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Junges Staatstheater sowie zahlreichen sinfonischen Konzerten des Staatsorchesters Braunschweig.

»Mit dem Motto wollen wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Geschichte nicht als gegeben hingenommen werden darf, sondern von jedem Einzelnen mitgestaltet werden kann und die Weichen für die Zukunft stellt«, so Generalintendantin Dagmar Schlingmann, »denn: Geschichte lehrt uns, wer wir sind und woher wir kommen. Und sie entsteht nicht allein – sie wird gemacht.«

Das neue Spielzeitheft
Auf 160 Seiten informieren wir Sie über den Spielplan von Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und Jungem Staatstheater. Das Staatsorchester Braunschweig präsentiert Ihnen passend dazu eine Vorschau auf die Sinfoniekonzerte unter Generalmusikdirektor Srba Dinić. Angaben zu den vielfältigen Rahmenveranstaltungen, den Gastspielen, unseren Abonnements sowie den Freunden und Förderern des Staatstheaters runden das Heft ab. In unserer Fotostrecke sehen Sie die KünsterlInnen und MitarbeiterInnen des Staatstheaters im Bühnenbild unserer »Europeras«-Inszenierung. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

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