08.05.2018

Till Kleine-Möller erhält proskenion Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste

Wir freuen uns für Till Kleine-Möller, der für seine Inszenierung von »How to Kill Your Mother. Projekt Elektra« (Uraufführung im November 2017 am Staatstheater Braunschweig) den Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste der proskenion Stiftung erhält! 

Die proskenion Stftung
Im Jahr 2006 gründete der Theater- und Kunstwissenschaftler Dr. Lars Göhmann die proskenion Stiftung, um eine aktive Nachwuchs- und Begabtenförderung junger Theatermacher zu ermöglichen. Noch im selben Jahr konnte die »Jugendakademie für Darstellende Künste« den ersten Förderdurchgang starten. Neben der Jugendakademie gehören zu den zentralen Programmpunkten der Stiftungsarbeit der »proskenion Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste«, ein Stipendienprogramm sowie eigene Forschungsarbeiten und Fachtagungen. Heute ist die proskenion Stiftung eine der führenden Einrichtungen in der Nachwuchsförderung der Darstellenden Künste.

Till Kleine-Möller
Till Kleine-Möller machte zunächst eine Ausbildung zum Dirigenten für Laienorchester und Chor. 2015 schloss er das Musicalstudium an der Theaterakademie August Everding in München (Leitung: Vicky Hall / Marianne Larsen) mit Auszeichnung ab. Vor und während dieser Ausbildung spielte er in Produktionen wie »The Rocky Horror Show«, »Was ihr wollt«, »Das Dschungelbuch« und »Der Bettelstudent« an der Luisenburg in Wunsiedel sowie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und in »The Drowsy Chaperone« am Prinzregententheater. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang Regie für Musiktheater und Schauspiel der Theaterakademie August Everding. Hier inszenierte er unter anderem »OFFelia – fragmentarisches Musiktheater«, »Das Leben ein Clown« sowie »Psõmion Agamemnon« und assistierte bei der Musiktheaterproduktion »Carmen Assassinée« (Regie: Christof Nel, Musikalische Leitung: Karsten Januschke). 2016 hatte er Premiere mit der Operette »Der Teufel auf Erden« (Musikalische Leitung: Jacopo Salvatori, Tom Smith) und hat »Die Blumen des Koran«  (Musik: Jacopo Salvatori) am Theater Hof inszeniert. 2017 war er Regieassistent an der Bayerischen Staatsoper München für das Stück »Oberon, König der Elfen« (Regie: Nikolaus Habjan). Am Staatstheater Braunschweig inszenierte er die Uraufführung von »How to Kill Your Mother. Projekt Elektra«. Kommende Inszenierungen sind am Staatstheater Braunschweig und Theater Pforzheim. 

27.04.2018

»Geschichte wird gemacht« – Wir präsentieren das Programm der kommenden Saison!

Unter dem Motto »Geschichte wird gemacht« präsentieren Generalintendantin Dagmar Schlingmann und ihr künstlerisches Team die zweite Spielzeit 2018/19 unter ihrer Leitung mit mehr als 36 Premieren und Projekten, darunter 10 Uraufführungen, in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Junges Staatstheater sowie zahlreichen sinfonischen Konzerten des Staatsorchesters Braunschweig.

»Mit dem Motto wollen wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Geschichte nicht als gegeben hingenommen werden darf, sondern von jedem Einzelnen mitgestaltet werden kann und die Weichen für die Zukunft stellt«, so Generalintendantin Dagmar Schlingmann, »denn: Geschichte lehrt uns, wer wir sind und woher wir kommen. Und sie entsteht nicht allein – sie wird gemacht.«

Das neue Spielzeitheft
Auf 160 Seiten informieren wir Sie über den Spielplan von Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und Jungem Staatstheater. Das Staatsorchester Braunschweig präsentiert Ihnen passend dazu eine Vorschau auf die Sinfoniekonzerte unter Generalmusikdirektor Srba Dinić. Angaben zu den vielfältigen Rahmenveranstaltungen, den Gastspielen, unseren Abonnements sowie den Freunden und Förderern des Staatstheaters runden das Heft ab. In unserer Fotostrecke sehen Sie die KünsterlInnen und MitarbeiterInnen des Staatstheaters im Bühnenbild unserer »Europeras«-Inszenierung. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

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11.04.2018

Vorverkauf für das FESTIVAL THEATERFORMEN gestartet!

Das Festival Theaterformen ist eines der größten Festivals für internationales Theater in Deutschland – ein Fenster zur Welt und ein großes Fest, das alle zwei Jahre in und mit Braunschweig gefeiert wird. Elf Tage (7. bis 17. Juni 2018), die es in sich haben, rund 160 Programmpunkte mit Theater aus aller Welt – von klassischen Bühnenstücken über Theater an außergewöhnlichen Orten bis zu Performances zum Mitmachen. Eröffnet wird das Festival im Großen Haus mit Saigon, einem herzzerreißenden Melodram über zerrissene Biografien zwischen Frankreich und der ehemaligen Kolonie Indochina. Am ersten Festivalwochenende ist dann einer der bekanntesten Regisseure des deutschsprachigen Raums im Kleinen Haus zu Gast: In Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs lotet Milo Rau die Grenzen des europäischen Humanismus und der bürgerlichen Moral aus. Wer anschließend den Weg vom Kleinen ins Große Haus macht, kann dort noch Sopro sehen – eine Hommage an die unsichtbarste Person im Theater. Mit Theka ist am 16.06. ein Tanzstück aus Mosambik zu sehen, das voller Freude gegen jedes Schubladendenken rebelliert – und dies ist nur ein kleiner Teil der Theaterarbeiten aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Mosambik, den Niederlanden, Nigeria, Portugal und Südafrika, die beim diesjährigen Festival zu sehen sein werden. Außerdem finden im Festivalzentrum im Theaterpark – der schönsten Sommerlocation Braunschweigs – allabendlich Konzerte bei freiem Eintritt statt, bei denen die Theatererabende einen atmosphärischen Ausklang finden.

Mehr Informationen unter www.theaterformen.de
oder im Juni-Spielplan

 

05.03.2018

Neuer Ozonschrank dank großzügiger Spende der StaatstheaterFreunde

Dank einer großzügigen Spende von 18.000 Euro der Gesellschaft der StaatstheaterFreunde konnte das Staatstheater Braunschweig einen Ozonschrank anschaffen.

»Allein 5000 Euro kamen durch zusätzliche Spenden extra für dieses Projekt herein«, erläuterte die Vorsitzende Beate Kirchner erfreut. So konnte der 2000-Liter Großschrank gekauft werden, der getragene Kostüme wieder keim- und geruchsfrei macht und nun dabei helfen soll, Reinigungskosten zu sparen.

Für Ernst Herlitzius, den Leiter der Kostümabteilung, wird sich die Sache rechnen, denn nur, wenn wirklich Flecken in den Kostümen sind, müssten diese nun in die Reinigung gegeben werden. Geht es nur darum, getragene Kleidung oder Schuhe für den Nachnutzer hygienisch zu machen, reichen jetzt eineinhalb Stunden im Ozonschrank. 

Im Schrank wird über Platinen eingesaugte Luft zu wirksamem Ozon, das insbesondere Schweiß, aber auch Ungeziefer wie Motten und ihre Larven vernichtet. Alte Hüte aus dem Fundus werden so wieder nutzbar. »Malvolios Pfauenkostüm aus »Was ihr wollt« konnten wir damit so keimfrei machen, dass ein gegen Federn allergischer Kollege problemlos in seiner Gegenwart spielen kann«, erklärte Herlitzius.

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei der Gesellschaft der StaatstheaterFreunde!

15.02.2018

Spanisches Flair auf dem Burgplatz: die Oper »Carmen« kommt!

Vom 18.08. bis 05.09.2018 wird der Braunschweiger Burgplatz wieder zur großen Freiluftbühne: Unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Srba Dinić bringt das Staatstheater Braunschweig Georges Bizets weltbekannte Oper »Carmen« zur Aufführung, mit der vor 15 Jahren das Burgplatz Open Air in Braunschweig begründet wurde.

Es ist die Geschichte der Fabrikarbeiterin Carmen, deren Anziehungskraft der Sergeant Don José nach anfänglichem Widerstand erliegt und deren beider Verbindung in einer Tragödie endet. In mitreißenden Bildern wird hier die ungebrochene Macht der Verführung, Leidenschaft und Eifersucht vor Augen geführt – umrankt von musikalischen Ohrwürmern wie der berühmten »Habanera« oder dem mitreißenden »Toreador-Lied«.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für das Musiktheater-Highlight des Sommers, das weit über Braunschweigs Grenzen hinaus Kultstatus erlangt hat! 

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