©Bettina Stoess
 
Junges Staatstheater

Djihad

 
Termine
Donnerstag, 24.05.2018
10:00 Uhr, Haus Drei
anschließend Nachgespräch
Donnerstag, 24.05.2018
20:00 Uhr, Haus Drei
anschließend Nachgespräch
Freitag, 25.05.2018
10:00 Uhr, Haus Drei
zum vorletzten Mal
anschließend Nachgespräch
Samstag, 26.05.2018
19:00 Uhr, Haus Drei
zum letzten Mal
anschließend Nachgespräch

Ismaël Saidi,
aus dem belgischen Französisch von Frank Weigand
Schauspiel 14+

 

Pubertäre Sinnsuche, Abenteuerlust, falsch verstandenes Unrechtsempfinden: Unsere Gesellschaft, die manchen jungen Leuten wenig Chancen und Sinn vermittelt, bringt immer mehr Jugendliche hervor, die sich radikalisieren, in den »Heiligen Krieg« ziehen. Die die Welt einfach in Gut und Böse aufteilen. So auch Reda, Ben und Hilal. Vollkommen naiv und verpeilt machen sich die drei auf den Weg in einen religiös motivierten Krieg. Bald stellen sie fest, dass die Welt so einfach nicht ist und man schnell den Überblick verlieren kann. Der Autor Ismaël Saidi verpackt dieses höchst aktuelle und politische Thema in einer tragischen Komödie, die einen immer wieder schmunzeln lässt — bis es letztlich bitterernst wird.

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde und 15 Minuten, keine Pause

Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt. 

In Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaften, dem Seminar für ev. Theologie & Religionspädagogik und der Union Muslimischer Studierender der TU Braunschweig.

Podcast mit der Theatervermittlerin Theresa Meidinger zu »Djihad« und »Nadia«

 

 

Alle Vorstellungstermine finden Sie ab Erscheinen des Monatsspielplans hier auf der Website. Wenn Sie vorab Informationen über Schulvorstellungen am Vormittag erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an Katrin Wiegand, sie berät Sie gerne.

Kontakt für Schulgruppenbuchungen:

Tel.: 0531 1234 556

Telefonzeiten: Mo – Fr von 10:00 bis 14:30 Uhr

E-Mail: schulgruppen@staatstheater-braunschweig.de

 

 

Pressestimmen

Da gibt es Flachs, Screwball-Dialoge, boulevardeske Trotteleien und makaber-komisches Räsonnieren über die Weltlage nach dem Motto: Keine Ahnung, aber voll drauf auf die Ungläubigen. In seiner leichthändigen, jugendlich-fluffigen Inszenierung gelingt Spartenchef Jörg Wesemüller die Paradoxie, uns die  mordsüchtigen Bubis sympathisch zu machen.
[...] Das karg-quadratische Bühnenbild wird mehr und mehr zum ausweglosen Albtraum. Den Darstellern Larissa Semke, Roman Konieczny und Robert Prinzler gelingt es, uns  innerlich auch in die Abgründe mitzunehmen. [...] Heftiger Beifall.

Besetzung
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