©Tom Schulze
 
Junges Staatstheater

Patricks Trick

 
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Kristo Šagor
Theater der Jungen Welt Leipzig
Schauspiel 11+

 

Patricks Bruder wird behindert sein. Vielleicht wird er nicht mal richtig sprechen können. Aber damit will sich Patrick nicht abfinden. Um seinem noch ungeborenen Bruder zu helfen, geht er auf Erfahrungsreise bei seinem Freund Valentin, beim neuen Boxtrainer, bei einem Professor, und erfährt, wie selbstverständlich man lernen kann, wenn man nur drängende Fragen hat. »Patricks Trick« wurde 2015 zu den Mülheimer Theatertagen und zum Festival Wildwechsel in Weimar eingeladen.


AUS DER PRESSE:

»Wie nebenbei macht die Inszenierung klar, dass jeder Mensch irgendwie anders ist und die Gleichung behindert = unnormal so nicht aufgeht. Damit gewinnt das ausgezeichnete Jugendstück – nominiert für den Deutschen Kindertheaterpreis 2014, mit dem Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2017 gekrönt – einigen Reiz für erwachsenes Publikum. Da kann man nur staunen, mit wie wenigen Mitteln man einen so rollenreichen Stoff als überzeugenden Zweipersonenabend gestalten kann.«
Die deutsche Bühne, 19. September 2014

»Kristo Sagors hochgelobter Text, für den Deutschen Kindertheaterpreis 2014 nominiert und bereits im Frühjahr mit dem Jungendtheaterpreis Baden-Würtemberg ausgezeichnet, erlebt mit der Leipziger Aufführung eine würdige Erstinszenierung durch Jörg Wesemüller. Der Regisseur hat den Mut, das heikle Thema mit kleinen Slapstick-Einlagen aufzulockern. Das junge Publikum gibt ihm Recht und findet vom Spaß stets zurück in gebannte Konzentration.«
Leipziger Volkszeitung, 2014

»Den für Zuschauer ab elf Jahren geeigneten Stoff bringen zwei Schauspieler dar. Der Clou, oder eben Patricks Trick: Er stellt sich den ungeborenen Bruder schon einmal vor und will mit dem fiktiven Gesprächspartner gemeinsam herausfinden, wie man diesem helfen kann. Dazu schlüpfen die Schauspieler Stephan Fiedler und Kevin Körber in wechselnde Rollen und geben Patricks Eltern, die Lehrerin etc. Das geschieht durch kleine Requisiten (…) und große Mimik und Geste. Die beiden bringen durchweg überzeichnete Charaktere auf die Bühne, deren Darstellung mit einem jeweiligen musikalischen Motiv noch unterstützt und plastischer wird. Weil die beiden mal erzählen, mal eine Szene ausspielen, ist ihre gute Stunde nicht nur voller Abwechslung, sondern kann durch hohes Tempo auch die Zuschauerkonzentration halten. Allerlei Gags und originelle Texteinfälle, Wortspiele und auch ein Paul-Celan-Zitat inklusive, Slapstick und Situationskomik runden die Inszenierung ab. Die neue TdJW-Spielzeit ist gebührend eröffnet.«
Kreuzer Online, 22. September 2014

»Das Tolle ist, dass die Qualität der Vorlage auch szenisch in der Leipziger Uraufführungs-Inszenierung auf der Kleinen Bühne dank Präsenz und des phantasievollen Spiels der beiden Darsteller zum Ausdruck kommt. Die auftretenden Personen sind gut voneinander zu unterscheiden. Dies ist nicht zuletzt auch das Verdienst des Regisseurs Jörg Wesemüller. Für Bühne und Kostüme zeichnet Jasna Bosnjak verantwortlich. Die eine reichliche Stunde dauernde Aufführung hielt das junge Publikum aufmerksam bei der Stange.«
Thüringen Kulturspiegel online, 23. Oktober 2014

 

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