Staatsorchester

5. Sinfoniekonzert

 
Gewählter Termin

Sonntag, 28.01.2018 um 11:00 Uhr

Stadthalle

Einführung 10:15 Uhr

Mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahren)

Weitere Termine
Sonntag, 28.01.2018
11:00 Uhr, Stadthalle
Einführung 10:15 Uhr

Mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahren)

Montag, 29.01.2018
20:00 Uhr, Stadthalle
Einführung 19:15 Uhr

 

Zyklus Tschaikowsky

Benjamin Britten »Four Sea Interludes« aus »Peter Grimes«
Astor Piazzolla »Die vier Jahreszeiten«
Peter I. Tschaikowsky Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 12 »Winterträume«
Musikalische Leitung Srba Dinić
Solist Josef Ziga, Violine

Die Idee zu den »Four Sea Interludes« und damit auch zu der Oper »Peter Grimes« kam Benjamin Britten, als ihm 1941 die Versdichtung »The Borough« von George Crabbe in die Hände fiel. Erzählt wird das tragische Schicksal des Fischers Peter Grimes, der des Mordes beschuldigt wird und der, um der Lynchjustiz der bigotten Dorfgemeinschaft zu entgehen, auf das Meer hinausfährt und sich selbst versenkt. An bestimmten Stellen der Handlung fügte Britten die »Four Sea Interludes« als sinfonische Stimmungsbilder des Meeres ein, die auch unabhängig von der Oper als Suite Eingang in die Konzertsäle fanden.

Obgleich Astor Piazzolla dem Tango zunächst ablehnend gegenüberstand, näherte er sich ihm im Laufe seiner Jugendjahre dennoch an. Schließlich verband er in seinen eigenen Kompositionen Tangoformen mit Elementen des Jazz und der musikalischen Moderne des 20. Jahrhunderts. So avancierte er zum Begründer des »Tango Nuevo« – einer Stilistik, die bis heute das Publikum emotional mitreißt. Dass sich Piazzolla aber auch von klassischen Formen früherer Jahrhunderte inspirieren ließ, stellte er u. a. in seiner zwischen 1965 und 1970 entstandenen Tango-Suite »Die vier Jahreszeiten (von Buenos Aires)« unter Beweis – eine tiefe Verbeugung vor Antonio Vivaldi, dessen »Jahreszeiten« raffiniert versteckt hindurchschimmern.
Peter I. Tschaikowsky schuf mit seiner 1. Sinfonie »Winterträume« ein Werk zwischen volkstümlichen russischen Motiven und westlicher Komposition, angelehnt an Beethovens thematische Arbeit sowie Mendelssohns und Schumanns romantische Ästhetik. Es entstand ein Sinfonieerstling mit unverwechselbaren Klangfarben. Die einzelnen Sätze nehmen den Zuhörer mit auf eine Troikafahrt durch die verschneite russische Winterlandschaft, führen durch »Düsteres Land« und lassen die russische Folklore sowie die Gesänge der Wolgaschiffer erahnen. In dieser Komposition wird bereits Tschaikowskys Stilistik deutlich, die sein Gesamtwerk durchzieht und die von starker Bildhaftigkeit, vom Tanz und vom leidenschaftlichen Monolog geprägt ist.

Während der Sinfoniekonzerte an Sonntagen bieten wir eine Kinderbetreuung für Kinder ab 3 Jahren an.

Bitte beachten Sie, dass das Mitbringen von Taschen und Rucksäcken, die das DIN A4-Format überschreiten, in der Stadthalle nicht gestattet ist. Nähere Informationen erhalten Sie unter http://stadthalle-braunschweig.de/de/news/strengere.html

 

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