Staatsorchester

9. Sinfoniekonzert

 
Gewählter Termin

Sonntag, 13.05.2018 um 11:00 Uhr

Stadthalle

Einführung 10:15 Uhr

mit Kinderbetreuung (ab 3 Jahren), Anmeldung bis 11.05. an besucherservice@staatstheater-braunschweig.de

Aktuell keine Termine geplant.

 

Zyklus Oper im Konzert

Richard Wagner
Vorspiel zu »Der fliegende Holländer«
Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische Sinfonie«
Musikalische Leitung Iván López Reynoso
Solist Johannes Denhoff, Violine

»Weller für Okerwelle« – Orchesterdirektor Martin Weller im Interview zum 9. Sinfoniekonzert bei Radio Okerwelle ...

Neben Carl Maria von Webers »Freischütz« gilt Richard Wagners 1843 uraufgeführtes Werk »Der fliegende Holländer« als Inbegriff der romantischen Schaueroper: Die Titelfigur zeigt sich als umherirrender Dämon, der zu ewiger Wanderschaft verdammt ist und erst Erlösung finden kann, wenn ihn eine Frau – in der Oper ist es Senta – getreu bis in den Tod zu lieben vermag. Schon in der Ouvertüre bedient sich Wagner zahlreicher Leitmotive, denen der Zuschauer im Verlauf des Stücks immer wieder begegnet und die wie ein Wegweiser durch das Werk anmuten, u. a. das zu Beginn intonierte Holländer- bzw. Fluchmotiv und natürlich Sentas Gänsehaut erzeugendes Erlösungsmotiv, mit dem die Ouvertüre abschließt: Senta hat den Holländer von seinem Fluch befreit.

Schon mit 18 Jahren hatte sich Felix Mendelssohn Bartholdy erstmals an ein Violinkonzert herangewagt, doch erst 1844 – der Komponist war nunmehr Mitte 30 – brachte er das zu Papier, was er seinem Geigerfreund Ferdinand David zuvor versprochen hatte: »Ich möchte Dir wohl auch ein Violinkonzert machen; eins in e-Moll steckt mir im Kopfe, dessen Anfang mir keine Ruhe lässt.« Mit diesem Konzert schuf Mendelssohn ein wahres Meisterwerk, das schon bald nach der Uraufführung die größten Virtuosen der Epoche interpretierten. So auch Pablo de Sarasate, der zeitgenössischen Berichten zufolge im Schlusssatz ein wahres musikalisches Feuerwerk abgebrannt haben soll. Bis heute zählt das e-Moll-Konzert zu den beliebtesten Violinkonzerten des 19. Jahrhunderts.

Einige Jahre zuvor: Im Anschluss an eine Konzertserie in London begab sich Mendelssohn Bartholdy 1829 auf eine Reise nach Schottland, das ihn landschaftlich derart faszinierte, dass er noch im gleichen Sommer die ersten Skizzen zu einer »Schottischen Sinfonie« niederschrieb. Erst 1841 fand er Gelegenheit, die begonnene Sinfonie zu beenden, die ein Jahr später unter seiner Leitung im Leipziger Gewandhaus zur Uraufführung kam. In der »Schottischen« sind zahlreiche Impressionen seiner früheren Reise verarbeitet. Ohne sich in programmatischen Gefilden zu verlieren, zeichnet Mendelssohn ein poetisch stimmungsvolles Bild, angefüllt mit Naturschilderungen, in einer Tonsprache, die den vom Komponisten heiß geliebten altschottischen Balladen selbst entsprungen zu sein scheint.

Während der Sinfoniekonzerte an Sonntagen bieten wir eine Kinderbetreuung für Kinder ab 3 Jahren an.

Bitte beachten Sie, dass das Mitbringen von Taschen und Rucksäcken, die das DIN A4-Format überschreiten, in der Stadthalle nicht gestattet ist. Nähere Informationen erhalten Sie unter http://stadthalle-braunschweig.de/de/news/strengere.html

 

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