Djihad | ©Bettina Stoess
 
Junges Staatstheater

Djihad

 
Gewählter Termin close

Wiederaufnahme

Samstag, 29.09.2018
19:30 bis 20:45 Uhr

Kleines Haus

mit Nachgespräch

Alle Termine
Mittwoch, 14.11.2018
11:00 Uhr, Kleines Haus
mit Nachgespräch
Donnerstag, 22.11.2018
10:00 Uhr, Hannover
Freitag, 11.01.2019
18:00 Uhr, Kleines Haus
mit Nachgespräch
ausverkauft
Donnerstag, 21.02.2019
18:00 Uhr, Kleines Haus
mit Nachgespräch
ausverkauft

Schauspiel Jugend & Erwachsene
Ismaël Saidi
aus dem belgischen Französisch von Frank Weigand

 

Pubertäre Sinnsuche, Abenteuerlust, falsch verstandenes Unrechtsempfinden: Unsere Gesellschaft, die manchen jungen Leuten wenig Chancen und Sinn vermittelt, bringt immer mehr Jugendliche hervor, die sich radikalisieren, in den »Heiligen Krieg« ziehen. Die die Welt einfach in Gut und Böse aufteilen. So auch Reda, Ben und Hilal. Vollkommen naiv und verpeilt machen sich die drei auf den Weg in einen religiös motivierten Krieg. Bald stellen sie fest, dass die Welt so einfach nicht ist und man schnell den Überblick verlieren kann. Der Autor Ismaël Saidi verpackt dieses höchst aktuelle und politische Thema in einer tragischen Komödie, die einen immer wieder schmunzeln lässt — bis es letztlich bitterernst wird.

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 15 Minuten, keine Pause

Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt. 

In Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaften, dem Seminar für ev. Theologie & Religionspädagogik und der Union Muslimischer Studierender der TU Braunschweig.

Podcast mit der Theatervermittlerin Theresa Meidinger zu »Djihad« und »Nadia«


Termine und Buchung für Schulklassen:
Katrin Wiegand
Tel: 0531 1234 556
schulgruppen@staatstheater-braunschweig.de

Begleitmaterial für PädagogInnen sowie Workshopangebote erhalten Sie auf Anfrage beim Jungen Staatstheater unter theaterfieber@staatstheater-braunschweig.de

 

 

Pressestimmen

Da gibt es Flachs, Screwball-Dialoge, boulevardeske Trotteleien und makaber-komisches Räsonnieren über die Weltlage nach dem Motto: Keine Ahnung, aber voll drauf auf die Ungläubigen. In seiner leichthändigen, jugendlich-fluffigen Inszenierung gelingt Spartenchef Jörg Wesemüller die Paradoxie, uns die  mordsüchtigen Bubis sympathisch zu machen.
[...] Das karg-quadratische Bühnenbild wird mehr und mehr zum ausweglosen Albtraum. Den Darstellern Larissa Semke, Roman Konieczny und Robert Prinzler gelingt es, uns  innerlich auch in die Abgründe mitzunehmen. [...] Heftiger Beifall.

Besetzung
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