Don Carlo | Ernesto Morillo ©thomas m. jauk
 
Musiktheater

Don Carlo

 
Gewählter Termin

Mittwoch, 20.12.2017
19:00 bis 22:45 Uhr

Großes Haus

Einführung 18:15 Uhr

Weitere Termine
Mittwoch, 20.12.2017
19:00 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:15 Uhr
Montag, 25.12.2017
18:00 Uhr, Großes Haus
Einführung 17:15 Uhr

Bitte beachten Sie: Der Beginn der Vorstellung wurde auf 18.00 Uhr vorverlegt.

Sonntag, 21.01.2018
18:00 Uhr, Großes Haus
zum vorletzten Mal
Einführung 17:15 Uhr
Freitag, 02.02.2018
19:00 Uhr, Großes Haus

Oper in fünf Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von François Joseph Pierre Méry und Camille du Locle
nach Friedrich Schillers »Don Karlos«
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Keine seiner Opern hat Giuseppe Verdi so oft überarbeitet wie »Don Carlo«. All seinen Änderungen aber ist eines gemeinsam geblieben: Ein Werk, das nicht nur formal durch den Kontrast zwischen großer französischer Oper und italienischem Kammerspiel im Kern scheinbar unvereinbare Kräfte beleuchtet – Liebe und Macht, Staat und Religion, Politik und Privatheit und vor allem das Streben nach Freiheit in einem engmaschigen Gewebe von äußeren wie inneren Zwängen.

Aufführungsdauer ca. 3 Stunden und 45 Minuten inkl. eine Pause

Bitte beachten Sie, dass die Abendvorstellungen bis auf zwei Ausnahmen bereits um 19:00 Uhr (sonntags um 18:00 Uhr) beginnen!



Alternierende Besetzungen:
Eduardo Aladrén singt die Vorstellungen am 11.11. und 20.12.
Hector Sandoval singt die Vorstellungen am 02.12., 25.12., 21.01. und 02.02.
Luciano Batinic singt Philipp II. am 25.12. und den Großinquisitor am 02.12., 20.12. und 21.01.
Ernesto Morillo singt Philipp II. am 11.11., 02.12., 20.12., 21.01. und 02.02. und den Großinquisitor am 25.12.
Andreas Mattersberger spielt den Großinquisitor am 11.11. und 02.02.
Miloš Bulajić singt die Vorstellung am 20.12. und 21.01.
Matthias Stier singt die Vorstellung am 11.11., 02.12. und 25.12.

 

Pressestimmen

»Am stärksten ist der Schluss gelungen: Wenn Elisabetta den strauchelnden Don Carlos zum Abschied im Schoße wiegt und ihn an die einst in Fontainebleau ausgesponnene Mission für eine menschenfreundlichere Gesellschaft erinnert, wird daraus ein unendliches Wiegenlied. Die Mission – ein Märchen, von dem sie ahnt, dass dieser Königssohn es nicht verwirklichen kann. Hier kommt am stärksten jene Zusammenschau der Zeiten zum Tragen, die Andrea Moses sich für ihre Inszenierung von Verdis »Don Carlo« vorgenommen hat.
[…] Nana Dzidziguri begeisterte mit starkem Mezzoton voll tiefer Wucht und brillant aufgehender Mittellage, eine Weltstimme. Und sie obliegt Elisabetta, die sich am Ende vor den kirchlichen Schergen vor den Vorhang rettet, vielleicht einer freieren Zukunft zu, auf die das Saallicht auch die Zuschauer verpflichtet. Ivi Karnezi sang sie jedenfalls mit ihrem auch dramatisch ausgreifenden Sopran in schöner Intensität.
Das Publikum im endlich wieder bis zum dritten Rang gefüllten Großen Haus zeigte sich von Anfang an begeistert, jubelte viel dazwischen und auch am Ende anhaltend für Musik wie Szene.«

»Zwei Monate nach der Premiere hat Kapellmeister Iván López Reynoso das Dirigat übernommen und führt das Staatsorchester vor allem in den dramatisch verdichteten Momenten mit Impetus und üppigem Klang durch die Partitur. Auch die verhaltenen Momente, zum Beispiel der Beginn des vierten Aktes mit Philipps großer  Szene, gelingen dank überzeugender Instrumentalsoli. Ivi Karnezi ist eine anrührende, aber zugleich selbstbewusste Elisabetta mit wunderbar strahlendem Sopran. Eduardo Aladrén gibt in der Titelpartie den Tönen zwar mitunter etwas viel Schluchzen mit auf den Weg, vermag aber mit seinem kräftigen, besonders in der Höhe hell und rund timbrierten Tenor einen überzeugenden Infanten zu geben. Die angekündigte gesundheitliche Beeinträchtigung war Eugene Villanueva als Posa nicht anzuhören, mit klar fokussiertem und kraftvollem Bariton ist er ein durch und durch stattlicher und am Ende würdig sterbender Freund Carlos. Ernesto Morillo gibt mit profundem Bassbariton dem König Format und, zu Beginn des vierten Aktes, menschliche Innerlichkeit. Nana Dzidziguri ist eine verführerische Eboli, singt das maurische Lied mit sicheren Koloraturen und verleiht ihrem letzten Auftritt dramatische Intensität. Andreas Mattersberger verfügt über eine gut geführte, helle Bassstimme [... in] den übrigen Partien ergänzen David Oštrek, Matthias Stier, Jelena Bankovic und Ekaterina Kudryavtseva das insgesamt sehr überzeugende Ensemble. Der Chor des Staatstheaters steht dem in nichts nach. Nach vier Stunden gibt es begeisterten Beifall für alle Beteiligten.«

Besetzung
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