Schauspiel

Haus der gebrochenen Herzen

 
Gewählter Termin

zum vorletzten Mal

Samstag, 06.01.2018
19:30 bis 22:00 Uhr

Großes Haus

Einführung 19:00 Uhr

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Dienstag, 19.12.2017
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 19:00 Uhr
Mittwoch, 27.12.2017
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 06.01.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
zum vorletzten Mal
Einführung 19:00 Uhr
Sonntag, 14.01.2018
14:30 Uhr, Großes Haus
zum letzten Mal
Einführung 14:00 Uhr | anschließend Publikumsgespräch

Bernard Shaw

 

Im Bewusstsein der Umwälzung aller politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse müssen wir uns fragen: Wie konnte es dazu kommen? Bernard Shaws zornige Komödie bringt es präzise auf den Punkt: Das Schiff der Gesellschaft ist gestrandet, eine eingerostete und saturierte Gemeinschaft dreht sich nur noch um sich selbst und versucht mit allen Mitteln, das nicht konfliktfreie, aber gerade noch in seinen Bahnen gehaltene Leben zu bewahren. Doch am Ende schlägt die Bombe ein ...

Dagmar Schlingmann, die neue Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, wird in diesem mustergültigen Schauspielstück das Ensemble vorstellen.

Aufführungsdauer ca. 2 Stunden und 20 Minuten inkl. eine Pause



Bernard Shaw: Aus dem Vorwort zu »Haus der gebrochenen Herzen«. Frankfurt am Main 1995: 
»Haus der gebrochenen Herzen« war viel zu faul und seicht, um sich aus einem Irrgarten böser Verzauberung selbst zu befreien. Es rhapsodierte über Liebe, aber es glaubte an Grausamkeit. Es fürchtete sich vor grausamen Menschen und erkannte doch, dass die Grausamkeit wenigstens wirksam war. Die Grau­samkeit tat Dinge, welche Geld einbrachten, während die Liebe nichts tat, als die Richtigkeit des Ausspruches von La Rochefoucauld zu beweisen, wonach sehr wenige Menschen sich verlieben würden, wenn sie darüber nie etwas gelesen hätten. Kurz gesagt, »Haus der gebrochenen Herzen« verstand nicht zu leben, in diesem Zustand blieb ihm nichts anderes übrig, als damit zu prahlen, dass es wenigstens zu sterben verstünde. Eine traurige Errungenschaft, welcher der Ausbruch des Krieges bald eine fast unumschränkte Gelegenheit zur Entfaltung gab. Die Erstgeborenen in »Haus der gebrochenen Herzen« wurden erschlagen, und die Jungen, die Unschuldigen, die Hoffnungsvollen, mussten den Wahnsinn und die Wertlosigkeit der Älteren büßen.«

 

Pressestimmen

»Dagmar Schlingmann hat das selten gespielte, sperrige und fast hundert Jahre alte Werk des irischen Dramatikers Bernhard Shaw hervorgeholt, entstaubt und in einen Kontext gestellt, der gerade heute wieder aktuell ist. Und daraus einen Theaterabend gemacht, der zu Recht mit über zehnminütigem Beifall belohnt wird.«

»Messerscharf analytisch oder grob angriffslustig, altersweise und hoffnungslos wird ununterbrochen räsonniert – vor allem über die Unfähigkeit des Menschen, wirklich und von Herzen Mensch zu sein. Wer grandioses Parlando in intimster, kluger Bosheit sucht, wird bei Shaw fündig«

Besetzung
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