How to Kill Your Mother. Projekt Elektra | ©thomas m. jauk
 
Junges Staatstheater

How to Kill Your Mother. Projekt Elektra

 
Gewählter Termin

Donnerstag, 14.12.2017
11:00 bis 12:20 Uhr

Kleines Haus

Einführung 10:30 Uhr

Weitere Termine
Dienstag, 23.01.2018
18:00 Uhr, Kleines Haus
Einführung 17:30 Uhr
Mittwoch, 24.01.2018
11:00 Uhr, Kleines Haus
Einführung 10:30 Uhr
Montag, 29.01.2018
18:00 Uhr, Kleines Haus
Einführung 17:30 Uhr

Jacopo Salvatori, Tom Smith
Libretto nach Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung
Jugendoper 13+

 

Gleiches soll nicht mit Gleichem vergolten werden – doch was ist zu tun, wenn die Mutter den Vater umbringt und sich den Liebhaber ins Haus holt? Elektra kann dieses Unrecht nicht ertragen und fordert Rache. Ihre Schwester Chrysothemis meint, dass sie sich mit der neuen Situation arrangieren sollte. Rebellion oder Diplomatie? In dieser Neuvertonung von Hugo von Hofmannsthals Libretto »Elektra« beleuchtet Regisseur Till Kleine-Möller gemeinsam mit einem jungen Komponistenduo die Beweggründe der beiden Schwestern. Mit schwarzem Humor und musikalischer Experimentierfreude öffnen sie die Welt von Elektra und Chrysothemis für ein junges Publikum. Am Ende stehen wir mit den Heldinnen vor der Frage: Sind das Gute und das Richtige immer das Gleiche?

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde und 20 Minuten, keine Pause

Podcast zum Stück mit Dramaturgin Stefanie Fischer ...


Abstimmungsergebnisse:
Premiere am 26.11.17: Elektra
Vorstellung am 04.12.17: Elektra
Vorstellung am 05.12.17: Elektra

 

Pressestimmen

»Die Musik von Jacopo Salvatori und Tom Smith knallt erstmal dramatisch los wie die von Strauss. Viel Schlagwerk donnert, später sorgen Harfe, Bass und Akkordeon für spannende Farben, ergänzt um Posaune und Klavier. Ein kleines Orchester, kein leises, das sonnig aufklingeln kann, mit nervösem Akkordeonruckeln die innere Bewegung der Figuren zeigt, mal perkussiv Elektra rockig-trotzig aufdrehen lässt, dann schmuserhythmisch Chrysothemis’ Wunsch vom Vergessen untermalt. Samuel Emanuel hält das alles gut in Schwung, gibt deutliche Einsätze und kostet die Klangfacetten effektvoll aus. Die Sängerinnen gestalten den Text höchst plastisch, tragen singend ihre Konflikte aus und agieren sehr natürlich. Löffler gibt mit dunklem Mezzoton die forsche Punkerin Elektra, Karnezi mit substanzvollem Sopran die brave Chrysothemis. So soll es sein, Singen nicht als virtuoser Akt, sondern als Ausdrucksmittel gerade starker Gedanken und Gefühle. [...]  Das Publikum voller gut vorbereiteter Schüler klatschte begeistert. Sound, Setting und Sängerinnen kamen an, letztlich doch eine gute Werbung fürs alte Genre.«

Besetzung
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