La voix humaine / Tagebuch eines Verschollenen | ©Vincent Stefan
 
Musiktheater

La Voix humaine / Tagebuch eines Verschollenen

 
Gewählter Termin

Samstag, 05.05.2018
19:00 bis 20:30 Uhr

Kleines Haus

Einführung 18:30 Uhr

Alle Termine
Freitag, 27.04.2018
20:00 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:30 Uhr
Sonntag, 29.04.2018
20:00 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:30 Uhr
Samstag, 05.05.2018
19:00 Uhr, Kleines Haus
Einführung 18:30 Uhr
Sonntag, 13.05.2018
18:00 Uhr, Kleines Haus
Einführung 17:30 Uhr
Sonntag, 03.06.2018
20:00 Uhr, Kleines Haus
zum letzten Mal
Einführung 19:30 Uhr

Doppelabend 

Tragédie lyrique in einem Akt von Francis Poulenc
Text von Jean Cocteau
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln  

Liederzyklus für Tenor, Alt, Frauenstimmen und Klavier von Leoš Janáček
in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Francis Poulencs »La Voix humaine« und Leoš Janáčeks »Tagebuch eines Verschollenen« lassen sich als psychologische Studien über zwei vollkommen isolierte Personen lesen, die in Einsamkeit und Verzweiflung gefangen sind, zugleich aber noch die Kraft besitzen, ihre Wünsche und Sehnsüchte zu artikulieren.
Operndirektorin Isabel Ostermann verbindet beide Werke zu einem Doppelabend, der die Unmöglichkeit der Liebe, Abschied, Verlassen und Verlassenwerden zum Thema macht und dabei die Intimität eines Liederabends mit einem intensiven musiktheatralischen Erlebnis verbindet.

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 30 Minuten, keine Pause

 

Pressestimmen

Bühnenbildner Stephan von Wedel platziert das Publikum im Kleinen Haus rund um die Bühne. Carolin Löffler als verzweifelte Heldin von »La Voix humaine« ist für viele Zuschauer nur wenige Armlängen entfernt, wenn sie ihren Liebhaber am Telefon beschwört, anflirtet, anfleht.
Das ist zugleich befremdlich und sehr intensiv in der Wirkung; eine schauspielerische Herausforderung auch für die Sängerin, die sie toll bewältigt. Fesselnd das Mienenspiel und die Körpersprache Löfflers, wenn sie die Augen aufreißt, die Hände knetet, sich über der Tischplatte krümmt. Ein Erlebnis ist auch ihr glutvoller, dunkel grundierter Alt mit großem dramatischen Potential. [...] Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson kehrt den inneren Konflikt seines Jungbauern nicht so stark nach außen. Wie gebannt besingt er die Reize seiner Zigeunerin, deren Augen »wie das Spiel der Glühwürmchen hinter der Hecke leuchten«. Hilflos schwört er zu widerstehen, in fast durchgehend hohen Lagen mit wunderbar leuchtendem und doch samtigem Tenor, getragen von Janáčeks eigenwilliger, spätromantisch strömender Musik.

Besetzung am 05.05.2018
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