Le Havre | ©Bettina Stoess
 
Schauspiel

Le Havre

 
Gewählter Termin

Mittwoch, 24.01.2018 um 19:30 Uhr

Kleines Haus

Einführung 19:00 Uhr

Weitere Termine
Mittwoch, 24.01.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 26.01.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Mittwoch, 31.01.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Samstag, 03.02.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Donnerstag, 08.02.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 09.02.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 23.02.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Sonntag, 04.03.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Freitag, 09.03.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Freitag, 23.03.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Samstag, 31.03.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Sonntag, 08.04.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Samstag, 14.04.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus
Samstag, 21.04.2018
19:30 Uhr, Kleines Haus

Aki Kaurismäki
Uraufführung

 

Was wäre wenn? Wenn diese Welt eine bessere wäre? Im französischen Le Havre stranden Flüchtlinge aus Afrika, die eigentlich auf dem Weg nach England waren. Einer, ein Junge, läuft weg und trifft auf Menschen, die ihn erst verstecken und ihm dann weiterhelfen. Selber arm dran und vergessen von der Welt, halten diese Menschen zusammen und finden einen Weg in die Freiheit…
Aki Kaurismäkis politisches Märchen zeichnet eine anrührende Welt der Anständigen und Tapferen, die unbeirrt weiterkämpfen und sich über alle Alternativlosigkeiten hinwegsetzen.

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde und 30 Minuten, keine Pause

 

Pressestimmen

Schon Kaurismäkis Filmkosmos erhebt nicht den Anspruch, realistisch zu sein. Kulissenhaft, überinszeniert, stilisiert, tableauhaft - Attribute, die auch zur Braunschweiger Bühnenfassung passen. Die Inszenierung im Kleinen Haus des Staatstheaters besticht vor allem durch die Machart und ihren Look. Das besondere Bühnenbild, die Darstellung der Figuren und Handlungsorte: Regisseur Christoph Diem hat eine Bühnenatmosphäre geschaffen, die noch weniger Realismus verströmt als Kaurismäkis Film. [...] »Le Havre« in Braunschweig macht Spaß und überrascht. Das Stück ist dabei eine Art stilisierter Performanceabend und hat mit klassischem Theater eher wenig gemein. 

Es hat bei Diem rührende Momente, wenn plötzlich die Bäckersfrau (Saskia Petzold) ein sentimentales Chanson anstimmt, und alle spontan einstimmen. Und wenn das dann den liebeskummertrunkenen Rockstar (Luca Fürchtenkordt) dazu bewegt, seine Freundin wieder in die Arme zu schließen und für den Afrikanerjungen ein selbstironisch schmalziges Benefizkonzert zu geben. Und wenn am Ende der tote Baum plötzlich Blüten schlägt.
Konstantin Bühler gibt den Marx mit souveräner, ein wenig verschmitzter, vielleicht etwas zu vornehmer Unbeirrbarkeit. Gertrud Kohl ist als seine Frau Arletty zerbrechlich, tapfer und irgendwie unverwüstlich. Heiner Take gibt einen Kommissar wie aus dem Film Noir. Der junge Afrikaner (Noah Groß) brilliert auch lässig am Schlagzeug. [...] Begeisterter Beifall. 

Besetzung
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