Nathan der Weise | ©Bettina Stoess
 
Schauspiel

Nathan der Weise

 
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Sonntag, 14.10.2018
18:00 bis 20:00 Uhr

Großes Haus

Einführung 17:30 Uhr

Alle Termine
Donnerstag, 27.09.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 19:00 Uhr
Sonntag, 30.09.2018
14:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 14:00 Uhr

mit Audiodeskription, Anmeldung bis 24.09. an barrierefrei@staatstheater-braunschweig.de

Sonntag, 07.10.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 19:00 Uhr
Mittwoch, 10.10.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 19:00 Uhr
Sonntag, 14.10.2018
18:00 Uhr, Großes Haus
Einführung 17:30 Uhr
Freitag, 19.10.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 30.11.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 19:00 Uhr
Dienstag, 04.12.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 14.12.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 04.01.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 10.01.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Dienstag, 29.01.2019
19:30 Uhr, Großes Haus

Gotthold Ephraim Lessing

 

Jerusalem im 12. Jahrhundert: Die gelobte Stadt ist gezeichnet von unablässigen Glaubenskriegen, der Hof des arabischen Landesfürsten Saladin zu einem Sammelbecken für Bettler und Flüchtlinge geworden. Als der jüdische Kaufmann Nathan von einer Handelsreise zurückkehrt, erfährt er, dass sein Haus angezündet wurde und seine Pflegetochter Recha fast verbrannt wäre. Eben jene Tochter, die er adoptiert hat, nachdem Christen seine ganze Familie ausgelöscht haben. Mit seinem Drama setzt Lessing der Endlosschleife der Gewalt und dem Fundamentalismus der monotheistischen Wirklichkeitsentwürfe ein utopisches Gedankenspiel entgegen – im vollen Bewusstsein der begrenzten Möglichkeiten aufklärerischer Vernunft.

Aufführungsdauer ca. 2 Stunden, keine Pause

Begleitmaterial für PädagogInnen sowie Workshopangebote erhalten Sie auf Anfrage beim Jungen Staatstheater unter theaterfieber@staatstheater-braunschweig.de

 

Pressestimmen

»Regisseur Martin Nimz verzichtet zur Spielzeiteröffnung im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig [...] weitgehend auf Bezüge zur Gegenwart. Er hebt das Geschehen in klassische Zeitlosigkeit in einem streng geometrischen Bühnenbild mit drei Betontreppen, die parallel, aber getrennt voneinander über einer schmucklosen Betonmauer aufsteigen. Die Schauspieler tragen einheitlich weiße Kleidung. Sie hebt sich lediglich durch die Farbe von Bändern ab, die sie zu Beginn um ihre Arme winden: Blau für die Juden, Rot für die Christen, Grün für die Muslime.« [...]
»Die tödlichen Konsequenzen eifernden Fanatismus’ deutet Nimz in Filmeinspielern von Kriegsszenen im Nahen Osten an, die auf die Betonmauer projiziert werden. Da unterstreicht der Regisseur die Relevanz von Lessings raffiniert konstruiertem Gedankendrama, das er andernorts ein wenig hochnimmt.«

Gefördert durch:
Besetzung
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