Peer Gynt | Nao Tokuhashi, Gianni Cuccaro ©Bettina Stoess
 
Tanztheater

Peer Gynt

 
Gewählter Termin

Dienstag, 23.01.2018
19:30 bis 21:20 Uhr

Großes Haus

Einführung 18:45 Uhr

Weitere Termine
Donnerstag, 21.12.2017
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Samstag, 30.12.2017
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Donnerstag, 11.01.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Dienstag, 23.01.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Sonntag, 04.02.2018
18:00 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 21.02.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 03.03.2018
19:30 Uhr, Großes Haus

Tanzstück von Gregor Zöllig
nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen

 

»Sei dir selbst genug!« – zugleich verführt und angewidert von diesem Lebensmotto begibt sich Titelheld Peer Gynt auf die Suche nach sich selbst und muss nach unzähligen Phantastereien und gescheiterten Lebensentwürfen feststellen, dass sein wahres Ich nicht aus einem gefestigten Kern, sondern – wie eine Zwiebel – lediglich aus unterschiedlichen Schalen besteht.
Henrik Ibsens Drama aus dem Jahr 1867 dient Choreograf Gregor Zöllig als Vorlage für die tänzerische Auseinandersetzung mit den Themen Identitätssuche, Hoffnung, Tod und Liebe. Der britische Komponist Gavin Bryars schrieb eigens für diesen Tanzabend neue Musik auf der Grundlage von Edvard Griegs berühmtem »Peer-Gynt-Zyklus«.

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde und 45 Minuten, keine Pause


Alternierende Besetzungen:
Gianni Cuccaro tanzt Peer Gynt am 20.10., 29.10., 03.11., 19.11., 24.11., 05.12., 21.12., 30.12, 21.02. und 03.03.
Brendon Feeney tanzt Peer Gynt am 11.01., 23.01. und 04.02.
Mara Sauskat tanzt Solvejg am 20.10., 29.10., 03.11., 19.11., 24.11., 05.12., 21.12., 30.12, 21.02. und 03.03.
Cecilia Castellari tanzt Solvejg am 11.01., 23.01. und 04.02.
Nao Tokuhashi tanzt Ingrid am 20.10., 29.10., 03.11., 19.11., 24.11., 05.12., 21.12., 30.12, 21.02. und 03.03.
Mariateresa Molino tanzt Ingrid am 11.01., 23.01. und 04.02.

 

Pressestimmen

»Wie Braunschweigs Tanzdirektor Gregor Zöllig Henrik Ibsens ewigen Träumer, Fabulierer, Draufgänger und Egomanen Peer Gynt auf die Bühne des Staatstheaters zaubert, macht dem »dramatischen Gedicht« des nordischen Hexenmeisters alle Ehre. Zu Griegs (manchmal leicht verfremdeter) Musik zeigt er eine atemlose Lebensrevue, die immer wieder mit neuen Szeneneinfällen überrascht und tänzerisch wunderbar auf den meist romantisch schwelgenden, manchmal satirisch rhythmisierten Melodien liegt.
Zölligs Choreografie macht Geschichte und Sinn des Gedichts mit seinen starken emotionalen Motivationen klar nachvollziehbar. Das Ensemble wirkt exzellent zusammen, mit Cuccaro als energetisch mitziehender Leitfigur, eine Lebensrolle, so athletisch wie charakterstark erfüllt. Am Pult des prächtig aufspielenden Staatsorchesters lässt Christopher Hein die weichen Farben und festlichen Klänge Griegs sowie die milden Grieg-Bearbeitungen von Gavin Bryars leuchten.
Gianni Cuccaro als Gynt durchfurcht sein aus den eigenen Ängsten und Lüsten gebautes Universum mit raumfüllender Energie. Er ist kein nordischer, sondern ein neapolitanischer Faust, der als Wirbelwind seine Gefühle auch mal auf Italienisch rausschreit, immer auf der Suche nach sich selbst, dem nächsten Kick, unbeugbar, selbstbezogen, unermüdlich. Grandios, wie der Tänzer dabei die verschiedenen Facetten des komplexen Charakters ausdrückt.«

»So wie er die von Gavin Bryars überarbeitete «Peer Gynt»-Musik von Edvard Grieg auf ungewohnte Weise klingen lässt, setzt er auch andere, zeitgemäße Akzente. Vor allem aber lässt er tanzen, und das so aufregend, aktuell und abwechslungsreich, dass er sich am Ende einen ganz stillen, sehr sanften Schluss leisten kann. Wer kann das schon?«

Besetzung
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