©Volker Beinhorn
 
Extras

Performativer Schwimmraum

 
Gewählter Termin

Freitag, 19.01.2018 um 20:00 Uhr

Aquarium

#1: Politische Performance

Aktuell keine Termine geplant.

Arbeiten und Gespräche zu neuen Theaterformen und ihrer Vermittlung

 

Der »Performative Schwimmraum« lädt in loser Folge zu einem Meeting zwischen HBK und Staatstheater. Die erste Ausgabe widmet sich dem Thema »Das Politische von Performances« und wird kuratiert von Dorothea Hilliger (HBK) und Alexander Kohlmann (Staatstheater).


Vier Performances stehen auf dem Programm.Im Anschluss besteht bis ca. 23:30 Uhr Zeit für anregende Gespräche und Diskussionen im Aquarium. 

1. What we're keeping up/ Fail. Fail again. Fail Better
_soziale Plastik

Seminar: Fail. Fail again. Fail better.

Fail. Fail again. Fail Better ist Titel eines Seminars, das sich mit dem Scheitern in der Kunst auseinandersetzt. Scheitern ist eine Notwendigkeit jeder künstlerischen Auseinandersetzung. Sich vor dem Scheitern über Wasser zu halten, zu schwimmen, eine Idee mit sich herumzutragen, für eine Überzeugung zu stehen, eine Wertvorstellung hochzuhalten, sind essentielle Anteile künstlerischer Prozesse. Doch ist es nicht auch der Raum des Politischen, in dem die wichtige Frage kaum noch beantwortet wird: Wofür stehen wir eigentlich?

Texte und Performance Vanessa Gelbke, Lisa-Marie Gremm, Finn Hafenmeier, Carl Hugo Hahn, Jörn Hartmann, Lukas Klein, Anna Lipski, Carlo Malkus, Patricia Martsch,  Tom Meier, Erika Morsbach, Martina Rogowski, Melike Taloglu, Kira Wieckenberg, Yu Simiao, Maja Zipf, Trinh Tu May
Konzept und künstlerische Leitung Jules Buchholtz
 

 
2. Ein Schemel ist ein Stuhl ist eine Prothese
_performative Studie


 Auf der Bühne ein Stuhl. Die Performerin betritt die Bühne und setzt sich. Eine völlig alltägliche Handlung. Ist es eine Handlung? Wieviel Automatismus steckt darin? Erika Morsbach hat sich mit Prothetik und Robotik befasst. Dabei hat sie vor allem aus der Perspektive des eigenen Körpers heraus Ursprung und Steuerung von Bewegungen fokussiert. Eines ihrer Ergebnisse ist, dass auch alltägliche Gegenstände eine prothetische Funktion ausüben. In einer kleinen performativen Studie zeigt sie das Zusammenspiel von Ding und Körper, von der Biegsamkeit menschlicher Bewegungen und der Härte von Gegenständen. Ist der Gegenstand dem Körper angepasst, oder passt sich der Körper dem Gegenstand an? Wann wird aus einer Haltung eine Position? Wo hört die Bewegung auf, und wo beginnt der Tanz?

Konzept, Choreographie, Performance Erika Morsbach-Kurebayashi

 


3. Unleash the swarm!
_Bewegungschor

Seminar: Zombologie. Lebendiges und unbelebtes Handeln.

Ausgehend von der Unterscheidung zwischen Mensch und Maschine haben die Studierenden des Seminars „Zombologie. Lebendiges und unbelebtes Handeln“ sich mit menschlichen und nicht-menschlichen Handlungsformen beschäftigt und sich die Frage gestellt, auf wie vielen Ebenen sich unsere Welt und unser Leben durch Digitalisierung und Robotik verändert. Wie denkt eine Maschine? Kann eine Maschine „ich“ sagen und sich selbst meinen? Was ist künstliche Intelligenz? Was zeichnet menschliches Handeln aus? Als Auszüge aus ihren Überlegungen und ihrer choreographischen Arbeit zeigen die Studierenden u.a. einen Drohnentanz, das Schwarmverhalten von Maschinen und vernetztes Denken im Internet. 


Performance und Choreographie Maide Akkoyun, Priska-Janine Dolling, Madeleine Franke, Saskia Garz, Sophie Gittermann, Sara Hartmann, Antonie Simone  Huff, Céline-Sofie Ilbertz, Tim  Ingwersen, Erika Morsbach, Nele Rennert, Elena Rottmann
Texte Antonie Huff, Nele Rennert, Priska-Janine Dolling
Anleitung Sophie Gittermann
Konzept und künstlerische Leitung Jules Buchholtz

 


4. Particle Play

Why do people have curiosity? You know… why do we care about how distant parts of the universe, things that happened billion years ago like the big bang, why do we find them that interesting? It doesn’t affect what we do day-to-day. Uh… but nevertheless, once you have curiosity you can’t control it. It’ll ask questions about the universe. It will ask questions about harmonic patterns that create art; music. — Savas Dimopoulos

„Mir geht’s jetzt nicht darum, dass wir irgendwann alle durchsichtige Handys haben!“

Aber worum geht es dann?
Um kleinste Teilchen und große Beschleuniger, Dürrenmatt und Teilchenphysiker, Phantasie und Rationalität, Potentialtöpfe und K-Räume, Kunst und Wissenschaft.
Drei Physikstudenten sind neugierig. 

Performance Theodor Griepe, Manuel Rammler, Alex Schmidt
Künstlerische Leitung Antonie Huff

 

 

 

 

 

 

keyboard_arrow_up

Die Veranstaltung wurde vorgemerkt

↦ Zu meinen gemerkten Veranstaltungen gehen
↦ Hinweis schließen