Struwwelpeter | ©Lioba Schoeneck
 
Tanztheater

Struwwelpeter

 
Termine
Sonntag, 16.12.2018
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Sonntag, 23.12.2018
18:00 Uhr, Großes Haus
Einführung 17:15 Uhr
Sonntag, 30.12.2018
18:00 Uhr, Großes Haus
Einführung 17:15 Uhr
Samstag, 12.01.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 18:45 Uhr
Samstag, 19.01.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
zum vorletzten Mal
Einführung 18:45 Uhr
Sonntag, 24.02.2019
19:30 Uhr, Großes Haus

Tanzstück von Gregor Zöllig
nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Heinrich Hoffmann

Musik und Liedtexte aus »Shockheaded Peter« von Martyn Jacques und »The Tiger Lillies« sowie Kompositionen von Laurenz Gemmer

 

Eines der bekanntesten Bilderbücher aller Zeiten inspiriert Choreograf Gregor Zöllig, sich in »Struwwelpeter« mit den Turbulenzen der Kindheit sowie mit einer fragwürdigen Pädagogik auseinanderzusetzen, welche für die betroffenen Kinder meist nicht folgenlos bleibt und sie für ihr Leben prägt. Musikalisch mitreißend, bilderreich und mit viel schwarzem Humor erzählt er gemeinsam mit seinen Tänzerinnen und Tänzern die Geschichten vom Daumenlutscher, vom Paulinchen und dem bösen Friederich neu und geht damit den Manipulationen der Erwachsenen auf den Grund.

Wir empfehlen das Stück »Struwwelpeter« für ZuschauerInnen ab 12 Jahren. 

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 40 Minuten, keine Pause

Begleitmaterial für PädagogInnen sowie Workshopangebote erhalten Sie auf Anfrage beim Jungen Staatstheater unter theaterfieber@staatstheater-braunschweig.de

 

Pressestimmen

»Struwwelpeter lebt. Wenn ihn auch die Tiger Lillies in ihrer Punk-Oper vom »Shockheaded Peter« in jeder Geschichte neu begraben, Gregor Zöllig, Braunschweigs Tanzdirektor, lässt ihn laufen: Seine Koffer macht er leer, seine Spielsachen wirft er über Bord, und dann rudert er los, als fliegender Robert auf einem Boot, das an sichtbaren Seilen in die Höhe gezogen wird, während hinten eine Leinwand den Himmel aufgehen lässt: raus aus der Kindheit, raus aus Erziehungsrepressalien, auf zu neuen Ufern. Mit diesem Schlussbild, von Brendon Feeney mit schöner Stimme und den Tänzern als Chor untermalt, öffnet sich der Horizont selbstbestimmten Erwachsenseins.
Das hat einen Hauch von Fellinis Schiff der Träume und etwas von barocker Welt-Theatermacherei und atmet in jedem Fall das poetische Versprechen, dass Leben mehr ist als Sittenregeln und Heinrich Hoffmanns Verhaltenskonventionen. […] Zölligs Szenenfolge ist eine perfekt getimte und abwechslungsreich zwischen Poesie, Frechheit und Psychologie mäandernde Interpretation des bis heute prägenden Erziehungskanons und seiner Auswirkungen..[…] Zu Zölligs anregenden Struwwelpeter-Variationen spielen Alfred Böhm, Wiktor Gazda, Laurenz Gemmer, Winfried Junius und Norbert Wetzel teils atmosphärische Improvisationen wie in der Paulinchen-Szene, teils die zwischen Weill und Klezmer angesiedelten, manchmal angeschrägten, oft aber auch sehr poetischen Songs der Tiger Lillies. Mit viel Drive und Klasse. Bis zu Roberts fliegender Schifffahrt ins Wolkenmeer. Großer Applaus.« 

Besetzung
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