Persona

nach einem Drehbuch von Ingmar Bergman
Übersetzung Renate Bleibtreu, Hamburg

Während einer Aufführung der antiken Tragödie »Elektra« verstummt die Schauspielerin Elisabet Vogler ohne Vorwarnung und offensichtlich willentlich. Denn »als Mensch und Künstlerin« verfügt Elisabet »über eine glückliche und wirklichkeitsnahe Veranlagung«, sagt zumindest ihre Ärztin. Was also veranlasst die Schauspielerin, die Sprache zu verweigern, Ehemann und Sohn zu verlassen und sich mit der jungen Pflegerin Alma ans Meer zurück zu ziehen? Während Elisabet schweigt, erzählt Alma von sich und ihrem Leben; macht die Fremde zu einer Vertrauten, der sie ihr Innerstes offenbart. Bis zu dem Moment, an dem Alma sich von Elisabet verraten fühlt und sich zwischen den beiden Frauen ein existenzieller Kampf entspinnt: um Liebe, Sinn und Wahrhaftigkeit, um Sein und Schein, um Erleichterung oder Angst angesichts der eigenen Bedeutungslosigkeit.

Im Spannungsfeld des eigenen künstlerischen Erfolgs und Misserfolgs machte der Film- und Theaterregisseur Ingmar Bergman in »Persona« die Kunst wie das Leben zum Gegenstand eines außergewöhnlichen Kammerspiels. Denn das Rätsel darum wie man wird, was man ist, bestimmt das Spiel vielleicht ebenso wie die Wirklichkeit.

Presse

»[...] gelingt unter der feinnervigen Regie des jungen Timo-Hakim Djebrallah ein packendes Kammerspiel.« Braunschweiger Zeitung

Inszenierung Timo-Hakim Djebrallah
Bühne & Kostüme Carla Maria Ringleb
Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek

Alma
Pauline Kästner
Elisabet Vogler Birte Leest
Elisabets Mann Moritz Dürr
Stimme der Ärztin Martina Struppek

Premiere am 19.01.2017

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