Jagd.Kampf.Rausch

Rekonstruktion des Tanzstücks »Zeche eins« von Reinhild Hoffmann
Ein TANZFONDS ERBE Projekt

Choreografin Reinhild Hoffmann beschäftigte sich in ihrem 1991 in Bochum uraufgeführten Tanzstück »Zeche eins« mit archaisch-rituellen wie mythologischen Themen und näherte sich so den Ursprüngen unserer abendländischen Kultur. Jagd, Kampf und Rausch sowie der Zusammenhang der damit verbundenen Riten und Formen mit dem Tanz rückten in den Mittelpunkt ihres Interesses. Titelgebend für das Stück war der Proben- und Spielort in Bochum, die Waschkaue einer stillgelegten Zeche. Mit welch einfachen Mitteln und mit welch klarer choreografischer Handschrift sich Reinhild Hoffmann in »Zeche eins« mit der Antike befasst, ist nach wie vor vorbildlich und hat nicht an Kraft und Aktualität verloren.
Die Mittel, die Reinhild Hoffmann in »Zeche eins« wählt, sind zeitlos und wirken darum geradezu formbildend und klassisch.

Erstmals gibt Reinhild Hoffmann »Zeche eins« an eine jüngere Tänzergeneration unter dem neuen Titel »Jagd.Kampf.Rausch« weiter.

Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

Premiere am 21.10.2016

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