Peer Gynt

Tanzstück von Gregor Zöllig
nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen

»Sei dir selbst genug!« – zugleich verführt und angewidert von diesem Lebensmotto begibt sich Titelheld Peer Gynt auf die Suche nach sich selbst und muss nach unzähligen Phantastereien und gescheiterten Lebensentwürfen feststellen, dass sein wahres Ich nicht aus einem gefestigten Kern, sondern – wie eine Zwiebel – lediglich aus unterschiedlichen Schalen besteht.
Henrik Ibsens Drama aus dem Jahr 1867 dient Choreograf Gregor Zöllig als Vorlage für die tänzerische Auseinandersetzung mit den Themen Identitätssuche, Hoffnung, Tod und Liebe. Der britische Komponist Gavin Bryars schrieb eigens für diesen Tanzabend neue Musik auf der Grundlage von Edvard Griegs berühmtem »Peer-Gynt-Zyklus«.