Anat Edri

studierte in Jerusalem sowie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper, wo sie u. a. Giannetta (»L’elisir d’amore«) und Papagena (»Die Zauberflöte«) sang sowie in John Neumeiers Ballett »Messias« unter der Leitung von Alessandro De Marchi auf der Bühne stand. Gastengagements führten sie u. a. zur Münchner Biennale, den Händel-Festspielen in Göttingen und London, zu den Innsbrucker Festwochen und an die Oper Leipzig. Bei den Bregenzer Festspielen gab die israelische Sopranistin 2017 ihr Debüt als Susanna (»Le nozze di Figaro«), bevor sie für ein Jahr in das Ensemble der Vlaamse Opera wechselte. Dort war sie u. a. als Nannetta (»Falstaff«) in der Regie des Oscar-Gewinners Christoph Waltz zu erleben, gab ihr Debüt als Servilia (»La clemenza di Tito») sowie als Blumenmädchen (»Parsifal«) und übernahm die Partie des Yniold in Sidi Larbi Cherkaouis Inszenierung »Pelléas et Mélisande« in der Ausstattung von Marina Abramović – eine Produktion, in der sie auch am Luxemburger Opernhaus zu erleben war. Seit der Saison 2018/19 gehört Anat Edri dem Ensemble des Staatstheaters Braunschweig an, wo sie sich dem Publikum u. a. als Mutter und Maria (»Machtspiele«), Musetta (»La bohème«), Valencienne (»Die lustige Witwe«) und Yvette (»Die Passagierin«) vorstellt.

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