Christian Miedl

Der deutsche Bariton absolvierte zunächst ein Studium der Internationalen Wirtschaft an der Universität Passau. Darauf folgte ein Konzertdiplom mit Auszeichnung am Salzburger Mozarteum und der Konzertpreis des Viñas-Wettbewerbs Barcelona.

In den letzten Jahren hat er sich besonders in der Zeitgenössischen Musik international einen Namen gemacht, mit Ur- und Erstaufführungen bedeutender Werke von Wolfgang Rihm, Peter Eötvös, Ennio Morricone, Salvatore Sciarrino und Luca Francesconi. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er auch eine Liedreihe einführte, war er bis 2011 fest engagiert und sang eine große Bandbreite traditioneller Hauptpartien, darunter Conte Almaviva, Giovanni, Papageno, Rossini-Figaro, Donner, Onegin. Mit großen Erfolgen im Bereich Neuer Musik ist er seitdem auch zu einem gefragten Interpreten moderner Opernpartien geworden, darunter besonders als Prinz von Homburg (Henze), Kaiser von Atlantis (Ullmann), Valmont in »Quartett« (Francesconi)Achilles in »Penthesilea« (Schoeck) und Hans Scholl in »Weisse Rose« (Zimmermann). Gastengagements umfassen u. a. die Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper, Staatsoper Stuttgart, Hamburgische Staatsoper, Suntory Hall Tokyo, Spoleto Festival USA, Lyon, Malmö, Frankfurt, Köln, Bonn und Seattle. Er ist zudem auf CD-/ DVD-Aufnahmen von u. a. Reimanns »Lear«Offenbachs »Belle Hélène« (Staatsoper Hamburg), Orffs »Carmina Burana« (National OrchestraTaipei) und Sciarrinos »Luci mie traditrici« (Oper Frankfurt) zu erleben. Im März 2020 erscheint bei Capriccio sein Solo-Album »Songs of the Night« mit Liedern der Romantik, Moderne und Avant-Garde.

Aktuelle Produktionen:

Angels in America

 

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