Julia K. Berndt

geboren in Hamburg, studierte zunächst angewandte Theaterwissenschaften in London. Ihre theoretischen und praktischen Arbeiten dieser Zeit befassen sich vor allem mit der Korrelation von Raum und Identität sowie Schnittstellen zur Performance Kunst, Raum-Installation und Zuschauer-Interaktion durch »site specific theatre«. Es schloss sich eine Ausbildung zur Kostüm- und Bühnenbildnerin am renommierten Motley Theatre Design Course unter Alison Chitty an, der weitere Arbeiten in der Londoner Freien Szene folgten. Neben Projekten mit u. a. Mark Ravenhill und Edward Bond erregte hier vor allem ihre Zusammenarbeit mit dem britischen Kollektiv »non zero one« Aufsehen, die 2012 mit dem Off-West End Award für »Best Entertainment« ausgezeichnet wurde.

Nach Julia K. Berndts Rückkehr nach Deutschland folgten zunächst Assistenzen am Thalia Theater sowie an diversen europäischen Opernhäusern. Seit 2016 ist sie freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und trat zuletzt mit »La divisione del mondo« an der Opéra Royal de Versailles, »Don Giovanni« am Theater Lübeck und »Nixon in China« am Mainfrankentheater Würzburg in Erscheinung. Zukünftige Projekte umfassen »Hänsel und Gretel« am Mainfrankentheater Würzburg, »Die Zauberflöte« am Sacai Performance Center in Japan, »Heute Abend: Lola Blau« am Staatstheater Hannover und »Die neuen Todsünden« am Staatstheater Karlsruhe. Nach ihrem Kostümbild für »La bohème« am Staatstheater Braunschweig kehrt sie nun mit der Produktion »Eugen Onegin« hierhin zurück.

Julia K. Berndt war Semifinalistin des »Ring Award 2017« in der Steiermark und wurde 2018 im Jahresbericht der Opernwelt für ihr Bühnenbild der Produktion »Nixon in China« am Mainfrankentheater Würzburg als Nachwuchskünstlerin des Jahres nominiert. 

Aktuelle Produktionen:

La bohème

Eugen Onegin

 

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