Viktorija Kaminskaitė

Viktorija Kaminskaitė stammt aus Vilnius (Litauen) und studierte zunächst Chorleitung an der Litauischen Musikakademie sowie anschließend Gesang an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse u. a. bei Daphne Evangelatos, Grace Bumbry, Edith Wiens und Simon Estes. Während ihres Studiums sammelte sie erste Bühnenerfahrungen als Gouvernante in der Hochschulproduktion »The Turn of the Screw«, in der Titelpartie von Händels »Alcina« sowie als Blumenmädchen in Wagners »Parsifal« an der Oper Leipzig. Von 2008 bis 2013 war sie Ensemblemitglied der Oper Leipzig, wo sie Partien wie Pamina (»Die Zauberflöte«), Fiorilla (»Il turco in Italia«), Ninetta (»Die Liebe zu den drei Orangen«) und Ismene (»Alceste«) sang. Im Sommer 2012 war sie als Micaëla (»Carmen«) bei den Seefestspielen Berlin zu Gast und debütierte im Folgejahr als Dorella (»Das Liebesverbot«) bei den Bayreuther Festspielen. An der Semperoper Dresden war sie erstmals 2015/16 als Gretel in »Hänsel und Gretel« zu hören.

Zu ihrem breit gefächerten Repertoire gehören Partien wie Mozarts Fiordiligi und Donna Anna, Donna Fiorilla (»Il turco in Italia«), Mimì (»La bohème«), Anne Truelove (»The Rake’s Progress«), Brittens Governess und Janáčeks Füchslein. Engagements führten sie u. a. nach Berlin, Dessau, Kassel, Halle, Vilnius, e Lyon, Lima und Tokyo. Auf dem Konzertpodium war sie mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Jonathan Nott, Jun Märkl und Gabriel Feltz zu erleben. Auch als Liedsängerin war sie aktiv, u. a. mit Aufführungen von Gustav Mahlers »Kindertotenliedern« mit dem Leipziger Streichquartett.

Seit der Spielzeit 2021/22 ist sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie u. a. als Tatjana (»Eugen Onegin«) zu hören ist.

Aktuelle Produktionen:

Alcina

 

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