©Bettina Stoess
 
Staatsorchester

9. Sinfoniekonzert

 
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Sonntag, 17.05.2020 um 11:00 Uhr

Stadthalle

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Sonntag, 17.05.2020
11:00 Uhr, Stadthalle
Montag, 18.05.2020
20:00 Uhr, Stadthalle

 

Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Louis Spohr
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 86 »Weihe der Töne«


Musikalische Leitung Anna Skryleva
Solistin (Artist in Residence) Olga Scheps, Klavier

 

 

Beethoven lag es am Herzen, die Gattung des modernen Klavierkonzertes zu einem neuen Höhepunkt zu bringen. Das Klavier sollte zum gleichwertigen Dialogpartner des Orchesters avancieren. Fünf Klavierkonzerte brachte Beethoven zu Papier, von einem sechsten in D-Dur blieben nur Skizzen erhalten. Die ersten beiden Klavierkonzerte entstanden vor 1800 und damit weitgehend außerhalb seines sinfonischen Schaffens. Die letzten drei Konzerte hingegen schrieb Beethoven in den ersten Jahren nach 1800, in seiner großen Schaffensperiode. Sie sind stark durch sein sinfonisches Werk geprägt. So auch das 4. Klavierkonzert, welches in direkter zeitlicher Nähe zur fünften und sechsten Sinfonie entstand.

 

Ganz neue Wege wollte Louis Spohr mit seiner vierten Sinfonie erproben. »Die Weihe der Töne« wählte er als Titel für seine Komposition und bezeichnete sie als »Charakteristisches Tongemälde in Form einer Sinfonie«, nach einem Gedicht von Carl Pfeiffer (1825). So heißt es in Pfeiffers Werk: »Heilige Töne, Friedensklänge aus der unbekannten Welt in des Lebens Lust und Strenge, seid ihr treu uns zugestellt.« Spohrs »Experiment« wurde zu einem großen Erfolg und stürmisch als Meisterwerk gefeiert. So gelang es ihm, als Beethovens Freund und Kritiker, endgültig aus dessen sinfonischem Schatten herauszutreten.

 

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