©Björn Hickmann/ stage picture
 
Musiktheater

Chicago

 
Termine
Freitag, 20.12.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Dienstag, 31.12.2019
14:30 Uhr, Großes Haus
Dienstag, 31.12.2019
19:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 12.01.2020
14:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 12.01.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 16.01.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 05.02.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 14.02.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 22.02.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 23.02.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 07.03.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Mit Audiodeskription
Donnerstag, 26.03.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Montag, 13.04.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 25.04.2020
19:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 01.05.2020
19:30 Uhr, Großes Haus

Ein Musical-Vaudeville
Buch von Fred Ebb und Bob Fosse
Musik von John Kander
Liedtexte von Fred Ebb
nach dem Theaterstück »Chicago« von Maurine Dallas Watkins
Deutsch von Erika Gesell und Helmut Baumann
mit englischen Songs und deutschen Dialogen

 

CHICAGO is presented by special arrangement with Samuel French, Inc., New York

 

Für den Mord an ihrem Geliebten könnte Roxie Hart die Todesstrafe erhalten. Im Chicago der 20er Jahre aber ist Verbrechen für die junge Vaudeville-Tänzerin die Chance zum Durchbruch. Ähnlich wie ihre Mitinsassin Velma Kelly wird sie als attraktive Verbrecherin unter dem Titel »Jazz-Mörderin« zum Medienstar. Doch der Ruhm ist flüchtig ...

Songs wie »All That Jazz«, der »Cell Block Tango« oder »If You’re Good to Mama«, viel Tanz im Flair des Vaudevilles der Goldenen Zwanziger und schließlich der Reiz der »Killer-Ladies« machen »Chicago« zu einem der großen Musical-Hits schlechthin.

 

Pressestimmen

»Es scheint alles glatt zu laufen für Roxie, die Sophia Gorgi als kesse blonde Giftpuppe mit kratzbürstigen Registern spielt. Sie gewinnt den smarten Promi-Anwalt Billy Flynn als Verteidiger, einen souveränen Showman des Rechts, aasig lässig verkörpert von Markus Schneider. Die Geschworenen, macht er Roxie klar, werden vor Gericht das beurteilen, was ihnen geboten wird. „Blende und benebele sie, zeig ihnen spektakulären Hokus Pokus, und sie werden begeistert sein“, singt er im weißen Anzug mit sonorer Grandezza. Er stellt Roxie als Waise und Klosterschülerin dar, die sich im verführerischen Strudel der Großstadt eines aggressiven Verführer erwehrt hat und zutiefst bereut. Wie Flynn Roxie dabei wie eine Marionette führt, wie er die Geschworenen wie ein Dompteur beherrscht, das zeigt Regisseur Matthew Wild in prägnant gebauten Szenen, denen Choreografin Louisa Ann Talbot spektakulären Drive verleiht. Eine Inszenierung aus einem Guss mit einer klaren, schnörkellosen, ganz zeitgemäßen Handschrift. [...] In der entfesselten freien Medien-Markt-Gesellschaft ist das Spektakuläre der einzige Wert, der zählt, lautet die in Brechtscher Manier zugespitzte Botschaft, die allerdings jazzig-prickelnd und völlig moralinfrei rübergebracht wird, im Rhythmus von Ragtime, Swing, Dixie und Blues. Ein kleines Staatsorchester-Ensemble beherrscht diese Farben unter der Leitung von Georg Menskes souverän. Die Musiker sind die einzigen hauseigenen Kräfte, alle Sänger und Tänzer Gäste, allerdings sehens- und hörenswerte, von Roxies langbeiniger Knastschwester Velma (Fleur Jagt mit komödiantischen Qualitäten und sinnlichem Mezzo) über die korrupte Aufseherin „Mama“ Morton (stimmstark Marion Campbell) bis zur Klatschjournalisten-Drag-Queen Mary Sunshine (Victor Petersen).

Am Ende jubelt das bis in den dritten Rang gefüllte Große Haus. Diese Produktion dürfte ein Renner werden. «

Besetzung
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