©Bettina Stoess
 
Junges Staatstheater

Die feuerrote Blume (Die Schöne und das Biest)

 
Termine
Mittwoch, 11.12.2019
09:30 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 12.12.2019
09:30 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 12.12.2019
11:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 13.12.2019
10:00 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 18.12.2019
09:30 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 18.12.2019
11:30 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 19.12.2019
09:30 Uhr, Großes Haus
ausverkauft
Donnerstag, 19.12.2019
11:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 20.12.2019
10:00 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 22.12.2019
15:00 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 22.12.2019
18:00 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 26.12.2019
11:00 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 29.12.2019
10:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 05.01.2020
11:15 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 05.01.2020
15:00 Uhr, Großes Haus
zum letzten Mal

Buchung für Schulklassen:
Karten auf Anfrage. Bitte melden Sie sich dazu bei Katrin Wiegand unter:
Tel: 0531 1234 556 (Mo. - Fr. 10:00 - 14:30 Uhr)
schulgruppen@staatstheater-braunschweig.de

ab 6 Jahren

von Leonid Braussewitsch und Irina Karnauchowa
russisches Märchen nach dem französischen Volksmärchen »Die Schöne und das Biest«
aus dem Russischen von Renate Landa

 

Ein großer Zauber, der nur durch Liebe gebrochen werden kann: Als der Kaufmann seine drei Töchter fragt, was er ihnen von seiner Reise mitbringen soll, wünscht sich die Jüngste weder Schmuck noch Kleidung. Aljonuschka möchte das Schönste haben, was es auf der Welt gibt: die feuerrote Blume. Der Kaufmann möchte seiner Tochter den Wunsch unbedingt erfüllen und findet sie, die einzige feuerrote Blume, schließlich in einem geheimnisvollen Schlossgarten. Unbedacht und eilig pflückt er sie, möchte er doch schnellstens wieder nach Hause. Doch der Schlossherr – ein unansehnliches Ungeheuer – verurteilt ihn für diesen Diebstahl zum Tode. Seine einzige Rettung sind seine Töchter: Wenn eine fortan bei dem Ungeheuer wohnen möchte, darf der Vater leben. Da nimmt Aljonuschka allen Mut zusammen und geht ins Schloss zum Ungeheuer. Doch das ist gar nicht so grausam, wie erwartet. Kann Aljonuschka den Zauber lösen, der auf dem Ungeheuer liegt?

 

 

Alle Familienvorstellungen werden mit russischen Übertiteln gezeigt.

 

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 50 Minuten, inklusive Pause
 

 

Buchung für Schulklassen:
Karten auf Anfrage. Bitte melden Sie sich dazu bei Katrin Wiegand unter:
Tel: 0531 1234 556 (Mo. - Fr. 10:00 - 14:30 Uhr)
schulgruppen@staatstheater-braunschweig.de

 

Pressestimmen

»Was in diesem Wald alles los ist! Die Bäume wachsen von oben rein. Der Mond wirft geheimnisvolles Licht auf teils Unkenntliches. Mystische Wesen mit glühenden Ästen laufen entlang des geschwungenen Weges zwischen wilden Grünflächen mit Pfau und schwarzen Vorhängen, halb Theater, halb Traum. Für diesen Traumwald muss man Ausstatterin Jasna Bosnjak schon lieben.

Zum Live-Streichquartett, das auch im schemenhaften Dunkel sitzt, entwickelt Jörg Wesemüller darin im Großen Haus des Staatstheaters eine wunderbar entschleunigte, poetisch-zauberhafte Inszenierung des Märchens von der feuerroten Blume, die für Erwachsene auf der Ebene Freudscher Traumdeutung wandelt, für Kinder einfach ein magischer Ausflug in fremde Welten ist. Ein wahres Märchen, ein Theatertraum. […]

Als Link zur Gegenwart gibt es dann ja immer noch die beiden eitlen Schwestern, in bunten Leggins und Glitzerfummel etwas discoprollig aufgemacht. Isabell Giebeler und Catherine Sophie Dumont spielen sie herrlich als glamourgeile Zicken, die nur zwischen Germanys next Topmodel und den angesagten Influencer-Tips denken.[...] Götz van Ooyen gibt ihn als milden Lebenswanderer, dem plötzlich der Tod begegnet ist. Und Naima Laube spielt die Aljonuachka mit natürlicher Sanftmut, innig und doch praktisch. Sie tut, was getan werden muss, und bleibt sich treu. Und singt mit herrlich feiner Stimme. So kommt sie durch den düstren Wald, erreicht das Traumschloss, in dem alle Wünsche erfüllt werden, und begegnet dem fremden Hausherrn unbefangen. Der ist wahrlich kein Ungeheuer, sondern ein grüner Naturzottel, der auf einer Mooswand unsichtbar wird. Roman Konieczny spielt ihn als liebenswerten Tolpatsch.

Böse sind hier ganz andere, die nun als Amme getarnte Baba Jaga etwa mit ihren Intrigen, die die Selbstsucht der Schwestern geschickt instrumentalisiert. Saskia Taeger darf dafür ihre Krallen ausfahren und bezieht in einer Art Brechtsong die raffiniert-materialistische Gegenposition zur Welt der Nächstenliebe. […] Dieser außerordentlichen Produktion sind viele Zuschauer mit offenen Herzen zu wünschen.«

Besetzung
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