Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Dichtung von Emanuel Schikaneder

in deutscher Sprache mit Übertiteln

Heute gilt Mozarts »Zauberflöte« als Klassiker für Jung und Alt, doch schon kurz nach der Uraufführung entbrannten die Diskussionen um das Gedankengut dieser Oper. Zum einen stand Mozart mit der »Zauberflöte« in der Tradition der Wiener Kasperl- und Zauberoper. Zum anderen wimmelt es in der »Zauberflöte« nur so von freimaurerischen Ideen. Aus dem bösen Zauberer aus dem Genre Märchen wurde der weise Herrscher Sarastro, aus der guten Fee seine Gegenspielerin, die Königin der Nacht. Diese nutzt Tamino, um ihre Tochter Pamina aus dem Tempel Sarastros zu befreien. Der Anblick von Paminas Bild genügt für den jungen Mann, sich sofort mit dem Vogelfänger Papageno an seiner Seite auf den Weg zu machen. Bis Pamina aber befreit werden kann, muss das ungleiche Duo verschiedene Prüfungen bestehen…

 

Dagmar Schlingmann zeigt mit der »Zauberflöte« eine surreale Welt, in der die Linien zwischen Gut und Böse verschwimmen. Ist es – wie anfänglich von der Königin behauptet – Sarastro, der ein Tyrann ist und gestürzt werden muss oder vertreten er und sein Gefolge die besseren Ideen? In der Konfrontation mit diesen unterschiedlichen Systemen und Gedankenwelten sind es die jungen Protagonist:innen, die ihre eigenen Werte und damit auch ihren eigenen, neuen Weg in die Zukunft finden müssen.

 

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 50 Minuten, inklusive Pause

Besetzung

Sarastro: Jisang Ryu
Tamino: Kwonsoo Jeon
Sprecher: Rainer Mesecke
Priester: Steffen Doberauer
Königin der Nacht: Alina Wunderlin
Pamina: Ekaterina Kudryavtseva
1. Dame: Narine Yeghiyan
2. Dame: Milda Tubelytė
3. Dame: Rowan Hellier
Erster Knabe: Daria Michalkov, Vivien Zöller
Zweiter Knabe: Sofie Michalkov, Ruben Zickler
Dritter Knabe: Kira Wegele, Hanna Hübner
Papageno: Zachariah N. Kariithi, Maximilian Krummen
Papagena: Veronika Schäfer
Monostatos: Matthew Peña
Erster Geharnischter: Sungmin Kang
Zweiter Geharnischter: Rainer Mesecke
2 Sklaven: Peter Fontaine, Andreas Sebastian Mulik

Pressestimmen

»Es ist eine Freude, Mozarts ermutigende Musik wiederzuerleben. Die Inszenierung stellt wichtige Fragen, am Ende hängt die Schöpfung an einem zarten Schmetterling – leider wohl ein zutreffendes Bild unserer Situation. Starker Applaus.«



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Termine


  Letzte Aufführung: Sa 07.01.2023