Gesellschaft der StaatstheaterFreunde: Verleihung der Förderpreise 2020

 

 

Gesellschaft der StaatstheaterFreunde: Die Förderpreise 2020 für junge Theaterkünstler*innen gehen an Brendon Feeney, Maximilian Krummen, Marco Polizzi und Larissa Semke 

 

Der von der Gesellschaft der StaatstheaterFreunde vergebene Förderpreis für junge Theaterkünstler*innen 2020 ist in der letzten Woche erstmals ohne Besucher*innen im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig verliehen worden. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist unten zu sehen.


Die Auszeichnung, mit der junge Künstler*innen des Staatstheaters Braunschweig zu Beginn ihrer Karriere ausgezeichnet und gefördert werden, erhielten Brendon Feeney, Tänzer, Maximilian Krummen, Bariton, Marco Polizzi, 1. Violinist im Staatsorchester Braunschweig und Larissa Semke, Schauspielerin.


»Wir haben uns entschlossen, die vier geplanten Förderpreise, verbunden mit je 1000 Euro Preisgeld, nicht zu verschieben, sondern zum vorgesehenen Termin zu überreichen«, so Beate Kirchner, 1. Vorsitzende der StaatstheaterFreunde e.V. »In der Zeit des totalen Abbruchs aller Theatervorstellungen, ohne zu wissen, wann es wieder richtig losgehen kann, wollen wir unsere Verbundenheit mit dem Staatstheater und seinen Theaterschaffenden zeigen.«


Brendon Feeney ist US-Amerikaner. Er erhielt seine Tanzausbildung an der Center Stage Dance Academy in Eldorado Hills / Kalifornien sowie am Northern California Dance Conservatory. Sein erstes Engagement führte ihn von 2009 - 2012 an das Ballett des Theaters Regensburg, 2012 wechselte er zum Ballett des Theaters Hagen. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Ensemblemitglied des Tanztheaters am Staatstheater Braunschweig. Er tanzte u.a. den Peer Gynt 2017/18 in Gregor Zölligs gleichnamiger Choreografie, zuletzt war er in »Vom Sinn der Sinnlichkeit« zu erleben.


Maximilian Krummen studierte bei Melinda Liebermann sowie an der Kölner Musikhochschule bei Dieter Schweikard und Lioba Braun. Er war Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin. Seit der Saison 2017/18 ist er Ensemblemitglied des Staatstheaters Braunschweig und hat u.a. in Sciarrinos »La porta della legge«, Danilo (»Die lustige Witwe«), Marcello (»La bohème«), Albert (»Werther«) sowie die Titelpartie in Kreneks »Der Diktator« und Josts »Dichterliebe recomposed« gesungen. In der aktuellen Spielzeit war er als Valentin in »Faust«, als Joseph Pitt in »Angels in America« und in der Titelpartie in Tschaikowskys »Eugen Onegin« zu hören.


Marco Polizzi stammt aus Bologna, wo er sein Grundstudium Violine am Konservatorium mit Auszeichnung abschloss. 2011 setzte er seine Studien bei Professor Ulf Schneider an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover fort. Orchestererfahrung sammelte er unter anderem im Orchestra Mozart unter Leitung von Claudio Abbado und in der Dresdner Philharmonie. Seit 2019 spielt er 1. Violine im Staatsorchester Braunschweig.


Larissa Semke, geboren 1993 in Hameln, debütierte bereits mit 16 Jahren am Schauspielhaus Hannover. Anschließend ging es ans Burgtheater Wien, wo Matthias Hartmann sie mit zu den Salzburger Festspielen nahm. Es folgte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2016 erhielt sie für ihre künstlerische Leistung den Solopreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie am Staatstheater Braunschweig engagiert und stand u.a. in »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?«, »Als wir träumten«, »Der Kirschgarten« und »Der Fiskus« auf der Bühne.

 

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