©Volker Conradus
 
Schauspiel

Her. Olimpia. Maschinenerotik.

 

Neuer Premierentermin folgt

mit Motiven von E.T.A. Hoffmanns »Der Sandmann«

Projekt von Christoph Diem

Uraufführung

 

E.T.A. Hoffmann, ist das noch dunkle Romantik oder schon Science Fiction? Oder ist es doch sehr Jetztzeit, zu erleben, wie der Student Nathanael in »Der Sandmann« der mechanischen Olimpia verfällt? Sex könnte in Zukunft zu etwas mit Mechatronik werden. Kaum ist die Gesellschaft pornografisiert, da lockt das nächste Level. Nach der verdinglichenden »Benutzung« des begehrten Menschen folgt die Vermenschlichung des begehrten Dings. Aber: Hat das Ding Lust? Wie sähe das aus? Was sieht das Ding in mir, und wie löse ich sie aus, die Lust des Dings? KI heißt: Das Ding lernt. Kann man, kann KI Lust lernen? Hingabe ist schön und gut, aber was hat das Ding denn hinzugeben? Sein Selbst? Was soll das sein? Geht Lust ohne Bewusstsein? »Her. Olimpia. Maschinenerotik.« ist ein Theaterprojekt über Kontrollverlust und die Erotik von Betriebssystemen. Und über die Perspektivübernahme, den Blick aus den Maschinenaugen auf den erregten Menschen. Dunkle Romantik.

 

Hinweis: Entsprechend den geltenden Corona-Verordnungen haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, um Sie und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Dazu gehört auch das Formular zur Besucherregistrierung, welches Sie sich hier herunterladen können und bitte ausgefüllt zu Ihrem Vorstellungsbesuch mitbringen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie nur bei uns empfangen können, wenn Sie zur Einhaltung dieser Maßnahmen bereit sind. Vielen Dank!

Besetzung
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