©Volker Conradus
 
Staatsorchester

1. Sinfoniekonzert

 

Zyklus Komponistinnen

 

Fanny Hensel
Ouvertüre C-Dur

Siegfried Matthus
Kleines Orchesterkonzert


Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

 

Musikalische Leitung Srba Dinić

 

Den Auftakt der Sinfoniekonzertreihe im Großen Haus gibt die Ouvertüre in C-Dur von Fanny Hensel, deren musikalisches Können dem ihres berühmten Bruders Felix Mendelssohn in keiner Weise nachsteht – allein ihrem Geschlecht war es geschuldet, dass ihre Werke lange Zeit nicht auf den Spielplänen zu finden waren.

Am 27. August ist der Komponist Siegfried Matthus verstorben, der u.a. 2013 mit dem Louis Spohr Musikpreis Braunschweig ausgezeichnet wurde. Da das Staatsorchester Braunschweig und Siegfried Matthus eine lange Zusammenarbeit verband, wird statt dem ursprünglich geplanten »Konzert für Orchester« von Witold Lutosławski Matthus »Kleines Orchesterkonzert« aufgeführt.

Die Frage des Stils war auch diejenige, die Johannes Brahms über Jahre zu schaffen machte: Als seine 1. Sinfonie uraufgeführt wurde, war er bereits 43 Jahre alt und ein berühmter Mann – so lange kämpfte er mit dem »Druck«, ein sinfonisches Werk zu komponieren, nachdem Beethoven diese Gattung in gewisser Weise revolutioniert hatte. Der erste Satz entstand schon 1862, und Brahms ließ ihn 14 Jahre liegen, ehe er die anderen drei Sätze hinzufügte und dem Kopfsatz eine langsame, pathetische Einleitung hinzufügte. Die massive Klangsprache der Ecksätze weicht in den Mittelsätzen einem filigraneren Stil. Das Finale weiß beide Elemente zu verbinden – das Düstere, Massive mit dem Heiteren, Idyllischen.

 

Zur Audioeinführung von Orchesterdirektor Martin Weller  | 10 Minuten

 

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Pressestimmen

»Es klingt super. Wer irgend Sorge hatte, dass sich das Große Haus als Konzertsaal doch nicht so eigne, konnte am Sonntag beruhigt durchatmen: Ohne Samtvorhang und mit ein paar seitlichen Schallwänden warf die Bühne den Klang des mittig platzierten Staatsorchesters sehr differenziert und prächtig in den Zuschauerraum. /  (zu Brahms:) Dinic ist für diese Klangpracht, die dramatischen Umschwünge und den hellen Sang der Selbstfindung der ideale Organisator. Das Orchester entfaltet Wucht und Schönheit gleichermaßen. Und das reißt auch die Hörer mit, die mit Bravos und Ovationen danken.«

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