©Volker Conradus
 
Staatsorchester

2. Sinfoniekonzert

 

Zyklus 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Zyklus Mythos 9. Sinfonie

 

Gustav Mahler
Adagio aus der Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur


Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll op. 64


Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

 

Musikalische Leitung Stefan Soltész
Solist Roman Simović (Artist in Residence), Violine

 

Die magische Schallmauer der Zahl 9 – die Zahl von Beethovens, Dvořáks, Bruckners Sinfonien – galt es zu durchbrechen, als Gustav Mahler seine 10. Sinfonie in Angriff nahm. Sie entstand in einer Zeit, die für Mahler von Liebesschmerz und Krankheit geprägt war – und dass der Komponist verstarb, bevor er sie fertigstellen konnte, wurde zu einem eigenen Kapitel des »Mythos 9. Sinfonie«.

 

Ein ganz anderer Druck lastete während der Arbeit an seiner 9. Sinfonie auf Dmitri Schostakowitsch: Anlässlich des Sieges der Roten Armee über die nationalsozialistischen Truppen erwartete die sowjetische Obrigkeit von ihm eine musikalische Jubelfeier der Extraklasse. Schostakowitsch allerdings komponierte keine bombastische Siegessinfonie, sondern ein heiter-transparentes, verspieltes Werk, das die offizielle Musikkritik erwartungsgemäß in der Luft zerriss. Verbunden werden die beiden sinfonischen Werke durch Mendelssohn Bartholdys zeitlos schönes Violinkonzert.

 

Zur Audioeinführung von Orchesterdirektor Martin Weller | 18 Minuten

 

Die Sinfoniekonzerte werden ab sofort wieder mit einer Pause gespielt.

 

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