©Thomas M. Jauk
 
Musiktheater

Alcina

 
Termine
Donnerstag, 28.10.2021
19:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 12.11.2021
19:30 Uhr, Großes Haus

mit Audiodeskription

Samstag, 18.12.2021
19:30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 25.12.2021
19:30 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 05.01.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 16.01.2022
14:30 Uhr, Großes Haus

Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Libretto von einem anonymen Autor nach Antonio Fanzaglias Textbuch zu Riccardo Broschis »L’isola di Alcina«, nach Ludovico Ariostos »Orlando furioso«

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Im Reich der Zauberin Alcina ist nichts, wie es scheint: Ruggiero, der eigentlich mit Bradamante verlobt ist, hat unter dem Einfluss von Alcinas Liebeszauber sein früheres Leben völlig vergessen. Um Ruggiero zurückzugewinnen, begibt sich Bradamante – verkleidet als ihr Zwillingsbruder Ricciardo – in Alcinas Reich, doch gilt es dort nicht nur, Alcinas mächtige Magie abzuwehren. Denn Alcinas Schwester Morgana fühlt sich zu »Ricciardo« so hingezogen, dass sie ihren Liebhaber Oronte verlässt, was diesen zu eifersüchtigen Intrigen veranlasst, die Bradamante zusätzlich in Gefahr bringen.

 

Händel komponierte für die fantastische Geschichte über Liebe und Täuschung eine psychologisch fein gezeichnete Oper, die in ebenso virtuosen wie berührenden Arien das Ringen der Figuren spürbar werden lässt. Mit Ben Baur kehrt der Regisseur ans Staatstheater Brauschweig zurück, der das hiesige Publikum mit seiner »La bohème«-Inszenierung verzauberte. Die Kostüme gestaltete Julia K. Berndt.

 

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 20 Minuten, eine Pause nach dem zweiten Akt

 

Zur Audioeinführung von Theresa Steinacker | 7 Minuten

 

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Pressestimmen

»Alcina leidet, kämpft und klagt. Ekaterina Kudryavtseva gestaltet das eindrucksvoll. Sie kann furios oder auch zutiefst getroffen klingen, und beglaubigt das durch einen stets wie mühelos präsenten, eindringlichen, doch nicht aufdringlichen, vollreifen Sopran… Dirigentin Christine Strubel betont mit dem Orchester die sangliche, elegische Qualität von Händels Musik. Die Tempi sind eher moderat, die Bögen weich und innig… Das ergänzt sich gut mit dem Ästhetizismus der wunderschön komponierten Bühnenbilder… Kräftiger Beifall für einen unterhaltsamen, musikalisch schönen, ästhetisch stringenten... Abend.«

»Die sinnfällige Personenführung des Regisseurs Ben Baur fiel überaus positiv auf, indem er die nicht konfliktfreien Beziehungen der Personen zueinander auch während der nur durch Rezitative unterbrochenen, aneinander gereihten Arien deutlich herausarbeitete. Das gelang natürlich auch durch das darstellerische Können aller Beteiligten… Die Braunschweiger Kapellmeisterin und Maestro suggeritore Christine Strubel sorgte mit klarer Zeichengebung für stringent schlanken Klang und unterstützte so mit der kompetenten Continuo-Gruppe von Violoncello, Theorbe, Kontrabass und Cembalo die Akteure auf der Bühne… Das Publikum war zu Recht begeistert und dankte allen Mitwirkenden und dem Regieteam durch starken, lang anhaltenden Beifall.«

Besetzung
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