© Ursula Kaufmann |
 
Tanztheater

All You Need is Less

 
Termine
Freitag, 03.12.2021
19:30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 19.12.2021
18:00 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 29.12.2021
19:30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 07.01.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 45 Minuten vor Beginn
Sonntag, 09.01.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 45 Minuten vor Beginn
Samstag, 15.01.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
Einführung 45 Minuten vor Beginn

Dreiteiliger Tanzabend von Henrietta Horn, James Wilton und Rainer Behr

Musik von Philip Glass, Steve Reich und Gavin Bryars
mit dem Staatsorchester Braunschweig

Uraufführung

 

Im Schnitt besitzt jede deutsche Familie 10.000 Dinge. Vor hundert Jahren waren es noch 180. Die materielle Mengensteigerung ist mittlerweile jedoch nicht nur ein Zeichen des Wohlstands, sondern weist auch negative Seiten auf. Ungerechte Verteilung, Umweltschäden und die steigende Zahl von psychischen Krankheiten machen längst die Gleichung von Wohlstand und qualitativem Fortschritt zunichte. Denn: Zufriedenheit scheint nicht unweigerlich mit der materiellen Ausstattung zusammenzuhängen. Minimalismus stellt eine Art Gegenbewegung zu Konsum und Materialismus dar; der bewusste Verzicht schafft Raum für das Wesentliche. Wer wenig besitzt, muss sich auch um weniger kümmern, hat dafür aber mehr Platz, Zeit und Geld. Indem wir unsere Aufmerksamkeit von den Dingen abziehen, konzentrieren wir uns innerlich und auch im Außen auf das, was wichtig ist. Und das kann glücklich machen.

 

Mit der Frage, was wir wirklich brauchen, beschäftigen sich an diesem Tanzabend die drei Choreograf:innen Rainer Behr, James Wilton und Henrietta Horn, die zu Minimal Music von Philip Glass, Gavin Bryars und Steve Reich eine Bestandsaufnahme der Dinge zeichnen.

 

Zur Audioeinführung von Ira Goldbecher | 9 Minuten

 

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden, eine Pause

 

Hinweis: Bitte beachten Sie unser Schutzkonzept, um Sie und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Alle Informationen rund um Ihren Theaterbesuch und die für den Besuch benötigten Nachweise finden Sie hier. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie nur bei uns empfangen können, wenn Sie zur Einhaltung dieser Maßnahmen bereit sind. Vielen Dank!

 

Pressestimmen

»Am Rande des Abgrunds entsteht neue Fülle. Die Tänzerinnen und Tänzer der Braunschweiger Company starten in ihr dreiteiliges Abenteuer, in denen sie sich drei prägnant voneinander unterschiedenen choreographischen Handschriften perfekt anverwandeln… In Henrietta Horns Studien „Unruh I-IV“ sieht man im unerbittlich repetitiven Takt der Minimal Music Philipp Glass’ und zwischen den raumverändernden Paravents eine ganze Gesellschaft sich immer wieder neu formieren. James Wilton hat seine Choreografie »Cell« als Paraphrase des Platonschen Höhlengleichnisses konzipiert. Und Rainer Behrs Stück schlägt in den Bann, bezaubert in seiner kargen Poesie und existentiellen Härte. Mehr brauchen wir nicht.«

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