©Joseph Ruben
 
Musiktheater

Der Wildschütz

 
Alle Termine
Sonntag, 29.05.2022
19:30 Uhr, Großes Haus

Einführung 45 Minuten vor Beginn, Zählkarten an der Theaterkasse erhältlich

Samstag, 04.06.2022
19:30 Uhr, Großes Haus

Einführung 45 Minuten vor Beginn

Samstag, 11.06.2022
19:30 Uhr, Großes Haus
zum letzten Mal

Einführung 45 Minuten vor Beginn, Zählkarten sind an der Theaterkasse erhältlich

Gewählter Termin close

Sonntag, 08.05.2022 um 14:30 Uhr

Großes Haus

Einführung 45 Minuten vor Beginn, Zählkarten sind an der Theaterkasse erhältlich

Komische Oper von Albert Lortzing in 3 Akten

Libretto vom Komponisten nach dem Lustspiel »Der Rehbock oder Die schuldlosen Schuldbewussten« von August Friedrich Ferdinand von Kotzebue

in deutscher Sprache mit Übertiteln

 

Der Schulmeister Baculus hat ein Problem: Um bei seiner bevorstehenden Hochzeit ein üppiges Mahl auftischen zu können, hat er heimlich im Jagdrevier seines Dienstherren gewildert und nun droht der Graf, ihn für sein Vergehen zu entlassen. Dass Gretchen – seine Braut – anbietet, beim Grafen für ihn vorzusprechen, verschafft Baculus auch keine Erleichterung, denn die Vorliebe des Grafen für junge Frauen ist bekannt. Da kommt ein junger Student gerade recht, der scheinbar selbstlos anbietet, als Gretchen verkleidet um Gnade für Baculus zu bitten. Hinter dem studentischen Gebaren verbirgt sich jedoch die frisch verwitwete Baronin – die Schwester des Grafen –, die als vermeintliches Gretchen im Schloss nicht nur den Grafen bezaubert, sondern den Baron – den Bruder der Gräfin – gar dazu veranlasst, dem Schulmeister eine gewaltige Summe anzubieten, wenn dieser ihm »Gretchen« – also tatsächlich die verkleidete Baronin – abtritt.

 

Hinter der äußerst charmanten Fassade wartet Lortzings Spieloper mit bissiger Satire auf, von der keine Figur verschont bleibt. Denn obwohl sich schließlich alles zum Guten fügt, muss am Ende nicht nur der Schulmeister erkennen, dass nicht jeder Bock, den man schießt, einen guten Braten abgibt…

 

Andrea Schwalbach, die im Sommer 2021 Puccinis »Madama Butterfly« auf dem Burgplatz inszenierte, kehrt für den »Wildschütz« ans Staatstheater Braunschweig zurück.

 

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 50 Minuten, inkl. Pause

 

Zur Audioeinführung von Theresa Steinacker | 7 Minuten

 

 

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Pressestimmen

»Noch nie haben wir eine so wunderbare, köstliche Wildschütz-Inszenierung gesehen. Das Dirigat des Italieners Mino Marani mit dem Staatsorchester Braunschweig brachte den ganzen Lortzingschen Witz, seine bezwingende Melodik und totale Übereinstimmung von Musik, eigenem Text und Bühnengerechtigkeit herüber. Und die singenden und glänzend agierenden Bühnenpersönlichkeiten: eine/r besser als der/die andere! Lauter bestens passende, schöne Stimmen und köstliche RollengestalterInnen zwischen Ernst und Komik… Der Schlussapplaus wollte nicht enden, bis der fallende Vorhang es nötig machte.«

»Überhaupt macht an diesem Abend die von Mino Marani dynamisch vielfältig entfachte Musik Lortzings wieder Freude. Das am Morgen noch in der Elbphilharmonie mit Beethoven gastierende Staatsorchester präsentiert das deutsche Singspiel in dieser Tradition wertig, frisch, weit weg von Operettenschnulz. Es brodelt nämlich auch da. Am Ende der Oper sind die Zustände noch genauso ungerecht wie vorher. Und der arme Schulmeister noch um einen Esel ärmer. Aber die demokratischen Zuschauer von heute im Selbstbewusstsein des Erreichten heiter-charmiert und um einen musikalischen Genuss reicher. Starker Applaus für alle.«

»Andrea Schwalbach ließ sich bei ihrer sehr lebendigen Personenführung offensichtlich von der hohen Dynamik in den vielen, auch musikalisch hochwertigen Ensembles leiten, so dass es niemals Ruhepausen oder gar Langeweile gab. Im Gegenteil, es ging Schlag auf Schlag und Gag um Gag voran… Ein großes Lob gilt dem Malersaal für die sehr ansehnlichen Bilder – eine aufwändige, tolle Arbeit! Ebenso gelungen waren die prächtigen Kostüme und Frisuren mit ihren zeitgerechten Schnörkeln und Übertreibungen von Pascal Seibicke… Die lebendig agierenden Choristinnen und Choristen hatten darstellerisch viel zu tun und klangen in der Einstudierung von Johanna Motter durchweg ausgewogen. Am Pult des am Premierenabend ausgezeichneten Staatsorchesters stand Braunschweigs neuer 1. Kapellmeister Mino Marani, der mit klarer Zeichengebung für den nötigen Schwung sorgte, was vorzüglich mit dem temporeichen Spiel auf der Bühne korrespondierte. Das Premierenpublikum war voller Begeisterung und bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit starkem, langanhaltendem Beifall.«

Besetzung am 08.05.2022
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