Dichterliebe recomposed | ©Bettina Stoess
 
Musiktheater

Dichterliebe recomposed

 
Termine
Freitag, 29.03.2019
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr

mit Audiodeskription, Anmeldung bis 25.03.: barrierefrei@staatstheater-braunschweig.de

Mittwoch, 03.04.2019
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Freitag, 12.04.2019
19:30 Uhr, Kleines Haus
Einführung 19:00 Uhr
Montag, 27.05.2019
19:30 Uhr, Kleines Haus

von Christian Jost
nach Robert Schumanns »Dichterliebe« op. 48
auf Texte von Heinrich Heine
in deutscher Sprache

 

Schumann erzählt in sechzehn Liedern auf Gedichte von Heinrich Heine die verschiedenen Facetten einer Liebe – überbordendes Glück, tiefer Schmerz, seliger Traum, nagender Zweifel … Der Komponist Christian Jost hat ausgehend von Schumanns Liedzyklus ein neues Werk für Stimme und neun Instrumentalisten geschaffen, welches er wie folgt beschreibt: »Grundlage meiner Komposition sind Schumanns Harmonien und Melodien, welche die Keimzellen meines Klangstroms bilden. […] Dabei bleibt alles im Fluss, einem klanglichen Strom des Unbewussten. Begleitet von assoziativen Visualisierungen erzählt mein Werk keine chronologische Geschichte, sondern öffnet überraschend einzelne Fenster in die menschliche Seele.«

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 10 Minuten, keine Pause

 

Pressestimmen

»Diesem Mann ist alles zuzutrauen. Zunächst sitzt er noch zusammengesunken am Tisch des hell ausgeleuchteten weißen Untersuchungsraums. Allein mit sich und seinen Erinnerungen an Liebeslust und -wehe, wie es Robert Schumann in seiner »Dichterliebe« komponiert hat. […]. Aus dem Orchestergraben des Kleines Hauses des Staatstheaters Braunschweig tönt die Musik von Christian Jost, neun Instrumente, die Schumann oft dissonant konterkarieren, zunehmend in minimal-music-artig flutende Schlenker auflösen und mit Vibraphon, Celesta und Harfe ins Unwirkliche verschwimmen lassen. […] Weinen geht in zynisches Lächeln über. Wie gesagt, dem ist alles zuzutrauen, und tief im Innern nagt womöglich eine verletzte Seele. Krummen spielt das perfekt, und im akustisch gar nüchternen Saal entwickelt er satten Bariton-Ton bei exzellenter Wortverständlichkeit. […] Samuel Emanuel koordiniert aufmerksam die solistischen Instrumente. […] Gut ist, dass Ostermann dem mit sachlich klaren, aber vielfältig zu einer Geschichte fügbaren Handlungen entgegenhält. Eine Begegnung, der man gern nachspekuliert.«

Besetzung
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